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Seit 40 Jahren Musik für den guten Zweck

Koblenz. Seit 40 Jahren gilt das Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Koblenz für HELFT UNS LEBEN als Glanzlicht im Veranstaltungsreigen zugunsten des großen Hilfsprojektes unserer Zeitung für Menschen in Not. Auch beim Jubiläumskonzert im November vergangenen Jahres präsentierten die Militärmusiker unter ihrer Dirigentin, Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe, in der ausverkauften Rhein-Mosel-Halle ein musikalisch vielfältiges Programm mit den beiden Solisten Lena Laferi (Sopran) und Matthias Laferi (Tenor). Der Erlös aus dem jüngsten Konzert: knapp 14 000 Euro, die jetzt an HELFT UNS LEBEN übergeben wurden. Für alle Freunde und Stammgäste dieses Benefizkonzertes: Am 5. November werden die Koblenzer Heeresmusiker vom Musikkorps der Belgischen Streitkräfte unterstützt. Foto: Sascha Ditscher

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Doppeljubiläum vor Rekordkulisse

Koblenz. Seit 40 Jahren gibt es HELFT UNS LEBEN. Und bereits seit den Anfängen im Jahr 1979 unterstützt das Koblenzer Heeresmusikkorps die Initiative der Rhein-Zeitung für Kinder und Familien in Not. Beim jüngsten Benefizkonzert in der Rhein-Mosel-Halle wurde quasi ein Doppeljubiläum gefeiert – und das vor einer Rekordkulisse.

Schnelle und unbürokratische Hilfe für Menschen in der Region, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat, ist das Markenzeichen der Initiative, in der die RZ-Leser Verantwortung übernehmen. Kurz vor Beginn des Konzerts nannte Chefredakteur Peter Burger eine beeindruckende Zahl: Insgesamt sind 28 Millionen Euro gespendet worden.

Im Laufe der Jahre ist bei den Konzerten eine sehr treue Gemeinde entstanden, die den Akteuren auch kleine Fehlerchen nicht übel nimmt. Mit viel Humor steckten sie kleine Anfangspannen der Elektronik weg, die im Übrigen die hochmusikalischen Soldaten mit einem furiosen Auftakt schnell vergessen ließen. Der glanzvolle Abend wurde mit einem Marsch nach Motiven der 1818 erstmals aufgeführten Oper „Moses in Ägypten“ von Gioachino Rossini eröffnet. Dabei wurde sehr schnell deutlich, warum Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe beim Publikum so beliebt ist. Die Leiterin des Heeresmusikkorps lässt ihre Gäste nämlich nicht allein. Sie erklärt die einzelnen Beiträge und ordnet sie ein.

So lernten die Zuhörer, dass es im 19. Jahrhundert üblich war, Opernmotive in Märschen zusammenzufassen. Und vor dem Revuemarsch zu Beginn des zweiten Teils des Konzerts erfuhr man, dass der von August Reckling komponierte Marsch 1913 im neuen Deutschen Stadion der Hauptstadt, einem Vorläufer des Olympiastadions, erstmals vor ganz großer Kulisse gespielt wurde und seitdem der Lieblingsmarsch der Berliner ist. Das sind nur zwei von vielen Beispielen, die den Abend auch zu einer Lehrstunde im besten Sinne machten. Wer zum ersten Mal das Benefizkonzert erlebte, war vor allem über die erstaunliche Vielseitigkeit des 1956 in Idar-Oberstein gegründeten, ein Jahr später nach Koblenz verlegten Heeresmusikkorps überrascht. Das Repertoire reicht von Opern über leichte Klassik bis hin zu Neuinterpretationen von Popklassikern im Big-Band-Stil. Die hochprofessionellen Musiker sind Grenzgänger, sie lieben es, den Rahmen klassischer Militärmusik zu sprengen. „Wie machen die das so ganz ohne Streicher?“, fragte sich so mancher, den die große Sensibilität und Präzision der Akteure beeindruckte, die auch keine Probleme damit haben, sich dem Belcanto unterzuordnen.

