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Weihnachtshaus: Mehr als 7000 Euro für den guten Zweck

Feldkirchen. Rekordsumme bei der Scheckübergabe der Weihnachtshausmacher an die RZ-Spendeninitiative HELFT UNS LEBEN (HUL): 7214,30 Euro sind in diesem Jahr zusammengekommen und wurden nun an RZ-Redakteur und HUL-Vorstandsmitglied Ulf Steffenfauseweh übergeben. „Dabei hat es einen Freitag sogar noch richtig geregnet“, meinte „Mister Weihnachtshaus“ Meikel Rockenfeller. Insgesamt sind damit nun schon mehr als stolze 55 000 Euro für Not leidende Menschen in der Region zusammengekommen. Unser Bild zeigt (von links): Kristina Seeberg, Max Rink, Felix Jung, Katharina Müller, Meikel Rockenfeller, Karsten Ernert, Ulf Steffenfauseweh und Marina Domanski. Foto: Jörg Niebergall

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Weihnachtshaus: 40 000 Lichter tanzen wieder

Neuwied. Tunken und föhnen. Tunken und föhnen. Tunken und föhnen. 2500-mal. Es war nicht die spannendste Beschäftigung, die sich Meikel Rockenfeller und Felix Jung für die voradventliche Zeit ausgesucht hatten. „Aber es half ja nichts. Es sah nicht mehr schön aus“, kommentiert Rockenfeller achselzuckend die Arbeit von zweieinhalb Tagen, an denen die beiden jungen Männer rote Lämpchen einzeln und per Hand nachgefärbt haben. 2500 Stück. „Wir schmücken ja jedes Jahr ab und dabei verlieren sie immer ein wenig“, erklärt er die Aktion und bilanziert nach dem Testlauf am Sonntagabend zufrieden: „Das Ergebnis jetzt kann sich wieder sehen lassen.“

Das gilt umso mehr, als die 400 Lämpchen, die die Macher des seit Jahren überregional bekannten Weihnachtshauses ausgetauscht haben, auch perfekt funktionierten. Und das ist keine Selbstverständlichkeit. Denn bei den professionellen Lichterketten, die sie in Feldkirchen aufhängen, zieht man die Lämpchen nicht einfach heraus und steckt eine Ersatzbirne wieder ein. „Sie müssen herausgeschnitten und neu verlötet werden“, berichtet Rockenfeller. Und macht man das nicht, funktioniert die ganze Kette nicht mehr. So jedoch können bei den insgesamt 18 Shows (siehe Auslagerung unten rechts) wieder mehr als 40 000 Lichter zur Musik tanzen.

Und das für einen guten Zweck. Denn erneut stellen Rockenfeller, Jung und ihr Helferteam Spendenboxen für die Rhein-Zeitungs-Initiative HELFT UNS LEBEN (HUL) auf. „Das ist für uns mittlerweile selbstverständlich. Wir finden die Aktion klasse, weil sie so transparent ist. Wir können ja immer wieder lesen, dass mit unseren Geldern bedürftigen Menschen in unserer Region geholfen wird“, sagt Rockenfeller.

In diesem Jahr dürfen sich die Beteiligten übrigens auf den Durchbruch einer Schallmauer freuen: Denn die 50 000-Euro-Grenze steht kurz vor dem Fall. Möglich ist das auch, weil Rockenfeller und Jung viel aus der eigenen Tasche bezahlen und die Besuchern spendenfreudig sind, weil sie keinerlei Eintritt bezahlen müssen und selbst den Glühwein beziehungsweise Kinderpunsch kostenlos bekommen. Zudem gibt es einige Unterstützer aus der Wirtschaft: Die Neuwieder Stadtwerke stellen den notwendigen Ökostrom und auch einen Steiger für den Aufbau zur Verfügung, Rewe Müller sponsert die Getränke und „Haugwitz Design“ die Mediengestaltung.

