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Nachbarschaft in Großseifen spendet für HELFT UNS LEBEN

Großseifen. „Alle Jahre wieder etwas Gutes tun“, so könnte man das Motto einer beispielhaften Gemeinschaftsaktion in Großseifen umschreiben. Wie bereits 2019 spendete ein Teil der Nachbarschaft der Straße Am Kirchwäldchen den Erlös des geselligen Weihnachtsbaumverkaufes an HELFT UNS LEBEN, die Initiative unserer Zeitung. Zur Freude aller Beteiligten sind diesmal 3000 Euro zusammengekommen. 140 der 150 Weihnachtsbäume wurden verkauft, der Rest der Einnahmen stammt aus dem Verkauf von Würstchen und Getränken. Die Aktion fand bereits zum sechsten Mal statt. HELFT UNS LEBEN-Geschäftsführer Hans Kary (2. von rechts) nahm den Scheck nun dankbar entgegen. „Ich finde es sensationell, dass diese Nachbarschaft so engagiert ist. Die Aktion hat Vorbildcharakter“, lobte er. Auch in diesem Jahr, am zweiten Wochenende vor Weihnachten, wird Am Kirchwäldchen in Großseifen wieder ein geselliger Weihnachtsbaumverkauf für den guten Zweck stattfinden.

Foto: Röder-Moldenhauer

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Mörschbacher Wehr tut Gutes

Mörschbach. Die freiwillige Feuerwehr Mörschbach wird wieder Weihnachtsbäume für einen guten Zweck verkaufen. 2018 kam ein ansehnlicher Spendenbetrag zusammen, den die Floriansjünger an die Hilfsorganisation unserer Zeitung, HELFT UNS LEBEN, spendeten. Das Geld half Familie Badermann. In diesem Jahr werden Christbäume zugunsten der Lebenshilfe am Samstag, 14. Dezember, 10 bis 17 Uhr, auf dem Berghof in Mörschbach verkauft.

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Mörschbacher Wehr setzt auf Gemeinschaft

Weihnachtsbaumverkauf widmet Freiwillige Feuerwehr dem sozialen Zweck – Erlös geht an HELFT UNS LEBEN

Mörschbach. Gemeinschaft leben und pflegen, dies hat sich die Freiwillige Feuerwehr Mörschbach zur Aufgabe gemacht. Mit einer außergewöhnlichen Aktion hat sie in den vergangenen Jahren nicht nur dafür gesorgt, dass viele Einheimische und Ortsfremde einen schönen Weihnachtsbaum erhalten konnten, sondern auch gesellschaftlich ein wichtiges Signal gesetzt. Im Rahmen von HELFT UNS LEBEN, der Spendenaktion unserer Zeitung, unterstützt die Feuerwehr mit dem Erlös ihrer Weihnachtsbaumaktion in diesem Jahr die Familie von Bettina Badermann aus Erbach.

Für die Besucher des Weihnachtsbaumverkaufs war es ein gelungenes Erlebnis, im vergangenen Dezember beim Baumverkauf der Mörschbacher Feuerwehr Gast sein zu können. „Das war eine ungeheure Arbeit“, erinnern sich die Feuerwehrleute ein knappes halbes Jahr später zurück an die Aktion in der Adventszeit, „aber der Einsatz hat sich absolut gelohnt.“

Bereits zum zweiten Mal lud die Feuerwehr am dritten Advent zum Weihnachtsbaumverkauf ein, um den Erlös der Aktion am Berghof zugunsten eines sozialen Zwecks zu spenden. „Es war uns wichtig, diese gute Aktion fortzuführen“, erklären Wehrleiter Michael Kassel und Stellvertreter Oliver Hemb. Nach dem Erfolg des Vorjahres waren auch im vergangenen Dezember die 18 Mitglieder der Feuerwehr, deren Familien und Freunde wieder mit großem Eifer im Einsatz, um für die Kunden die passende Nordmanntanne zu finden.