Denn was wäre ein gelungener Konzertabend ohne Gesang? Und den gab es reichlich. Das Künstlerpaar Lena und Matthias Laferi nahm die begeisterten Zuhörer mit auf eine Reise in die Oper, bei der unvergessene Arien von Puccini, Verdi und Mozart im Mittelpunkt standen. Und für Freunde von Lehár-Operetten gab es mit „Da geh ich zu Maxim“ und dem „Vilja-Lied“ Kostproben aus der „Lustigen Witwe“. Und wiederum berichtete die Dirigentin über die Zusammenhänge und ließ im Laufe des Abends immer wieder ihre ganz große Stärke aufblitzen: ihren lockeren, aber bestimmten Führungsstil, der den Musikern einiges abverlangt, sie aber auch zu Spitzenleistungen motiviert.

Die Soli der Akteure waren für alle ein wahrer Genuss, exemplarisch sei der fulminante Auftritt des Pianisten und Oberstabsfeldwebels Michael Peter kurz vor dem Ende des ersten Konzertteils genannt, der bei Gershwins „Rhapsody in Blue“ wirklich alles aus dem Flügel holte. Spätestens dann war dem letzten Zweifler klar: Wer mit dem Heeresmusikkorps auftreten will, muss ein Vollblutprofi mit perfekter Ausbildung sein. Das Publikum war begeistert und schickte alle erst nach einer Zugabe in die Pause. Erneut wurde Gershwin gespielt, dieses Mal „Summertime“ aus „Porgy and Bess“. Und wie selbstverständlich setzte sich die Dirigentin neben Peter an den Flügel – und gemeinsam spielten sie auf.

Es versteht sich fast von selbst, dass auch der weitere Verlauf des Konzerts, in dem Hauptmann Wolfgang Dietrich zeitweise den Taktstab führte, von begeistertem Beifall begleitet wurde. Der offizielle Teil klang mit einem Medley mit Welthits von Stevie Wonder aus. Von der Bühne lassen wollte das Publikum die Akteure nicht, die mit dem Bocelli-Brightman-Hit „Time to Say Goodbye“ und dem unverwüstlichen Radetzkymarsch nachlegten. Der grandiose Konzertabend klang mit der Nationalhymne aus.

Foto: Glanzvolles Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Koblenz in der Rhein-Mosel-Halle. Foto: Reinhard Kallenbach

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Mit Musik die Not der Menschen lindern helfen

Koblenz. „Volles Haus“ – und das seit 40 Jahren! Das große Benefizkonzert der Rhein-Zeitung mit dem Heeresmusikkorps Koblenz zugunsten von „HELFT UNS LEBEN“ lockte gestern Abend mehr als 1400 Besucher in die Koblenzer Rhein-Mosel-Halle. Unter Stabführung von Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe präsentierten die „Musiksoldaten“ einen bunten Melodienreigen, von italienischen Opernklassikern bis Lehar und Gershwin. Applaus gab es auch für die beiden Solisten Lena Laferi (Sopran) und Matthias Laferi (Tenor). Seit 40 Jahren besteht die große RZ-Hilfsaktion für Menschen in Not, für die bisher rund 28 Millionen Euro gespendet wurden.

Foto: Freuen sich über 40 Jahre Zusammenarbeit (von links): Thomas Regge, Geschäftsführer des Mittelrhein-Verlags, Manuela Lewentz-Twer, erste Vorsitzende von „HLFT UNS LEBEN“, Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe sowie RZ-Chefredakteur Peter Burger. Foto: Reinhard Kallenbach

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Zwei Spitzenbands für die gute Sache

HELFT UNS LEBEN Benefizkonzert begeisterte

Mit rund 1400 Gästen voll besetzt war das „Wohnzimmer“ der Koblenzer, die Rhein-Mosel-Halle, beim traditionellen Benefizkonzert der Rhein-Zeitung mit dem Heeresmusikkorps Koblenz unter Leitung von Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe.