Foto: 40 000 Lichter tanzen bei den Shows am Feldkirchener Weihnachtshaus zur Musik. Damit das auch gut aussieht, haben Felix Jung und Meikel Rockenfeller in diesem Jahr allein 2500 rote Lämpchen einzeln per Hand nachgefärbt. Foto: Jörg Niebergall

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Feldkirchener Weihnachtshaus bringt über 6741 Euro für HELFT UNS LEBEN

Feldkirchen. Und hier noch ein Stück Weihnachten im neuen Jahr: Mit dem stolzen Spendenbetrag von 6741,42 Euro können die Weihnachtshausmacher im Neuwieder Stadtteil Feldkirchen wieder die Hilfsaktion unserer Zeitung, HELFT UNS LEBEN, unterstützen. Bei insgesamt 18 Shows am zweiten und dritten Adventwochenende hatten Meikel Rockenfeller, Felix Jung und ihre Helfer das Weihnachtshaus in der Feldkirchener Heinrich-Heine-Straße auch 2018 wieder musikalisch und optisch zum Leuchten gebracht und dabei Spenden gesammelt. Ein dickes Dankeschön ging auch an die ehrenamtlichen Ordner, Einweiser, Beleuchter, Bastler, Glühweinausschenker und die Nachbarschaft. Unterstützt wurde die Aktion von der Firma Haugwitz Design (Internet- und Flyergestaltung), den Stadtwerken Neuwied (kostenloser Ökostrom und Steiger-Lkw) und REWE Müller (Glühwein). Mit dem aktuellen Spendenbetrag erhöhten die Veranstalter den bisherigen Spendenstand auf fast 47 000 Euro. Klar, dass sich RZ-Redakteur Ulf Steffenfauseweh (von links) bei der Scheckübergabe ganz besonders freute. Foto: Kristina Seeberg, Karsten Ernert, Felix Jung, Katharina Müller, Marina Domanski und Meikel Rockenfeller. „Und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr“, sagte Rockenfeller. Foto: Jörg Niebergall

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Weihnachtshaus: Die Lichter hüpfen an vielen Terminen

Feldkirchen. Dass zwei junge Männer seit sieben Jahren in ihrer Freizeit über Monate hinweg an einem Haus mehr als 30 000 Lämpchen installieren, um Besucher beschwingt auf Weihnachten einzustimmen, ist allein schon beachtlich. Dass Meikel Rockenfeller und Felix Jung aus Feldkirchen es aber geschafft haben, die Leute damit so zu begeistern, dass sie mittlerweile mehr als 40 000 Euro gespendet haben, ist noch eindrucksvoller: 40 000 Euro für die Rhein-Zeitungs-Leser-Initative „HELFT UNS LEBEN“. Die kann damit Menschen aus der Region ganz konkret das Leben ein wenig leichter machen. Menschen, die in der Regel unverschuldet, oft durch gesundheitliche Probleme, in Not geraten sind.

Der Clou, mit dem sich das Weihnachtshaus in Feldkirchen von vielen anderen, aufwendig geschmückten Gebäuden unterscheidet, ist, dass hier die Lämpchen nicht nur weiß und rot leuchten, sondern im Takt hüpfen. Jung und Rockenfeller haben sie so programmiert, dass sie zur Musik tanzen. Drei neue Songs (von fünf) sind in diesem Jahr dabei, kündigt Rockenfeller an, verrät aber natürlich wie immer nicht, welche das sind. „Rockin‘ around the christmas tree“, „Let it snow“ und Melanie Thorntons „Wonderful Dream“ waren in der Vergangenheit schon dabei, aber auch besinnliche, deutsche Klassiker wie „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ und „O du fröhliche“. Die Mischung macht’s. 18 Shows – an den kommenden beiden Freitagen, Samstagen und Sonntagen jeweils um 17, 18 und 19 Uhr – können sich die Besucher ansehen. Bezahlen müssen sie nichts, bekommen sogar von den „Glühweinengeln“ noch umsonst Getränke angeboten. Jung und Rockenfeller hoffen nur, dass die Spendenbox gefüttert wird – worauf sie sich in den vergangenen Jahren verlassen konnten. Und das Geld, das dort hineingeworfen wird, geht zu 100 Prozent an den guten Zweck. Jung und Rockenfeller behalten keinen Cent, haben vielmehr den Aufbau des Hauses aus eigener Tasche finanziert – inklusive der in jedem Jahr nötigen Erneuerungen. So mussten sie dieses Mal rund 300 defekte Lämpchen austauschen.

Dank des anhaltenden Erfolges – in den vergangenen Jahren kamen, Tendenz steigend, rund 5000 Besucher – haben sich Sponsoren gemeldet. Vor allem die Stadtwerke Neuwied (SWN) sind so zu einem praktisch unverzichtbaren Partner geworden, da sie die nicht unbeträchtliche Menge an Energie in Form von Ökostrom kostenlos zur Verfügung stellen. „Ohne die Unterstützung würde es gar nicht mehr gehen“, weiß Rockenfeller.

