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Lauftreff sammelt Kilometer für den guten Zweck

Cochemer Aktion unterstützt HELFT UNS LEBEN mit rund 3650 Euro

Cochem. Der Cochemer Lauftreff entwickelt sich aus dem Stand zu einer sportlichen Institution in der Kreisstadt – und über deren Grenzen hinaus. Seit 45 Tagen tragen sich Läufer aus der Region mit ihren Kilometern in die Liste der Mondlaufaktion ein. Den Startschuss machte der Lauftreff mit dem 24-Stunden-Staffellauf im Cochemer Stadion. Dabei kamen nicht nur Kilometer zusammen.

Seit 45 Tagen tragen sich Läufer aus der Region mit ihren Kilometern in die Liste der Mondlaufaktion ein. Den Startschuss machte der Lauftreff mit dem 24-Stunden-Staffellauf im Cochemer Stadion. Dabei kamen nicht nur Kilometer zusammen.3645,50 Euro sammelten die Teilnehmer in 40 Gruppen bei der Eröffnungsveranstaltung der Mondlaufaktion. In 24 Stunden absolvierten Cochemer Firmen, Vereine, Verwaltungen, Feuerwehr und Ärzte 1549,6 Kilometer, also 3874 Stadionrunden. Jede Runde wurde mit einem Geldbetrag belohnt, die Summe fließt an HELFT UNS LEBEN, eine Initiative der Rhein-Zeitung, die Kinder und Familien in Not in der Region unterstützt. „Dies ist eine beispielhafte Aktion, die ich so noch nicht gesehen habe“, lobte Hans Kary, Geschäftsführer von HELFT UNS LEBEN, die Arbeit des Lauftreffs.

Stefanie Lehrmann, Markus Dax und Peter Raueiser freuen sich darüber, dass die Aktion so viele Menschen begeistert. Jeden Tag gibt es neue Meldungen für die Kilometerliste, die innerhalb von zwei Jahren die Strecke bis zum Mond abbilden soll. Cochemer tragen ihre Trainingsläufe aus aller Welt ein, sogar aus Kanada, Florida, Norwegen und Moskau erreicht den Verein Unterstützung.

Bei der Scheckübergabe gab Peter Raueiser auch schon den Termin für die Halbzeitveranstaltung bekannt. Am 21. Juli 2018 findet der nächste 24-Stunden-Lauf im Cochemer Stadion statt.

Foto: Im Cochemer Stadion überreichten Wilfried Gerdes, Wolfgang Lambertz (Schirmherr der Aktion), Peter Raueiser und Markus Dax den Scheck an Hans Kary (2. von links) von HELFT UNS LEBEN. Foto: Kevin Rühle

https://helftunsleben.de/cochemer-in-aller-welt-machen-mit-lauftreff-sammelt-kilometer-fuer-den-guten-zweck/

1549 Kilometer auf dem Weg zum Mond geschafft

 Aktion des Lauftreffs ist gestartet

Cochem. 24 Stunden lang haben Läufer aus Cochem und der Region im Cochemer Stadion Kilometer gesammelt – und beeindruckende Leistungen erbracht. Die Aktion Mondlauf des Cochemer Lauftreffs war der Startschuss für ein zweijähriges Projekt, das Menschen zu mehr Bewegung animieren soll. Und das funktioniert schon zu Beginn. Mehr als 1500 Kilometer haben die Teilnehmer innerhalb von 24 Stunden zurückgelegt.

Dietmar Mintgen aus Nickenich läuft nicht, er geht – aber das ganz schön schnell. Und vor allem ausdauernd. Erst am vergangenen Mittwoch hat der 63-Jährige von der Veranstaltung gelesen und sich sofort angemeldet. „Solche Benefizläufe sind einfach herrlich“, sagt Mintgen, der sich seit 20 Jahren auf lange Strecken spezialisiert hat. Er hat sich vorgenommen, die ganze Nacht hindurch im Cochemer Stadion Kilometer zu sammeln.

Karl-Heinz Schmitz hat seinen Enkel Lois zu der Aktion motiviert. Der Cochemer trainiert mit dem Neunjährigen, sechs Runden sind bereits geschafft. „Ich bin mit meinen 74 Jahren bestimmt der älteste Teilnehmer hier“, sagt Schmitz. Lois versucht sich nun neben dem Fußball auch auf der Tartanbahn.

Dutzende Gruppen haben sich beim Lauftreff angemeldet, auch das Kloster Ebernach ist mit 16 Läufern dabei. David Montanus hat 13 Runden geschafft, „das war ganz schön anstrengend“, sagt der junge Mann und präsentiert stolz seine Urkunde. Die Aktion Mondlauf soll auch die Inklusion fördern. Peter Raueiser, einer der Laufbetreuer, freut sich, dass eine so große Gruppe aus Ebernach mit dabei ist.

Ebenfalls unterwegs sind auch Mitarbeiter vieler Cochemer Firmen und Vereine. Kreisverwaltung, Banken, Musikvereine, Feuerwehr, Versicherungen, Ärzte: Sie alle unterstützen die Benefizaktion, bei der auch Spenden für HELFT UNS LEBEN, eine Initiative der Rhein-Zeitung, gesammelt werden. Insgesamt legen die Teilnehmer 3874 Stadionrunden zurück, das sind 1549 Kilometer.