Auch die Marinierskapel der Königlichen Niederländischen Marine unter Major Arjan Tien stellte sich erneut in den Dienst der guten Sache, denn der Erlös der Veranstaltung, rund 15 000 Euro, kommt – wie seit 39 Jahren – der RZ-Aktion HELFT UNS LEBEN zugute. Deren Vorsitzende, Manuela Lewentz-Twer, informierte im Gespräch mit RZ-Chefredakteur Peter Burger die Konzertbesucher über das vielfältige Engagement des ehrenamtlichen Vereins. Foto: Sascha Ditscher

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Musikalischer Hochgenuss für guten Zweck

Kapelle der königlichen Marine der Niederlande und das Koblenzer Heeresmusikkorps gestalten ein mitreißendes Konzert

Koblenz. Einen musikalischen Hochgenuss haben rund 1400 Besucher beim diesjährigen Benefizkonzert zugunsten der RZ-Hilfsaktion HELFT UNS LEBEN erlebt. Zwei Orchester der Spitzenklasse begeisterten das Publikum: die Kapelle der königlichen Marine aus den Niederlanden und das schon seit 39 Jahren vertraute Heeresmusikkorps (HMK) Koblenz. Die Rhein-Mosel-Halle, „unser gemeinsames Wohnzimmer“, wie sie die HMK-Leiterin Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe nannte, war ausverkauft.

Die Marinemusiker begannen mit „Variationen über Wilhelm von Oranien“ von Richard Strauß. Wie Major Tien im RZ-Gespräch erläuterte, hatte Strauß das Stück 1892 anlässlich der Hochzeit der Tochter von König Wilhelm II. geschrieben. 40 Jahre später wurde es dann zur niederländischen Nationalhymne.

Elf kleine Sätze „Ragtimes und Habaneras“ schrieb der deutsche Komponist Hans Werner Henze in den 1950er-Jahren. Beim Concertino für Posaune des Felix-Mendelssohn-Zeitgenossen Ferdinand David gab es für den Solisten Hauptfeldwebel Frank Kramer verdientermaßen spontanen Applaus. „Die Kollegen haben auf einem sensationell hohen Niveau gespielt“, lobte später Alexandra Schütz-Knospe im Gespräch mit unserer Zeitung.

Das galt auch für die Darbietung der „Festlichen Ouvertüre zum 20. Jahrestag der Oktoberrevolution in G-Dur op. 72“ von Reinhold Glière. „Ein festliches, tolles Stück, das wir neu in unser Repertoire aufgenommen haben“, erklärte Major Tien. Ans Publikum gewandt, meinte er leicht verschmitzt: „Eine Ouvertüre zum Schluss eignet sich auch bestens zur Eröffnung der Pause und des zweiten Teils.“

Den bestritten die Koblenzer Heeresmusiker, charmant und eloquent moderiert von Alexandra Schütz-Knospe. Neben der Marschkomposition Viribus Unitis von Josef Bach boten sie glänzend interpretierte Unterhaltungsmusik aus den 1980er-Jahren. Bei der für einen Oscar nominierten Filmmusik „Silverado“ von Bruce Broughton führte der neue stellvertretende Orchesterchef Hauptmann Wolfgang Dietrich den Taktstock.

Bei „Annie’s Dream“ aus der Feder des Schweizer Armee-Dirigenten Christoph Walter zeichnete sich das Trompetenregister des Heeresmusikkorps in besonderem Maße aus. Für den flotten Marsch „Slipstream“ hatte der 1951 geborene englische Komponist Philip Starke 1987 den BBC-Preis für neue Blasmusik gewonnen. „Da geht es flott vorneweg. Passen Sie auf, dass wir Ihnen nicht enteilen“, warnte die Musikkorps-Chefin schelmisch. Das taten die Musiker dann doch nicht. Denn sie hatten ja noch den mit Applaus im Stehen belohnten musikalischen Höhepunkt im Gepäck: ein Medley aus acht Pop- und Schlagertiteln, alle aus dem Jahr 1988 – darunter der Michael-Jackson-Hit „Man in the Mirror“, „Wahre Liebe“ von den Ärzten, „Ella elle l’a“ von France Gall, „Solang man Träume noch leben kann“ (Münchner Freiheit) oder die grandiose Pop-Hymne „One Moment in Time“ von Whitney Houston.