Schließlich hat sich das Projekt Weihnachtshaus in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt. Immer wieder kamen neue Elemente hinzu. Nur die Grundidee ist unverändert. Schließlich gibt der Erfolg den Machern recht. Es sind in den vergangenen Jahren immer mehr Besucher geworden. Daher raten Jung und Rockenfeller denen, die es nicht ganz so „kuschelig“ mögen, auch immer wieder dazu, freitags vorbeizukommen. Besonders voll wird es dagegen meist an den Sonntagen.

Das Weihnachtshaus steht in der Heinrich-Heine-Straße 31 in Feldkirchen. Die Shows finden statt am 7., 8., 9. sowie 14., 15. und 16 Dezember, jeweils um 17, 18 und 19 Uhr. Dauer: 15 bis 20 Minuten.

Foto: 30 000 Lichter erstrahlen am Weihnachtshaus in Feldkirchen nicht nur, programmiert von Felix Jung und Meikel Rockenfeller hüpfen sie auch zu Weihnachtsliedern im Takt und verzaubern so die Besucher. Am Freitag geht es wieder los. Foto: Meikel Rockenfeller

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Adventliches Lichtermeer lockte Besucher in Scharen

Weihnachtshaus überreicht mehr als 6440 Euro an HELFT UNS LEBEN

Feldkirchen. Das Weihnachtshaus in Feldkirchen geht auch 2018 an den Start. „Wir freuen uns schon riesig drauf“, meinte Macher Meikel Rockenfeller und zog auch in diesem Jahr ein überaus positives Fazit. An 18 Shows am zweiten und dritten Adventswochenende hatten Rockenfeller, Felix Jung und ihre Crew das Weihnachtshaus in der Heinrich-Heine-Straße musikalisch und optisch zum Leuchten gebracht.

Mittlerweile sind mehr als 40 000 Lichter am Haus installiert, die im Takt der Musik leuchten. Zuschauer kamen reichlich, viele zum siebten Mal, viele aber auch zum ersten Mal. Ein Besucher war sogar eine Strecke von 200 Kilometern gefahren, um das Haus zu sehen. Dabei wurden natürlich kräftig Spenden gesammelt.

Jetzt konnte RZ-Redakteur Ulf Steffenfauseweh einen dicken Scheck in Höhe von 6440,64 Euro für die HELFT-UNS-LEBEN-Aktion der Rhein-Zeitung entgegennehmen. Damit konnten seit 2011 mehr als 40 000 Euro an die Initiative HELFT UNS LEBEN übergeben werden.

Dafür gab es dann ein kräftiges Dankeschön von der RZ an die ehrenamtlichen Ordner, Einweiser, Beleuchter, Bastler, Glühweinausschenker und Helfer rund ums Weihnachtshaus. Ein dickes Dankeschön gab es aber auch vonseiten der Organisatoren an die Firma Haugwitz Design (Internet- und Flyergestaltung), an die Stadtwerke Neuwied (für den kostenlosen Ökostrom und den Steiger-Lkw) und an die Nachbarschaft rund ums Weihnachtshaus.

Ein Video zum Weihnachtshaus finden Sie unter www.rhein-zeitung.de/ neuwied sowie über die RZplus-App, wenn Sie das Foto scannen.

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Das große Schmücken

Wo Besuchern Tausende Lichter aufgehen und warum Menschen ganze Häuser mit Krippenwelten füllen

Kordel/Völklingen/Neuwied. Vor Weihnachten kommt die Zeit des großen Schmückens. Lichterketten und Sterne zieren Fenster. Figuren werden auf Simse und Fensterbänke gestellt und leuchtende Rentiere und Weihnachtsmänner in den Vorgärten angeknipst. Wir haben die außergewöhnlichsten Lichtgestalten in Rheinland-Pfalz und im Saarland zusammengestellt:

Das Weihnachtshaus mit Licht und Musik in Neuwied: Bei Felix Jung und Meikel Rockenfeller aus dem Neuwieder Stadtteil Feldkirchen kamen zwei Sachen zusammen: Sie sind beide Weihnachtsfans und gelernte Elektroniker. Die perfekte Kombination also, um ein Haus in der Vorweihnachtszeit mit reichlich Lichterketten und Leuchtdeko zu Musik erstrahlen zu lassen. „Wir lassen das Haus im Takt der Musik leuchten“, erzählt Rockenfeller.

