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Spenden und leuchtende Kinderaugen

Koblenz/Mülheim-Kärlich. Sechs Oldtimer, die legendäre Nordschleife, spendable Firmen, prominente Fahrer und die Freude von an Krebs erkrankten Kindern oder ihrer Geschwister – das waren die Zutaten für eine Benefizaktion der besonderen Art. Ralph Grieser, Inhaber des Oldtimerzentrums Depot3 in Mülheim-Kärlich, hat diese initiiert und die ganz spezielle Mitfahrgelegenheit zugunsten von HELFT UNS LEBEN, dem Hilfsprojekt unserer Zeitung, am Rande der Nürburgring Classics organisiert. 10 000 Euro kamen zusammen, die in Projekte von HELFT UNS LEBEN fließen werden. Doch damit nicht genug: Weitere Unterstützung ist angesagt.

Zwei Porsche 911 waren die beliebtesten Oldtimer bei der Spendenaktion am Ring. 32 krebskranke Kinder oder, wenn es der Gesundheitszustand nicht zuließ, deren Geschwister konnten aber auch in Schätzen wie einem Ford GT 40 oder einem MG Platz nehmen und sich 15 Minuten über die berühmte Strecke fahren lassen. Am Steuer saßen Promis wie ein Fernseharzt, ein Skateboardpionier oder Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, Ehefrau von Ralph Grieser. „Ich finde es toll, dass Julia Klöckner selbst gefahren ist“, betont Manuela Lewentz-Twer, Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN.

Möglich gemacht hatten die besondere Ausfahrt Firmen aus der Region, die gegen eine Spende die Kinder auf die legendäre Rennstrecke eingeladen hatten. „Die Spendendose ist gut gefüllt“, freut sich Grieser über viele Mitfahrer, die spontan die Gelegenheit nutzten. „Wir haben viele strahlende Kinderaugen gesehen.“

Der Unternehmer hat Erfahrung mit Benefizaktionen: 2018 sammelte Depot3 bei Veranstaltungen rund 40 000 Euro Spenden ein. „Das wollen wir in diesem Jahr auch erreichen und einen Teil davon an HELFT UNS LEBEN geben“, erklärte Grieser, der bei seiner Hochzeit mit Klöckner auf Geschenke verzichtet und um Spenden gebeten hatte. „Zwei Drittel gingen an HELFT UNS LEBEN“, berichtete der Autofan, dem es wichtig ist, aus der Region für die Region zu unterstützen. Der Erlös aus der Aktion am Nürburgring hat bereits Abnehmer gefunden. „Dank dieses Geldes können wir einer alleinerziehenden Mutter, die buchstäblich nichts hat, mit ihrem Kind, das an einem offenen Rücken leidet, helfen“, berichtet Manuela Lewentz-Twer. Die Unterstützung von Depot3 nimmt der Verein HELFT UNS LEBEN gern an: „Uns ist wichtig, konkret regionale Hilfe zu geben und auch zu bekommen“, sagte Hans Kary.

Foto: Manuela Lewentz-Twer (Mitte), Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, und Geschäftsführer Hans Kary (rechts) freuen sich über die Unterstützung durch Ralph Grieser, Inhaber des Mülheim-Kärlicher Oldtimerzentrums Depot3. Foto: Katharina Demleitner

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Neuer Kleinbus ist große Hilfe im Alltag

Höhr-Grenzhausen. Tapfer ist Jana Böcking. Und sie hat Stolz. Doch den kann sie sich derzeit nicht leisten. Denn die 45-Jährige aus Höhr-Grenzhausen ist seit elf Monaten Witwe – und das mit vier Söhnen im Alter von eineinhalb bis neun Jahren. Neben der Trauer ist auch noch die finanzielle Situation desaströs. Gerade ist ihr 16 Jahre alter Wagen kaputtgegangen. In dieser Notlage ist HELFT UNS LEBEN (HUL), die Initiative unserer Zeitung für Menschen in Not, schnell und unbürokratisch in die Bresche gesprungen. Geschäftsführer Hans Kary und Vorstandmitglied Anne Schattner übergaben der Familie jetzt einen blauen VW-Bus T 6.