Unangefochten die längste Strecke hat am Ende Dietmar Mintgen vom „100 Marathon Club“ zurückgelegt. 80,4 Kilometer stehen auf seiner Zählkarte, 201 Runden. Beeindruckend, bis in den frühen Morgen. Doch nicht die sportlichen Ergebnisse, sondern die Gemeinschaft stand im Vordergrund. Senioren haben auf Krücken und mit dem Rollator ihren Teil beigetragen, die Teilnehmer konnten erleben, wie man sich im Rollstuhl oder als Sehbehinderter bewegt. Der Musikverein Cochem legte einen Marathon musizierend zurück. Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz füllte als Schirmherr um 3 Uhr eine Lücke im Laufplan und Harry Ahler von der Spielvereinigung half fast 24 Stunden am Stück bei der Aktion mit. „Es war alles dabei, was wir uns erhofft haben“, sagte Peter Raueiser.

Foto: 24-Stunden-Mondlauf im Cochemer Stadion. Der Lauftreff Cochem startet seine zweijährige Laufaktion. Foto: Kevin Rühle

https://helftunsleben.de/1549-kilometer-auf-dem-weg-zum-mond-geschafft/

Startschuss für die Aktion Mondlauf in Cochem

24 Stunden lang Kilometer schrubben für den guten Zweck – Spenden gehen an HELFT UNS LEBEN

Cochem. Die rote Tartanbahn des Cochemer Stadions wird am Wochenende auch zu ganz seltsamen Uhrzeiten Besuch bekommen. Der Lauftreff des TV Cochem startet am Freitagabend die auf zwei Jahre angelegte Aktion Mondlauf, bei der Läufer, egal, ob Anfänger oder Spitzensportler, zwei Jahre lang jeden gelaufenen Kilometer notieren. Die Summe soll am Ende die Strecke bis zum Erdtrabanten und zurück übertreffen. Und schon zu Beginn hat die Lauftreffgruppe den guten Zweck im Sinn. Bei der 24-Stunden-Benefizveranstaltung werden Spenden für HELFT UNS LEBEN gesammelt, die Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not.

Der Cochemer Lauftreff legt seit Monaten ordentlich Tempo vor. Seit Anfang März bemühen sie sich, Mitstreiter zu gewinnen, mit Erfolg. Markus Dax, Dr. Stefanie Lehrmann und Peter Raueiser aus Cochem entwickelten mit vielen Helfern ein Konzept für den Wettbewerb Sterne des Sports, Videos wurden gedreht, eine passende Webseite für den Mondlauf wurde entwickelt – „wir sind wirklich zufrieden“, sagt Peter Raueiser, einer der Laufbetreuer. Bei jedem Termin kommen mehr Menschen.

Ab Freitag, 18 Uhr, werden Läufer ununterbrochen, 24 Stunden lang, ihre Runden im Cochemer Stadion drehen. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, mit einer Laufkarte Rundengeld zu sammeln, oder einen Fixbetrag einzutragen – ein Startgeld gibt es daher nicht. Eltern, Freunde, Verwandte, Firmen oder auch der Läufer selbst spenden pro gelaufene Runde einen Betrag. Der gesammelte Betrag wird dann auf ein Spendenkonto überwiesen. Damit in den 24 Stunden auch keine Laufpause entsteht, sollen zuvor mehrere Teams gebildet werden, die der Lauftreff dann nacheinander auf die 24 Stunden verteilt. Seit Kurzem gehört auch eine Nordic-Walking-Gruppe zum Lauftreff, geleitet von Marlies Scherrer. „Das ist ein tolles zusätzliches Angebot“, freut sich Raueiser. Auch die Nordic-Walker werden sich an der Veranstaltung am Freitag und Samstag beteiligen.

Am Samstag gibt es im Stadion zudem ein Rahmenprogramm für die Besucher. Der Behindertensportverband baut einen Rolli-Parcours. Der Kontakt besteht, da der Lauftreff auf Inklusion setzt und auch Menschen mit Behinderung für den Sport begeistern möchte. Auch eine größere Gruppe der Einrichtung Kloster Ebernach hat sich bereits angemeldet. Zudem können die Teilnehmer in einer Fotobox ein Erinnerungsfoto schießen.

Für den Startschuss des Mondlaufes hat sich auch die Laufgruppe der Feuerwehr angemeldet, die Kameraden wollen bei der Aktion gleichzeitig ihr Laufabzeichen ablegen. Ein Läufer aus Cochem hat sogar angekündigt, im Stadion einen Nachtmarathon zu absolvieren – immerhin 106 Runden. Bei solchen Ausdauersportlern kommen pro Jahr schon etwa 2500 Kilometer zusammen, erklärt Raueiser.

Ab dem 21. Juli beginnt auch die Zählung für den Mondlauf. „Wir haben schon die ersten Kilometermeldungen geschickt bekommen, einige sind sehr motiviert“, freut sich Raueiser. Und auch außerhalb der Mondlaufaktion schafft es der Lauftreff, Menschen zu motivieren. „Wir haben Leute dabei, die vor drei Monaten als Fußgänger angefangen haben und schon jetzt eine Stunde am Stück laufen können. Es ist eher schwierig, die Leute am Anfang zu bremsen. Wenn man sich übernimmt, hat man danach keine Lust mehr“, erklärt Dr. Stefanie Lehrmann. Man soll ja regelmäßig Spaß haben beim Laufen.

Foto: Markus Dax, Dr. Stefanie Lehrmann, Marlies Scherrer und Peter Raueiser freuen sich auf den Start der Mondlaufaktion. Foto: Kevin Rühle

https://helftunsleben.de/startschuss-fuer-die-aktion-mondlauf-in-cochem/