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Was man zum großen Stadtlauf wissen muss

Das erwartet die Läufer, die Besucher und die Anwohner

Koblenz. Am Sonntag findet die zweite Auflage des Koblenzer Sparkassen-Marathons statt. Rund 2500 Teilnehmer sind am Sonntagmorgen ab 9 Uhr auf Straßen, Uferwegen und Brücken unterwegs. Die sieben wichtigsten Fragen für Läufer, Besucher und Anwohner:

Welchen Einfluss hat das Großevent auf den Durchgangsverkehr? Die Hauptverkehrsachse B9–Europabrücke–Friedrich-Ebert-Ring–Pfaffendorfer Brücke ist vom Marathon nicht betroffen. Die Athleten laufen von der Mainzer Straße Richtung Neustadt unter der Rampe der Pfaffendorfer Brücke hindurch. Die Kurt-Schumacher-Brücke ist nur stadteinwärts für den Verkehr gesperrt, die Balduinbrücke voll. „Fußgänger und Radfahrer können beide Querungen nutzen“, betont der Pressesprecher des Veranstalters, Rolf Geifes.

Worauf müssen sich Anwohner einstellen? Gesperrt sind die betroffenen Straßen in den Stadtteilen Oberwerth, Vorstadt, Mitte, Altstadt und Lützel von 7 bis 15 Uhr. Häuser und Grundstücke direkt an der Strecke können nicht mit Fahrzeugen angesteuert oder verlassen werden. An einigen Stellen werden Querungsmöglichkeiten durch die Polizei eingerichtet. Vom Deutschen Eck bis zur Kurt-Schumacher-Brücke (Moselweiß) und von der Kurt-Schumacher-Brücke (Metternich) bis zur Schleuse läuft der Marathon komplett auf Uferwegen. Der Abschnitt zwischen Rohrerhof und Schleuse ist aufgrund der Breite des Weges für Fußgänger gesperrt.

Was ist mit den Parkhäusern? Die Parkhäuser Schloss, Rhein-Mosel-Halle und Görresplatz können nicht angefahren, aber jederzeit verlassen werden. Die Parkhäuser Forum Mittelrhein und Altlöhrtor sind vom Friedrich-Ebert-Ring kommend über die Viktoriastraße erreichbar. Das Parkhaus Schängel-Center kann von 7 bis etwa 13 Uhr nicht genutzt werden, danach über die Viktoria-/ Görgen-/Clemensstraße.

Fahren am Sonntag die Linienbusse? Die Busse der EVM und RMV, die Schloss/Theater, Zentralplatz oder Pfuhlgasse ansteuern, werden umgeleitet. Die Verkehrsbetriebe informieren auf ihrer Internetseite. Alle Anwohnerinfos sind auf www.koblenz-marathon.de/anwohner dargestellt. Fragen zur Strecke beantwortet auch die Marathon-Hotline, Tel. 01578/748 93 03 (10 bis 18 Uhr).

Wo kann man das Rennen gut schauen? „Eigentlich überall entlang der Strecke“, sagt Geifes. Sogenannte Hotspots mit Musik sind an der Balduinbrücke/Alte Burg, am Statt-Strand in Metternich, am Löhrrondell und vor dem Schloss. Hier kommen alle Athleten zweimal vorbei, Marathonläufer viermal. Vor dem Haupteingang befindet sich das Spendentor. Wer es durchquert, spendet 2 Euro zugunsten von HELFT UNS LEBEN, die Hilfsaktion unserer Zeitung. Vor dem Schlosspark befindet sich auch die IKEA-Lounge, wo Zuschauer Platz nehmen können.

Was passiert am Stadion? Erstmals sind Start und Ziel in dem Oval. Am Ende der Runde erfasst ein elektronisches System die Einläufer, die dann namentlich angekündigt werden. So können die Angehörigen die „Helden vom Eck“ auf der Endspurtrunde nochmals anfeuern. Auch die Siegerehrung findet im Stadion statt. Die Teilnehmer werden direkt hinter dem Ziel versorgt. Ein gastronomisches Angebot für Zuschauer gibt es auch.

Wie können Zuschauer die Läufer unterstützen? Da alle vorangemeldeten Läufer ihre Namen auf der Startnummer tragen, können sie persönlich angefeuert werden. Übrigens: Marathonläufer tragen rote Startnummern, Halbmarathonläufer gelbe und die Zehner blaue. Alle fünf Kilometer gibt es Verpflegungsstationen.

https://helftunsleben.de/was-man-zum-grossen-stadtlauf-wissen-muss/