„Das ist eine Sorge weniger“, sagt Jana Böcking und lächelt: „Ich liebe den Bus. Ohne Auto geht es leider gar nicht. Wie soll ich sonst einkaufen? Und ich muss die beiden Älteren zu zwei unterschiedlichen Schulen fahren und den Vierjährigen in den Kindergarten.“ Auch die vier Jungen sind begeistert vom schicken Multivan und turnen beim Termin mit unserer Zeitung im Innenraum herum. Hans Kary strahlt, als er diese ausgelassene Freude sieht. „Es war ein großes Glück, dass bei VW Nutzfahrzeuge Koblenz ein Leasing-Rückläufer kurzfristig zur Verfügung stand.“ So konnte HUL innerhalb von 14 Tagen der Familie in Höhr-Grenzhausen helfen. Jana Böcking ist darüber sehr dankbar. Auch über die Hilfe, die sie durch ihre Freunde erfährt. Sogar weitläufige Bekannte haben sich mittlerweile zu einem festen Halt entwickelt. „Mir wird mal gekocht, oder jemand macht die Wäsche. Das ist großartig.“

Dann kommt das Gespräch auf ihren verstorbenen Mann Roger. Immer wieder stockt die zarte Blondine in ihren Erzählungen, atmet tief durch und blinzelt Tränen weg. Man merkt: Jana Böcking hat es verinnerlicht, dass sie stark sein muss für ihre Kinder und für sich selbst. Die tiefe Trauer, die Verzweiflung kann sie nicht zeigen. Auch nach fast einem Jahr hat sie keinen Moment für sich gehabt, um den Verlust ihres Mannes zu verarbeiten. Roger Böcking war ihre Liebe, ihr Halt. Wegen einer Frühverrentung kümmerte er sich um Haushalt und Kinder. Die Wohnung in Höhr-Grenzhausen hatte er mit viel Geschick zu einem gemütlichen Nest umgebaut. Sie hingegen verdiente das Geld als Ergotherapeutin.

Im Dezember 2016 schien dann das Glück des Paares perfekt. Es hatte gerade erfahren, dass es das vierte Kind erwartet. Doch im Januar schlug das Schicksal erbarmungslos zu: Roger Böcking erhielt die Diagnose Krebs. Schnell ging es ihm immer schlechter. „Ich war schwanger und musste ihn pflegen.“

Im Juni 2018 starb er – gerade einmal 57-jährig. Das Leben von Jana Böcking und den Kindern war auf den Kopf gestellt. Und ist es immer noch. Man merkt: Verarbeitet hat die Höhr-Grenzhäuserin den Verlust noch nicht. Die Wucht des Verlustes trifft sie erst allmählich mit voller Härte. „Anfangs war ich wie betäubt, habe funktioniert. Ich wünsche mir so sehr mal Zeit für mich.“ Wie die Zukunft aussehen soll, weiß sie noch nicht.

Mit vier kleinen Kindern ist es ihr derzeit nicht möglich zu arbeiten. Sie hat die Elternzeit um zwei Jahre verlängert. Sie und ihre Söhne leben von einer kleinen Witwenrente, dem Halbwaisengeld der Jungen sowie Wohngeld. Kleidung wird meist gebraucht gekauft. Und Essen muss sie bei der Tafel holen. Ein Schritt, der ihr unendlich schwerfiel. „Aber ich habe keine Wahl“, sagt sie und schluckt. Für jemanden, der bisher im Leben immer allein zurechtkam, ist das Bitten um Hilfe schwierig.

Foto: Hans Kary (links) und Anne Schattner (rechts) von HELFT UNS LEBEN übergeben Jana Böcking und ihren vier Söhnen einen blauen VW-Bus. Seit dem Tod des Familienvaters stecken die fünf in finanziellen Schwierigkeiten. Foto: Camilla Härtewig

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Neuer Kleinbus erleichtert Dereks Familie den Alltag

Quirnbach. Vor dem großen Tag will Derek Manns nichts dem Zufall überlassen. „Wir haben das Auto extra noch einmal gewaschen“, sagt der 13-jährige Westerwälder freudestrahlend bei der offiziellen Fahrzeugübergabe, während die Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und Geschäftsführer Hans Kary von HELFT UNS LEBEN (HUL), der Initiative unserer Zeitung für Menschen in Not, sich den neuen Familienvan der Manns ausführlich begutachten. Dank der Hilfsbereitschaft unserer Leser konnte HUL die sechsköpfige Familie aus Quirnbach mit einem neuen, behindertengerecht umgerüsteten Ford Tourneo von Ford Foerster aus Koblenz unterstützen.

