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„HELFT UNS LEBEN“ kennt keine Pause

Rheinland-Pfalz. Ihr Einsatz für Menschen in Not kennt keine Sommerpause: „HELFT UNS LEBEN“, die große Hilfsaktion unserer Zeitung, entfaltet auch während der Corona-Krise ihre Wirkung. Das wurde bei der Jahresversammlung des gemeinnützigen Vereins in Koblenz deutlich.

HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer konnte dabei auf zahlreiche erfolgreiche Projekte im nördlichen Rheinland-Pfalz verweisen: „Wir sind allen unseren Spendern sehr dankbar für die großartige Unterstützung, die es uns wiederum ermöglicht, den unverschuldet in Not geratenen Menschen wirksam zu helfen“, so die Vorsitzende.

Gemeinsam mit HUL-Geschäftsführer Hans Kary präsentierte sie den „HELFT UNS LEBEN-Bären“, das neue HUL-Maskottchen: Zu kaufen gibt es das TÜV-zertifizierte Plüschtier unter rz-Shop.de, oder auch telefonisch (0261/97 43.517). Bei einer Spende ab 300 Euro zugunsten von „HELFT UNS LEBEN“ gibt’s den HUL-Bären als Geschenk.

Foto: Gemeinsam mit dem Vorstand von „HELFT UNS LEBEN“ präsentierten die HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und Geschäftsführer Hans Kary das neue HUL-Maskottchen, einen Plüschbären im passenden Outfit. Foto: Katharina Demleitner

https://helftunsleben.de/helft-uns-leben-macht-keine-pause/

Der Vorstand von HELFT UNS LEBEN hat sich neu konstituiert

Foto: Thomas Regge (Vierter von rechts), Geschäftsführer Mittelrhein-Verlag, mit dem neuen Vorstand von HELFT UNS LEBEN (von links): Petra Bernhard, Nicoll Waltenberger, Carlos Alexandre, Peter Burger (stellvertretender Vorsitzender), Birgit Reiferscheid-Zupp, Manuela Lewentz-Twer (Vorsitzende), Manfred Wyrwoll (Kassierer), Anne Schattner (stellv. Geschäftsführerin), Prof. Dr. Peter Billigmann und Hans Kary (Geschäftsführer). Foto: Ulf Steffenfauseweh (Schriftführer)

https://helftunsleben.de/2123-2/

„Freude ist der schönste Lohn“


Rheinland-Pfalz. Dankbar – so schaut Fred Pretz auf seine Tätigkeit bei HELFT UNS LEBEN, der Hilfsaktion unserer Zeitung, zurück. „Es hat uns immer wieder glücklich gemacht, wenn wir die Freude der Menschen, denen wir geholfen haben, gespürt haben“, sagt der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vallendar. „Das war der schönste Lohn.“ Nach fast fünf Jahren, davon eine Hälfte als Erster und eine als stellvertretender Vorsitzender, ist Pretz nun aus dem Vorstand ausgeschieden. Manuela Lewentz-Twer, Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, dankte Pretz für die Leistung und würdigte sein Engagement im Interesse aller Menschen in Not.

Im Gespräch mit unserer Zeitung zieht Pretz Bilanz. „Im Dezember 2014 hatte mich Verleger Walterpeter Twer gebeten, den Vorsitz zu übernehmen. Ich sollte HELFT UNS LEBEN eine neue, regionale Ausrichtung geben.“ Dabei kam dem gemeinnützigen Verein zugute, dass Pretz seine reichen Erfahrungen und Kontakte als Bürgermeister und (damals) als Präsident des Sportbunds Rheinland-Pfalz einbringen konnte. „Ich habe dieses Ehrenamt gern angenommen, weil ich spürte: Hier kann ich konkret etwas für in Not geratene Menschen tun. Und das direkt vor unserer Haustür – das war mir besonders wichtig.“

Dabei geht es vor allem um Betroffene, die meistens infolge gesundheitlicher Behinderungen auch finanzielle und gesellschaftliche Nachteile erleiden. „Man soll es nicht glauben, aber es gibt immer wieder Fälle, bei denen Menschen durch die Maschen unseres schon sehr gut ausgestatteten Sozialstaats fallen“, erläutert Pretz. „Da will eine Krankenkasse Behandlungskosten nicht übernehmen oder darf es aus gesetzlichen Gründen nicht. Da benötigt ein Querschnittsgelähmter einen ganz speziellen Rollstuhl, die Kasse will aber nur das Standardmodell zahlen.“ Jeder Fall wird sehr genau geprüft, der Vorstand tagt jeden Monat. „Wir verwalten ja Gelder, die uns die Spender anvertraut haben. Deshalb prüfen wir immer bei einem persönlichen Besuch sehr genau, ob der Bedarf tatsächlich besteht“, versichert Pretz. Aus Erfahrung weiß er aber, dass sich die Menschen oft erst in großer Not an HELFT UNS LEBEN wenden.

Durch seine langjährige hauptamtliche Tätigkeit als Bürgermeister hat Pretz gelernt, strukturiert zu arbeiten. „Manchmal konnte ich einfach dadurch helfen, dass ich den Betroffenen nur den richtigen Leistungsträger genannt habe. Oder ich kannte die Richtigen, die weiterhelfen konnten. Da hat oft ein Anruf genügt.“

Mit Freude und Dankbarkeit denkt der engagierte Kommunalpolitiker deshalb an seine Zeit bei HELFT UNS LEBEN zurück. Bedrückend für alle Vorstandskollegen sind hingegen stets die Fälle, in denen lediglich das Leben erträglicher gestaltet werden kann. „Wir können nur helfen, aber es steht eben nicht alles in unserer Macht.“

Foto: War fünf Jahre im Vorstand von HELFT UNS LEBEN: Fred Pretz. Foto: Winfried Scholz

https://helftunsleben.de/2114-2/