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Die Menschen in unserer Region liegen uns am Herzen

Koblenz. Woche für Woche sind unsere Teams von HELFT UNS LEBEN im Einsatz und kümmern sich um die Menschen im Verbreitungsgebiet unserer Tageszeitung, denen es nicht so gut geht. Bedingt durch einen Unfall, eine Krankheit oder den Verlust eines geliebten Menschen kann sich das Leben dramatisch verändern. So oft wie in den vergangenen Monaten wurden wir noch nie nach Lebensmittelgutscheinen gefragt. Speziell zu diesem Thema haben wir den Kontakt zu Vertretern aller Parteien im Landtag gesucht. Christian Baldauf hat reagiert und kam zu einem Gespräch nach Koblenz. Im Grunde ist es die Aufgabe der Politik, diesen traurigen Zustand zu verändern. Der Vorstand von HELFT UNS LEBEN hat sich um die Anfragen gekümmert und geholfen, wo Not war. Inzwischen haben wir gute Partner, mit denen HELFT UNS LEBEN zusammenarbeitet. Hier können wir uns beispielsweise darauf verlassen, dass für einen Gutschein kein Alkohol oder Tabak erworben werden kann.

Thema Hausbesuche

Aktuell müssen unsere Teams wieder auf Videoschaltungen zurückgreifen, um die Menschen zu sehen und einen Eindruck von den Lebensumständen zu erhalten. Am Beispiel von Herrn Kary (Geschäftsführer von HELFT UNS LEBEN) und Manuela Lewentz-Twer (Erste Vorsitzende) möchten wir Ihnen, unseren Lesern und Spendern, zeigen, wie unsere Arbeit in Zeiten von Corona verläuft. „Selbstverständlich helfen wir den Menschen auch in der gerade für uns alle sehr schwierigen Zeit“, so Lewentz-Twer. „Zurzeit ist unser Computer ein wichtiges Verbindungsmittel zu den Familien. Hier erhalten wir einen kleinen Eindruck, können die Menschen sehen und sprechen“, betont Hans Kary. Das Leid vieler Familien ist während der Pandemie noch verschlimmert worden. Depressionen treten verstärkt auf, ebenso körperliche Anzeichen von Überlastung bei Angehörigen. Behinderte Kinder sind im Regelfall über den Tag in speziellen Einrichtungen zur Förderung untergebracht. Jetzt aber müssen sie zu Hause betreut werden, rund um die Uhr. „Unsere Familien leisten ein Höchstmaß an Einsatz. Körperlich wie psychisch“, erklärt Lewentz-Twer, und Hans Kary betont: „Kinder oder Angehörige mit Behinderung müssen sehr oft mitten in der Nacht betreut werden. Nicht nur der Gang zur Toilette, sondern auch das Wechseln spezieller Windeln sorgt dafür.“

Mit der Unterstützung auch von unseren Redakteuren, die uns Auskunft erteilen über Wohnverhältnisse der Antragsteller, können wir einen besseren Einblick gewinnen. „Unsere Redakteure vor Ort kennen die meisten Menschen, und jetzt, wo wir nicht selbst die Familien aufsuchen dürfen, müssen wir Rücksprache halten.“ Unisono ist dies für Manuela Lewentz-Twer und Hans Kary sehr wichtig. Die Spenden werden nur nach Absprache im Team zum Einsatz gebracht. „Wir gehen mit Verantwortung mit den Spenden um, die unsere Leser uns anvertrauen“, hebt Lewentz-Twer hervor. Für Hans Kary ist es wichtig, auch jetzt weiter aktiv zu sein. „Viele Briefe erreichen uns. Immer wieder dürfen wir lesen, dass unsere Hilfe ein Leben zum Positiven verändern konnte. Wir bringen Mut und neue Kraft zu den Menschen.“

Die Anschaffung von Fahrzeugen, die behindertengerecht umgebaut werden, ist kostenintensiv. „Hier achten wir jedoch darauf, dass Kosten und Nutzen im Einklang stehen. In den meisten Fällen können wir auf gebrauchte Fahrzeuge zurückgreifen“, so Lewentz-Twer. „Ein gutes gebrauchtes Auto bringt den gewünschten Effekt, die Menschen sind wieder mobil und können Arzttermine oder den Besuch der Familie damit bewältigen.“

Hans Kary liegt es noch am Herzen zu betonen: „Wir arbeiten ehrenamtlich. Kosten, etwa für die Werbung oder Flyer, trägt der Mittelrhein-Verlag. Die aktiven Mitglieder vor Ort, die sich um die Menschen in Not kümmern, arbeiten unentgeltlich. Ihre Spenden kommen eins zu eins bei den bedürftigen Menschen an und bringen Linderung und Hoffnung in das Leben.“

„Natürlich freuen wir uns schon auf den Tag, wo wir wieder die Menschen persönlich zu Hause aufsuchen dürfen“, so Hans Kary und Lewentz-Twer mit Blick in die Zukunft.

https://helftunsleben.de/die-menschen-in-unserer-region-liegen-uns-am-herzen/

„HELFT UNS LEBEN“ kennt keine Pause

Rheinland-Pfalz. Ihr Einsatz für Menschen in Not kennt keine Sommerpause: „HELFT UNS LEBEN“, die große Hilfsaktion unserer Zeitung, entfaltet auch während der Corona-Krise ihre Wirkung. Das wurde bei der Jahresversammlung des gemeinnützigen Vereins in Koblenz deutlich.

HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer konnte dabei auf zahlreiche erfolgreiche Projekte im nördlichen Rheinland-Pfalz verweisen: „Wir sind allen unseren Spendern sehr dankbar für die großartige Unterstützung, die es uns wiederum ermöglicht, den unverschuldet in Not geratenen Menschen wirksam zu helfen“, so die Vorsitzende.

Gemeinsam mit HUL-Geschäftsführer Hans Kary präsentierte sie den „HELFT UNS LEBEN-Bären“, das neue HUL-Maskottchen: Zu kaufen gibt es das TÜV-zertifizierte Plüschtier unter rz-Shop.de, oder auch telefonisch (0261/97 43.517). Bei einer Spende ab 300 Euro zugunsten von „HELFT UNS LEBEN“ gibt’s den HUL-Bären als Geschenk.

Foto: Gemeinsam mit dem Vorstand von „HELFT UNS LEBEN“ präsentierten die HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und Geschäftsführer Hans Kary das neue HUL-Maskottchen, einen Plüschbären im passenden Outfit. Foto: Katharina Demleitner

https://helftunsleben.de/helft-uns-leben-macht-keine-pause/

Der Vorstand von HELFT UNS LEBEN hat sich neu konstituiert

Foto: Thomas Regge (Vierter von rechts), Geschäftsführer Mittelrhein-Verlag, mit dem neuen Vorstand von HELFT UNS LEBEN (von links): Petra Bernhard, Nicoll Waltenberger, Carlos Alexandre, Peter Burger (stellvertretender Vorsitzender), Birgit Reiferscheid-Zupp, Manuela Lewentz-Twer (Vorsitzende), Manfred Wyrwoll (Kassierer), Anne Schattner (stellv. Geschäftsführerin), Prof. Dr. Peter Billigmann und Hans Kary (Geschäftsführer). Foto: Ulf Steffenfauseweh (Schriftführer)

https://helftunsleben.de/2123-2/

„Freude ist der schönste Lohn“


Rheinland-Pfalz. Dankbar – so schaut Fred Pretz auf seine Tätigkeit bei HELFT UNS LEBEN, der Hilfsaktion unserer Zeitung, zurück. „Es hat uns immer wieder glücklich gemacht, wenn wir die Freude der Menschen, denen wir geholfen haben, gespürt haben“, sagt der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vallendar. „Das war der schönste Lohn.“ Nach fast fünf Jahren, davon eine Hälfte als Erster und eine als stellvertretender Vorsitzender, ist Pretz nun aus dem Vorstand ausgeschieden. Manuela Lewentz-Twer, Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, dankte Pretz für die Leistung und würdigte sein Engagement im Interesse aller Menschen in Not.

Im Gespräch mit unserer Zeitung zieht Pretz Bilanz. „Im Dezember 2014 hatte mich Verleger Walterpeter Twer gebeten, den Vorsitz zu übernehmen. Ich sollte HELFT UNS LEBEN eine neue, regionale Ausrichtung geben.“ Dabei kam dem gemeinnützigen Verein zugute, dass Pretz seine reichen Erfahrungen und Kontakte als Bürgermeister und (damals) als Präsident des Sportbunds Rheinland-Pfalz einbringen konnte. „Ich habe dieses Ehrenamt gern angenommen, weil ich spürte: Hier kann ich konkret etwas für in Not geratene Menschen tun. Und das direkt vor unserer Haustür – das war mir besonders wichtig.“

Dabei geht es vor allem um Betroffene, die meistens infolge gesundheitlicher Behinderungen auch finanzielle und gesellschaftliche Nachteile erleiden. „Man soll es nicht glauben, aber es gibt immer wieder Fälle, bei denen Menschen durch die Maschen unseres schon sehr gut ausgestatteten Sozialstaats fallen“, erläutert Pretz. „Da will eine Krankenkasse Behandlungskosten nicht übernehmen oder darf es aus gesetzlichen Gründen nicht. Da benötigt ein Querschnittsgelähmter einen ganz speziellen Rollstuhl, die Kasse will aber nur das Standardmodell zahlen.“ Jeder Fall wird sehr genau geprüft, der Vorstand tagt jeden Monat. „Wir verwalten ja Gelder, die uns die Spender anvertraut haben. Deshalb prüfen wir immer bei einem persönlichen Besuch sehr genau, ob der Bedarf tatsächlich besteht“, versichert Pretz. Aus Erfahrung weiß er aber, dass sich die Menschen oft erst in großer Not an HELFT UNS LEBEN wenden.

Durch seine langjährige hauptamtliche Tätigkeit als Bürgermeister hat Pretz gelernt, strukturiert zu arbeiten. „Manchmal konnte ich einfach dadurch helfen, dass ich den Betroffenen nur den richtigen Leistungsträger genannt habe. Oder ich kannte die Richtigen, die weiterhelfen konnten. Da hat oft ein Anruf genügt.“

Mit Freude und Dankbarkeit denkt der engagierte Kommunalpolitiker deshalb an seine Zeit bei HELFT UNS LEBEN zurück. Bedrückend für alle Vorstandskollegen sind hingegen stets die Fälle, in denen lediglich das Leben erträglicher gestaltet werden kann. „Wir können nur helfen, aber es steht eben nicht alles in unserer Macht.“

Foto: War fünf Jahre im Vorstand von HELFT UNS LEBEN: Fred Pretz. Foto: Winfried Scholz

https://helftunsleben.de/2114-2/