Gemeinsam spielten die beiden Orchester neben den Nationalhymnen mit dem „Groot Rotterdam Marsch“ und „Alte Kameraden“ zwei klassische Militärmärsche ihrer Länder. RZ-Chefredakteur Peter Burger hob dann auch den völkerverbindenden Charakter der Musik und die inzwischen gewachsene Freundschaft der beiden Nachbarn hervor: „Wer hätte vor 70 Jahren gedacht, dass Niederländer und Deutsche einmal zusammen „Alte Kameraden“ spielen.“

Foto: Nach ihren Einzelauftritten traten die Musiker der Kapelle der königlichen Marine aus den Niederlanden und des Koblenzer Heeresmusikkorps (HMK) gemeinsam auf die Bühne, um die Nationalhymnen, den „Groot Rotterdam Marsch“ und „Alte Kameraden“ zu intonieren. Foto: Sascha Ditscher

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Heeresmusikkorps hilft beim Helfen

Musiker spenden fast 15 000 Euro

Koblenz. „Damit kann man schon einiges anfangen!“ Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe strahlt zufrieden. Die Leiterin des Heeresmusikkorps Koblenz hat im Verlagsgebäude des Mittelrhein-Verlags einen Spendenscheck über 14.395,43 Euro für HELFT UNS LEBEN (HUL), die Hilfsaktion unserer Zeitung, an die HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und HUL-Geschäftsführer Hans Kary übergeben. Damit wurde die Spendensumme von 2016 noch einmal um fast 3.000 Euro übertroffen. Es handelt sich um den Reinerlös des Benefizkonzerts der Heeresmusiker vom 9. November vor 1.300 Besuchern in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle. Musikalischer Höhepunkt war die Aufführung des Konzerts für Cello und Blasorchester des österreichischen Komponisten und Pianisten Friedrich Gulda. Solist war der im Westerwald lebende international renommierte Cellist Benedict Klöckner.

Die Freunde des Heeresmusikkorps Koblenz sollten sich schon jetzt den 8. November vormerken. Dann findet ab 19.30 Uhr in der Rhein-Mosel-Halle das diesjährige Benefizkonzert zugunsten von HELFT UNS LEBEN statt. Neben den Heeresmusikern wird das Militärorchester der königlichen niederländischen Marine („Marinierskapel der Koninklijke Marine“) auftreten. Das niederländische Orchester hatte bereits 2012 mit dem Heeresmusikkorps für HELFT UNS LEBEN gespielt.

Foto: Freudige Gesichter für die gute Sache: Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe (Mitte) überreichte einen Spendenscheck für HELFT UNS LEBEN an die Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und Geschäftsführer Hans Kary. Foto: Winfried Scholz

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Konzert bietet außergewöhnliche Liaison

Das Heeresmusikkorps spielt mit international erfolgreichem Cellisten für den guten Zweck

Koblenz. Das Heeresmusikkorps Koblenz mit seiner Leiterin Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe begeistert regelmäßig die Menschen in unserer Region. Und das nicht allein durch seine hervorragende spielerische Qualität. Die Musiker stellen sich auch durch die Aufführung außergewöhnlicher Werke der Musikliteratur immer wieder neuen künstlerischen Herausforderungen. Gründe, weshalb auch Spitzenmusiker mit diesem Orchester spielen wollen. Dies gilt erneut beim Benefizkonzert zugunsten der RZ-Aktion HELFT UNS LEBEN am Donnerstag, 9. November, um 19.30 Uhr in der Rhein-Mosel-Halle.