Rund 600 Leute kamen zur Veranstaltung, obwohl das Wetter sehr durchwachsen war und damit auch die Rahmenbedingungen für die Feuerwehr anspruchsvoll. „Es war trotz der Witterung ein Fest von Früh bis Dunkel“, sagen Hemb und Kassel. Vor allem stimmte die Einstellung bei allen Beteiligten. „Der Gedanke an die gute Sache stand bei allen im Vordergrund.“

Insgesamt etwa 200 Tannen wurden bei der zweiten Auflage der Mörschbacher Aktion in der Schonung am Berghof gefällt und an die Kunden verkauft. „Für uns ist der Weihnachtsbaumverkauf zu einer Herzenssache geworden“, erklären die Wehrleute. Die erste Auflage des Mörschbacher Weihnachtsbaumverkaufs war den Kindern einer Familientragödie gewidmet worden, die Folgeveranstaltung sollte nun über die Aktion HELFT UNS LEBEN ebenfalls Menschen in der Region zugute kommen. Der Erlös des Weihnachtsbaumverkaufs in Höhe von 3700 Euro fließt diesmal an die Familie Badermann. Seit 25 Jahren betreut Bettina Badermann in Erbach ihre mehrfach schwerstbehinderte Tochter Annika rund um die Uhr – sie soll durch die Spendenaktion unserer Zeitung unterstützt werden (wir berichteten).

Der Erlös der Mörschbacher Aktion soll der Erbacher Familie zukommen und zu einer weiteren Verbesserung der Situation beitragen. Die Mörschbacher Feuerwehr ist froh, dass sie den Alltag der Familie Badermann somit etwas erleichtern kann. Zuletzt konnte ein behindertengerechter Bus für die Familie angeschafft werden, weiterhin ist geplant, eine bislang geschotterte Einfahrt so zu befestigen, dass diese mit dem Rollstuhl bewältigt werden kann. Das an HELFT UNS LEBEN gespendete Geld der Mörschbacher Aktion erfüllt damit einen sinnvollen Zweck.

„Uns ist es wichtig, dass unsere Spende in der Region verwendet wird“, erklären Oliver Hemb und Michael Kassel stellvertretend. In Zukunft wollen die Mörschbacher Feuerwehrleute mit ihrem sozialen Engagement weitermachen. Der Weihnachtsbaumverkauf soll fortgesetzt werden.

„Wenn die Aktion von der Bevölkerung weiter so angenommen wird, könnte es sich zur Tradition entwickeln“, erklären die Aktiven, denen die beiden Erstauflagen des Weihnachtsbaumverkaufs noch in sehr guter Erinnerung sind. Insbesondere den bislang letzten verkauften Baum haben die Wehrleute noch besonders im Kopf. „Der letzte Baum, der im vergangenen Jahr verkauft wurde, war mehr als vier Meter lang“, erinnert sich Oliver Hemb, „da brauchte es schon die komplette Mannschaftsstärke, um den Baum einzupacken.“

Von dieser stolzen Nordmanntanne profitiert nun auch die Erbacher Familie Badermann unmittelbar – dank des sozialen Engagements der Mörschbacher Feuerwehr.

Foto: Eine gelungene Gemeinschaftsaktion stellt die Freiwillige Feuerwehr Mörschbach seit nunmehr zwei Jahren mit dem Weihnachtsbaumverkauf auf die Beine. Das gesamte Team der Feuerwehr und die Angehörigen engagieren sich beim Baumverkauf im Advent für den sozialen Zweck. Foto: Volker Boch

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Nachbarn unterstützen Bedürftige

Großseifen. Aus einer spontanen Nachbarschaftsidee in der Straße Am Kirchwäldchen in Großseifen ist inzwischen eine feste Hilfsaktion geworden: Zum vierten Mal hatten die Anlieger kürzlich einen zweitägigen Weihnachtsbaumverkauf organisiert und dabei 3200 Euro gesammelt. Die haben die Nachbarn jetzt jeweils zur Hälfte an Elisa Bayer aus Bad Marienberg (die nach einem Arztfehler auf einen Rollstuhl angewiesen ist und die von HELFT UNS LEBEN, der Initiative unserer Zeitung, unterstützt wird) sowie an W.I.R. in Selters, eine Tagesbetreuung für beeinträchtigte Menschen, gespendet. Foto: Röder-Moldenhauer

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In Mörschbach gibt’s den passenden Baum zum Fest