Für Derek und seine Familie ist das neue Auto viel wert. Der junge Westerwälder leidet seit seiner zu frühen Geburt unter Cerebralparese, einer Bewegungsstörung, deren Ursache in einer frühkindlichen Hirnschädigung liegt. Er kann nicht stehen oder sich im Liegen umdrehen. Auch bei anderen Alltagsdingen ist der lebensfrohe Quirnbacher auf Hilfe angewiesen. Zudem leidet er unter einer Seheinschränkung. Um Derek transportieren zu können, sind Bettina und René Manns auf ein behindertengerechtes Fahrzeug angewiesen. Diesen Dienst verrichtete in den vergangenen Jahren treu und zuverlässig ein Opel Vivaro. Doch genau dieser Familienvan gab auf dem Hinweg in den Sommerurlaub nach Frankreich im vergangenen Jahr auf halber Strecke den Geist auf. Getriebeschaden, nichts ging mehr. Der Kleinbus konnte letztlich zwar repariert werden, doch die Probleme traten nach der Rückkehr nach Deutschland immer wieder auf. Aus diesem Grund verkauften die Manns schweren Herzens den Opel, um zumindest noch einen Bruchteil für den Familienvan zu bekommen. In der Folge musste sich die Westerwälder Familie immer wieder behelfen, da sie abgesehen von den Autos der beiden ältesten Kinder, nur einen Kleinwagen besitzt. Hier passt allerdings der elektrische Rollstuhl des kleinen FCK-Fans nicht rein.

So musste im vergangenen Dreivierteljahr beispielsweise immer wieder das Auto von den Schwiegereltern geliehen werden, wenn beispielsweise gemeinsame Ausflüge unternommen wurden. Da aber nicht die komplette Familie im Fahrzeug Platz fand, musste mindestens noch ein zweites Auto für Ausflüge und Co. genutzt werden. „Wir mussten uns immer genaustens organisieren. Wir fahren mal schnell irgendwo hin, das ging nicht einfach so“, blickt Dereks Papa René zurück. Umso mehr freut sich die ganze Familie, dass HELFT UNS LEBEN die Familie nun mit einem umgebauten Ford Tourneo von Ford Förster unterstützt. Ein neues Auto einfach so zu kaufen und umzubauen, wäre nicht ohne Weiteres möglich gewesen, schließlich hat der behindertengerechte Umbau des Wohnhauses samt Außengelände die Familie in den zurückliegenden Jahren bereits einiges gekostet.

„Die Erleichterung über das neue Auto ist natürlich enorm. Wir sind total dankbar, dass wir das Auto haben und jetzt wieder mobiler sind“, freut sich Dereks Mutter Bettina. Mit der Rampe ist es nun kinderleicht möglich, den 13-Jährigen samt seinem elektrischen Rollstuhl ins Auto zu bekommen. So sind Arztbesuche oder Ausflüge mit der ganzen Familie, die Derek sehr gerne unternimmt, wieder viel einfacher möglich. „Es freut mich, dass wir der Familie mit dem Auto weiterhelfen konnten und wir ihnen den Alltag so erleichtern können“, sagte die HUL-Vorsitzende, Manuela Lewentz-Twer, beim Besuch der Familie Manns zum Abschluss, was Derek prompt mit einem strahlenden Lächeln belohnte.

Foto: Manuela Lewentz-Twer (2. von rechts) und Hans Kary (3. von rechts) übergaben den umgebauten Familienvan nun zusammen mit Stephan Kern von Ford Foerster (rechts) an die Familie Manns um (von links) Mama Bettina, Jil, Papa René, Dustin und Derek. Foto: Andreas Egenolf

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Der große Kampf des kleinen Aaron

Nistertal. Aaron kann singen. Was sich so selbstverständlich liest, grenzt für seine Ärzte an ein Wunder. Denn seit seiner Frühgeburt hat der vierjährige Junge aus Nistertal (Westerwaldkreis) viele gesundheitliche Probleme. Es ist vor allem der liebevollen Fürsorge seiner Familie zu verdanken, dass Aaron Dinge vollbringt, die medizinisch kaum erklärbar sind.