Im Mittelpunkt des Programms steht dann das Konzert für Cello und Blasorchester des österreichischen Komponisten und Pianisten Friedrich Gulda (1930 bis 2000). Er hat das Werk mit den Sätzen Ouvertüre, Idylle, Cadenza, Menuett und Finale alla Marcia dem Cellisten Heinrich Schiff und dem früheren österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky gewidmet. Ganz besonderen Glanz erhält die Aufführung durch den Solisten. Hier dürfen sich die Besucher auf den international renommierten und vielfach preisgekrönten Cellisten Benedict Klöckner freuen, dessen Familie früher in Vallendar und jetzt in Neuhäusel wohnt.

Die RZ durfte schon einmal bei einer Orchesterprobe dabei sein. Nachdem das kammermusikalische Menuett verklungen ist, ruft die Dirigentin in den Raum: „Jetzt kommt Oktoberfest.“ Mächtig erklingen die Blechbläser. Es folgt eine zarte alpenländische Folkloremelodie als Duett von Flöte und Oboe. Der Melancholie folgt wieder fulminante Marschmusik. Die Dirigentin unterbricht: „Weil es so schön war, gleich noch mal.“ Später erläutert sie: „Hier wollte ich deutlich machen, dass die rhythmische Prägnanz im Pianissimo genauso wichtig ist wie im Fortissimo.“ Nach zwei Wiederholungen ist Schütz-Knospe zufrieden und lobt: „Ja, so ist es super, das ist cool, Pause.“ Sie gibt mahnend mit auf den Weg: „Die nächsten Tage werden noch anstrengend.“ Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt Alexandra Schütz-Knospe: „Das Schwierige und Außergewöhnliche an dem Stück ist, dass es viele Stilrichtungen wie Kammermusik, Jazz, Funkrock, Volksmusik vereint und sprunghaft zwischen den einzelnen Genres wechselt.“

In der Besetzung richtet man sich nach der Partitur Guldas. Hier sind neben dem Cello eine Gitarre, diesen Part übernimmt der Bonner Gitarrist Eduard Martens, eine Flöte, zwei Klarinetten, zwei Oboen, ein Fagott, zwei Trompeten, zwei Hörner, eine Tuba, ein Jazz-Bass, ein Konzertbass und Schlagzeug vorgesehen. Schütz-Knospe betont: „Da korrespondiert das Cello mit nur sehr wenigen Instrumenten, da zählt jeder Ton, jeder Akkord.“

In mehreren Passagen sind die Musiker auch solistisch gefordert. Alexandra Schütz-Knospe betont: „Bei diesem Werk muss man hochgradig einfühlsam zusammen spielen.“ Die Musiker seien aber mit viel Herzblut dabei. Die Dirigentin weist auf einen weiteren Aspekt hin: „Eine Herausforderung, aber auch das Interessante ist es, ein Cello und ein Blasorchester vom tonlichen Volumen her zusammenzubringen.“

Wie kam es überhaupt zu dieser außergewöhnlichen Liaison der Musiker? Vorab verrät Alexandra Schütz-Knospe nur so viel: „So ungewöhnlich es ist, dass ein Cello und ein Blasorchester zusammenspielen, so ungewöhnlich ist auch die Geschichte, die Benedict Klöckner und uns zusammengeführt hat.“ Die ganze Geschichte erfahren die Konzertbesucher am 9. November.

Karten für das Konzert gibt es zum Preis von 22 Euro unter www.rz-tickets.de. Abonnenten erhalten 10 Prozent Rabatt. Die Karten mit AboAusweis-Rabatt gibt es unter Telefon 0221/280 350.

Foto: Alexandra Schütz-Knospe (rechts), die Leiterin des Heeresmusikkorps Koblenz, bereitet ihr Orchester auf das Benefizkonzert vor. Foto: Winfried Scholz.
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