Rund 35 000 weiße und rote Birnchen gehen dafür an und aus – jeder Einsatz ist genau programmiert. „Pro Liedminute brauchen wir vier bis fünf Stunden am Laptop“, sagt er. Die Lightshows, die jeweils 15 Minuten dauern, können Besucher sich in diesem Jahr am zweiten und dritten Adventswochenende (ab 17 Uhr) anschauen.

„Wir wollen ein bisschen vorweihnachtliche Stimmung im amerikanischen Stil verbreiten“, sagt der 26-Jährige. „Nebenbei“ sammeln Jung und er bei den Shows Spenden für einen guten Zweck. In den vergangenen fünf Jahren sind so mehr als 35 000 Euro zusammengekommen – und zwar für die RZ-Leserinitiative HELFT UNS LEBEN, die dieses Geld gezielt für Menschen in unserer Region einsetzt, die unverschuldet in Not geraten sind. Jung und Rockenfeller sind auch schon seit Ende Oktober bei der Vorbereitung.

„Es werden jedes Jahr mehr Besucher“, schwärmt Meikel Rockenfeller und schüttelt dabei selbst ein wenig ungläubig den Kopf. 5000, so schätzt er, werden es im vergangenen Jahr gewesen sein. Und das hat zur Folge, dass es vor dem Weihnachtshaus durchaus kuschelig werden kann. „Eigentlich sind die Freitagsvorstellungen die schönsten. Da ist der Andrang nicht ganz so groß, und man hat einen super Blick auf das Haus“, rät Felix Jung.

Das Krippenhaus in Kordel (Kreis Trier-Saarburg): „Ich bin seit 1. November dran“, sagt Richard Schmitz. Er hat mit seiner Frau im Wohnzimmer gleich eine ganze Krippenlandschaft aufgebaut – mit Wurzeln, Moos, selbst gebauten Häusern und mehr als 120 Figuren und Tieren. „Sie ist 17 Quadratmeter groß“, sagt der Kaufmann über die Anlage, die über Jahrzehnte immer weiter gewachsen ist. „Wir machen das, weil wir ganz einfach an die Sache glauben“, sagt der 67-Jährige. „Und es ist eben unser Hobby.“ Die Megakrippe steckt voller Details: Die Hirten halten kleine leuchtende Laternen in den Händen, ein Fluss plätschert vor der Wurzelhöhle vorbei, in der Maria und Josef neben dem Jesuskind auf Stroh stehen. Die mit Geschenken beladenen Kamele und Elefanten der Heiligen Drei Könige sind mit Goldsaum gezierten Samtdecken geschmückt – und Musiker spielen auf einem Kiesweg auf.

Die Krippe mit ihren 500 Lichtern wurde am ersten Adventswochenende angeschaltet. „Und danach werden kein Tier und keine Figur mehr bewegt.“ In der Zeit vor Weihnachten sitzt die Familie oft abends vor der Landschaft und betrachtet sie, erzählt Schmitz. „Das ist gemütlich, wenn es draußen dunkel ist – da ist die Krippe so etwas wie ein Lichtblick.“

Das leuchtende Weihnachtshaus in Völklingen: Wie in Neuwied leuchtet es auch bei Sven Berrar überall – die Fassaden seines Hauses sind voller Lichterketten, Kerzen, Engel, Sterne und Weihnachtsmänner. Auch der Garten ist im Dunkeln hell. Insgesamt 67 000 Lämpchen und mehr als 300 beleuchtete Figuren sind es in diesem Jahr. „Das ist unser persönlicher neuer Rekord“, sagt der 33-Jährige im Völklinger Ortsteil Ludweiler. Bei ihm haben die Vorbereitungen noch früher begonnen: „Wir haben ab dem 1. Oktober acht Wochen lang aufgebaut.“ Der gelernte Gärtnermeister Berrar bringt das liebevoll geschmückte Haus bereits im 19. Jahr zum Leuchten. Jedes Mal kommt Neues dazu.

„2017 ist es neuer Glasbaumschmuck und eine leuchtende Eisenbahn am Teich“, sagt er. Warum er so gern schmückt? „Das ist Balsam für die Seele. Denn Weihnachten ist für mich die schönste Zeit des Jahres.“ Sein leuchtendes Kunstwerk wurde am Samstag zum ersten Mal in diesem Winter angeschaltet. Seitdem erstrahlt es jeden Abend von 17 bis 22 Uhr. Der Garten ist für Gäste geöffnet. „Wir haben viele Besucher, die jedes Jahr kommen“, erzählt Berrar. Für viele gehört ein Besuch im Weihnachtshaus zum Fest dazu.