HELFT UNS LEBEN, die Hilfsorganisation unserer Zeitung, unterstützt Aarons Eltern Torsten und Dunja Seiler ab sofort in ihrem oft schwierigen Alltag: Denn mithilfe von Spenden unserer Leser konnte der Familie jetzt ein behindertengerechtes Großraumfahrzeug zur Verfügung gestellt werden, in dem Aaron mit seinem Rollstuhl genug Platz hat. Manuela Lewentz-Twer, Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, sowie Hans Kary, Geschäftsführer des Vereins, überzeugten sich bei der Übergabe des Autos persönlich von dessen Vorteilen.

Aaron Benjamin Seiler, wie der Vierjährige mit vollständigem Namen heißt, kam als Frühchen zur Welt, nachdem sich seine Mutter zuvor im Krankenhaus mit einem Grippevirus infiziert hatte. Unmittelbar nach Aarons Geburt riss die Lunge, in der Folge bluteten beide Hirnhälften ein. Nach weiteren medizinischen Komplikationen hing sein Leben mehrmals am seidenen Faden. In seinen noch jungen Jahren musste der Junge mit den niedlichen Locken schon zigmal operiert werden. Er kann nicht sitzen, nicht krabbeln, nicht laufen.

Um sich bewegen zu können, ist er auf einen Rollstuhl angewiesen, doch der war für das alte Auto der Familie viel zu groß. Mit zunehmendem Alter und Gewicht ihres Sohnes fiel es insbesondere Mutter Dunja immer schwerer, den Jungen aus dem Rollstuhl in den Autositz zu heben. Durch die schwierige Situation erkrankte auch Vater Torsten vor einiger Zeit, was ihn zu einem längeren Klinikaufenthalt zwang. Dies wiederum führte zu weiteren Belastungen der Familie.

Nachdem Manuela Lewentz-Twer im Januar erstmals bei den Seilers zu Besuch war, stand für sie schnell fest, dass HELFT UNS LEBEN die Familie unterstützen wird. „Heute können wir von einem freudigen Termin sprechen. Es ist schön, wenn man helfen kann“, sagten sie und Hans Kary jetzt bei der Fahrzeugübergabe. Mutter Dunja, ihr Sohn Aaron und die zehnjährige Tochter Sophie, die sich rührend um ihren Bruder kümmert, zeigen sich von dem Auto begeistert, mit dem sie ein Stück Freiheit und Lebensqualität zurückgewinnen. „Jetzt müssen wir uns vor und während der Fahrten nicht mehr so verrenken“, freut sich die Mutter, die allen Spendern herzlich dankt. nh/wez

Foto: Manuela Lewentz-Twer (von links) und Hans Kary von HELFT UNS LEBEN freuen sich über die Übergabe des neuen Fahrzeugs an Aaron, seine Schwester Sophie und Mutter Dunja Seiler. Foto: Röder-Moldenhauer

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In dieses Auto passt auch der Rollstuhl


Urbar. Die RZ-Hilfsaktion HELFT UNS LEBEN (HUL) bescherte Familie Hahn aus Urbar ein ganz besonderes Osterfest. Die HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und HUL-Geschäftsführer Hans Kary überreichten jetzt Gaby Hahn und ihren Töchtern Jenny (28) und Julia (10) im Koblenzer VW-Nutzfahrzeugzentrum einen VW-Kombi T6. Das Fahrzeug war von der Spezialfirma für Fahrzeugbau Michael Burko in Virneburg individuell umgebaut worden, damit Jenny in ihrem Rollstuhl gefahren werden kann. Die junge Frau ist von Geburt an querschnittsgelähmt.

Die Familie war durch den plötzlichen Tod des Lebensgefährten der Mutter und Vater der beiden Töchter in erhebliche finanzielle Not geraten. Manuela Lewentz-Twer und Hans Kary hatten sich bei einem Besuch im Haus der Familie von der Notwendigkeit zu helfen überzeugt. Finanziell unterstützt wurde diese Hilfsaktion von Ralph Grieser, dem Inhaber der Oldtimer-Firma Depot3 im Gewerbepark Mülheim-Kärlich. Auf der kürzlich stattgefundenen Werte-Ausstellung in Bendorf-Sayn hatte Depot3 Fahrten mit dem Oldtimer und Eintrittskarten für die diesjährige Nürburgring Classic verlost. Außerdem werden für das Projekt zugunsten von Familie Hahn Spenden aus einer von Grieser veranstalteten Oldtimer-Ausfahrt mit zahlreichen Prominenten verwendet, die am Palmsonntag stattgefunden hat.