Freiwillige Feuerwehr ist für den guten Zweck engagiert

Hunsrück. Der dritte Advent hat in vielen Orten für die richtige Weihnachtsstimmung gesorgt. Während in der Kirchberger Straße rund ums historische Rathaus von Gemünden Weihnachtliches verkauft wurde, ging es in Rheinböllen beim Weihnachtsmarkt stimmungsvoll und festlich zu. Ein besonderes Engagement zeigte die Freiwillige Feuerwehr Mörschbach. Diese ist nicht nur zur Stelle, wenn es brennt, sondern auch dann, wenn jemand im Dorf Hilfe braucht oder wenn die Feuerwehr verschiedenste Aktionen oder Feste unterstützt. So war es auch am Samstag beim Weihnachtsbaumverkauf zu Gunsten von HELFT UNS LEBEN, der Hilfsorganisation unserer Zeitung. Dort war die Freiwillige Feuerwehr mit vollem Einsatz dabei.

Mehr als 20 Mörschbacher Wehrmänner waren den ganzen Tag über am Berghof im Einsatz. In einer großen, zum Hof gehörenden Weihnachtsbaumkultur konnten sich die Kunden den passenden Baum aussuchen und diesen für ihr Fest mit nach Hause nehmen. Angesichts der riesigen Auswahl war dies gar nicht so einfach. Bei manchen wurde hier das Sprichwort zur Wirklichkeit: Vor lauter gut gewachsenen Nordmanntannen sahen sie im wahrsten Sinn des Wortes den Wald nicht mehr. Es gab Käufer, denen die Auswahl richtig schwer fiel. Auch dabei halfen die Wehrmänner mit ihrem Rat. Andere taten sich leichter und fanden auf Anhieb ihren Wunschbaum.

Von kundigen Feuerwehrleuten wurde der Baum in der Kultur mit der Motorsäge gefällt. Sie entfernten auch je nach Begehr noch störende Äste. Die Kollegen packten den Nadelbaum dann zum leichteren Transport in ein Netz ein und bestimmten den Preis, der sich nach der Größe richtete. Zwischen 1,50 und 2 Meter war die Standardgröße. Fürs Wohnzimmer im Altbau mit hohen Decken gab es aber auch sehenswerte Übergrößen.

Wer wollte, konnte sich in der Scheune bei einem Pott Glühwein oder alkoholfreiem Punsch aufwärmen oder bei Erbsensuppe und Bratwurst den Hunger stillen. Die Bäume wurden vom Forstbetrieb Zimmermann aus Bad Kreuznach für den Verkauf zu einem Sonderpreis zu Verfügung gestellt. Mehrere Hundert Christbäume aus der Kultur in Mörschbach werden am Weihnachtsfest nun prächtig geschmückt mit bunten Kugeln, Lametta und Lichterketten erstrahlen.

Ein Teilerlös der Weihnachtsbaumaktion geht an HELFT UNS LEBEN, zweckgebunden für die Familie Badermann aus dem benachbarten Erbach. Seit 25 Jahren betreut Bettina Badermann ihre mehrfach schwerstbehinderte Tochter Annika rund um die Uhr. Gefördert von HELFT UNS LEBEN erleichtert ein Spezialfahrzeug mit einer Rampe Annikas Mobilität. Schon im vergangen Jahr hatte die Mörschbacher Feuerwehr die Schirmherrschaft beim Weihnachtsbaumverkauf übernommen.

In Rheinböllen konnten Kinder im Rathaus Teddybären und besondere Weihnachtsgeschenke basteln. Die Autorin Ute Packheiser las aus ihrem Buch über die Dynastie der Puricellis vor. Im Rathaus hatte der Laienkunstkreis seine Werke ausgestellt. Rheinböllener Vereine verkauften Glühwein, köstliche Waffeln und Kinderpunsch. Am Sonntagnachmittag machten auch der Nikolaus und das Christkind Station in Rheinböllen. Beim Gemündener Weihnachtszauber gab es für alle Generationen ebenfalls vieles zu entdecken – von Musik über eine Lesung bis zu weihnachtlichen Geschenken und Getränken.. wd/ces/vb.

Foto: Weihnachtsbäume für den guten Zweck wurden in Mörschbach verkauft. Viele Einheimische und Auswärtige freuten sich über schöne Bäume, die zu Gunsten von HELFT UNS LEBEN veräußert wurden. Foto: Werner Dupuis

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