Das Weihnachtsdorf Waldbreitbach im Wiedtal: Weit über den Kreis Neuwied hinaus bekannt ist das Weihnachtsdorf Waldbreitbach im Wiedtal. Zu den beleuchteten und leuchtenden Attraktionen im und um den Ort gehören die nach Angaben der Westerwaldgemeinde weltweit größte Naturwurzelkrippe in der Kirche, ein riesiger Stern von Bethlehem im Wald, eine schwimmende Krippe auf der Wied und eine acht Meter hohe Weihnachtspyramide. Hinzu kommen ein großer schwimmender Adventskranz, eine Freilandkrippe, ein Adventskalenderhaus und ein Glockenspiel.

Foto: Das Weihnachtshaus von Feldkirchen wird in diesem Jahr zum siebten Mal die Besucher mit seinen Lichtershows verzaubern. Archivfoto: Jörg Niebergall

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30 000 Lichter leuchten wieder für den guten Zweck

Weihnachtshaus – Shows wieder an zwei Adventswochenenden – Schon 35 000 Euro an Spenden gesammelt

Feldkirchen. Das Weihnachtshaus von Feldkirchen strahlt auch in diesem Advent wieder. In wochenlanger Feierabendarbeit haben Meikel Rockenfeller und Felix Jung die zahlreichen Lichterketten entwirrt, getestet, ausgebessert, teilweise per Hand rot nachlackiert und schließlich in einer extra dafür eingelegten Urlaubswoche Ende Oktober aufgehängt. Auch die in die Jahre gekommenen Sterne haben sie neu angefertigt.

Damit werden auch in diesem Jahr wieder 30 000 Lichter am Haus in der Heinrich-Heine-Straße zur Musik hüpfen. Als wäre diese Zahl nicht schon eindrucksvoll genug, wird sie von einer weiteren noch übertroffen: In den sechs Jahren, in denen Rockenfeller, Jung und ihre Mitstreiter bisher die Shows veranstaltet haben, kamen mehr als 35 000 Euro für den guten Zweck zusammen.

Und auch in diesem Jahr wird es wieder so sein, dass am Weihnachtshaus kein Eintritt verlangt wird. Stattdessen bitten die beiden Initiatoren die Besucher nur um eine Spende für die RZ-Leserinitiative HELFT UNS LEBEN, die dieses Geld gezielt für Menschen in unserer Region einsetzt, die unverschuldet in Not geraten sind.

Trotz des nicht nur arbeitsintensiven, sondern auch finanziell großen Aufwandes, behalten die beiden jungen Männer keinen Cent für sich selbst. Dass das bei stetig gewachsener Größe überhaupt möglich war und ist, liegt auch daran, dass die Neuwieder Stadtwerke seit einigen Jahren als Partner im Boot sind. Sie stellen kostenlos Ökostrom für den Betrieb zur Verfügung und haben auch den Steiger für den Aufbau gesponsert.

Mit der Ausnahme, dass sie wieder drei neue Weihnachtslieder ausgewählt haben, haben die Organisatoren am eigentlichen Konzept 2017 nichts geändert. Wieso auch? Der Andrang ist ungebrochen. „Es werden jedes Jahr mehr Besucher“, schwärmt Meikel Rockenfeller und schüttelt dabei selbst ein wenig ungläubig den Kopf. 5000, so schätzt er, werden es im vergangenen Jahr gewesen sein. Und das hat zur Folge, dass es vor dem Weihnachtshaus durchaus kuschelig werden kann. „Eigentlich sind die Freitagsvorstellungen die schönsten. Da ist der Andrang nicht ganz so groß und man hat einen super Blick auf das Haus“, rät Felix Jung.

Wie immer bitten die Organisatoren, bei der Anfahrt den Anweisungen von Marina Domanski und Fabian Illigens zu folgen. Glühwein schenken Kristina Seeberg und Katharina Müller aus.

Foto: Das Weihnachtshaus von Feldkirchen wird in diesem Jahr zum siebten Mal die Besucher mit seinen Lichtershows verzaubern. Foto: Jörg Niebergall

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