Bei der Oldtimer Classic vom 24. bis zum 26. Mai wird die Firma Depot3 noch einmal Oldtimer-Fahrten verlosen. Außerdem wird auf einem vom Nürburgring-Classic-Veranstalter Marcus Herfort durchgeführten VIP-Abend für HUL gesammelt.

Ganz besonders freute sich Jenny Hahn. In ihrem Rollstuhl umkreiste sie ihr zukünftiges Fahrzeug und fotografierte es mit dem Handy aus allen Richtungen. Gabi Esser, die Geschäftsführerin des VW-Nutzfahrzeugzentrums, überraschte zudem noch mit einer besonderen Aufmerksamkeit. In dem Blumenstrauß, den sie der Familie überreichte, waren mit Blau, Gelb und Rot die Farben aus dem Wappen von TuS Koblenz enthalten. Beide Töchter sind TuS-Fans. In der Bundesliga fiebern sie allerdings mit verschiedenen Mannschaften: Julia für Bayern München, Jenny für Borussia Dortmund.

Manuela Lewentz-Twer betonte abschließend: „Zu sehen, wenn Menschen, denen wir helfen konnten, übers ganze Gesicht strahlen, ist für uns die größte Freude. Hoffen wir, dass Familie Hahn es in Zukunft etwas leichter hat.“

Foto: Grund zur Freude hatten Jenny Hahn (Bildmitte), ihre Schwester Julia (rechts neben ihr) und Mutter Gaby (rechts). Im Koblenzer VW-Nutzfahrzeuge-Zentrum überreichten ihr die HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer (links) und HUL-Geschäftsführer Hans Kary (2. von rechts) einen VW-Kombi T6 mit Spezialumbau zum Transport von Jennys Rollstuhl. Mit ihnen freuten sich Geschäftsführerin Gabi Esser (mit Blumenstrauß) und der Vertriebsleiter für Sonder- und Behördenfahrzeuge Ralf Schneider. Foto: Winfried Scholz

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Benefizkonzert bringt 3500 Euro

Koblenz. Eine Spende in Höhe von 3500 Euro zugunsten der RZ-Hilfsaktion HELFT UNS LEBEN (HUL) haben Birgit Hofacker (Mitte) und Sohn Nils (links) an HUL-Geschäftsführer Hans Kary (rechts) übergeben. Es ist der von der Familie Hofacker aufgestockte Erlös eines von ihr initiierten Benefizkonzerts mit dem Jazztrio Daniel Stickan in der Alten Kirche in Spay. Evert Hofacker hatte die Musiker in Hamburg erlebt, war von ihnen begeistert und hatte spontan beschlossen: „Die müssen in der Region Koblenz auftreten.“ Auch hier faszinierte das Trio mit Daniel Stickan an Piano und Orgel, Uwe Steinmetz (Saxofon) und der Sängerin Simin Tander die 150 Besucher. Foto: Winfried Scholz

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Familie Gorges spendet 33 255 Euro


Laubach. Lichterglanz, Megashow, begeisterte Besucher, glückliche Kinder: Die zweite Veranstaltung Winter-Weihnachts-Wunder-Welt Holywood auf dem Firmengelände der Firma Gorges tent…event in Laubach war einer der Veranstaltungshöhepunkte in Cochem-Zell. Firmenchef und Organisator Karl-Heinz Gorges hatte sich vorgenommen, Kinderaugen zum Strahlen zu bringen. Das ist ebenso geglückt, wie etlichen Vereinen und Institutionen aus Cochem-Zell und der Region eine große Freude zu machen. Denn auch das ist Gorges wichtig: Er möchte den Menschen in der Region etwas zurückgeben. Unterm Strich sind dies 33 255 Euro. Diese Spendensumme, welche sich aus dem Tageseintritt sowie dem Eintritt für die Abendrevue zusammensetzt, wurde aufgeteilt: TuS Düngeheim, 2000 Euro; Rhein-Zeitung HELFT UNSLEBEN, 5000 Euro; Feuerwehr Laubach, 4000 Euro; Pfadfinderstamm Carpe Diem, 3000 Euro; Förderverein Kindergarten Müllenbach, 1755 Euro; Förderverein Kita Masburg, 1500 Euro; Durchblick-Kaisersesch, 4000 Euro; Turn- und Spielverein Klotten, 1000 Euro; Christlicher Hospizverein Cochem-Zell, 3000 Euro; Hospizverein Region Mayen, 3000 Euro, und ISA Stiftung Kinderseele 5000 Euro. Foto: Henri Tornow

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Geste der Nächstenliebe

Statt Weihnachtspräsente an ihre Geschäftspartner zu schicken, hat die Firma Immobilien Zimmermann aus Nastätten 500 Euro an HELFT UNS LEBEN, die Hilfsaktion unserer Zeitung, gespendet. Der Text auf den Weihnachtskarten des Unternehmens lautete: „Anstelle von Geschenken haben wir unsin diesem Jahr entschieden, mit einer Spende an HELFT UNS LEBEN Menschen in unserer Region zu unterstützen, die durch einen Schicksalsschlag dringend Hilfe benötigen. Dadurch möchten wir das Weihnachtsfest als das feiern, was es vom Ursprung her ist: ein Fest der Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Wir wünschen uns, dass wir dies auch in Ihrem Sinne tun.“

Foto: Heike Clos, Steffen Zimmermann, Tina Zimmermann, Thomas Scholl und Anja Scholl (von links nach rechts). Foto: Wolfgang Gerz

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Prinzenpaar spendet 1111 Euro

Fernthal. Als Prinzenpaar der Karnevalsgesellschaft „Mir sinn widder doh“ Fernthal ist für Silke und Marco Fischer kürzlich eine grandiose Session zu Ende gegangen. Das Paar hat während der tollen Tage aber nicht nur ans Feiern gedacht, sondern auch an die gute Sache: Die beiden verteilten ihre Sessions-Buttons kostenlos, baten dafür aber um eine Spende für die Rhein-Zeitungs-Initiative HELFT UNS LEBEN. „Als Abonnenten haben wir schon viel gelesen und wissen, dass das Geld bei den Leuten in der Region ankommt. Das finden wir gut“, begründeten sie ihre Wahl. Zusammengekommen sind in drei Sammelbüchsen stolze 736,45 Euro, die sie nicht nur kürzlich überreichten, sondern auch spontan aus der eigenen Tasche auf närrische 1111 Euro aufstockten. „Wir hatten so eine schöne Session, so viel Spaß und Freude. Nicht jeder hat das Glück, und nicht jeder kann sich das leisten“, wollte das sympathische Paar etwas abgeben. Auf unserem Foto sind „Prinz Marcus I. von Holz und Schwermetall“ und „Prinzessin Silke I. von Steuer und Festival“ zusammen mit Adjutantin Jenny Winkler und deren fünfjähriger Tochter Emily zu sehen. Foto: Ulf Steffenfauseweh

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Auch ohne Konzert kam viel Geld zusammen

Niederelbert. Es sollte ein kultureller Höhepunkt des noch jungen Jahres 2019 werden: das lange erwartete Jubiläumskonzert der Tanzkapelle Vagabunden. Doch aus dem geplanten Auftritt in der Elberthalle wurde nichts. Weil einer der fünf Musiker so schwer erkrankte, dass er sein Instrument nicht spielen kann, musste die Veranstaltung schweren Herzens abgesagt werden. Ihr Versprechen, das 50-jährige Bandbestehen auch für eine Spende an hilfsbedürftige Menschen zu nutzen, machten die Vagabunden und der Niederelberter Wander- und Kulturverein nun aber trotzdem wahr. Bei einem Treffen mit dem Vorstand der Initiative HELFT UNS LEBEN unserer Zeitung wurde jetzt ein Spendenscheck über 1500 Euro übergeben. Weitere 200 Euro gingen an den Förderverein Savalou/Benin für Schulbauprojekte in Afrika.

Möglich war dies, weil viele Eintrittskarten schon im Vorverkauf abgesetzt worden waren und die Käufer auf die Erstattung verzichteten, berichtete Ferdi Schmitz vom Veranstaltungsteam. Da sich zudem auch einige Sponsoren großzügig zeigten, kam trotz der Konzertabsage ein stolzer Betrag zusammen. „Wir hatten ursprünglich zwar auf eine doppelt so hohe Summe gehofft“, ergänzte Schmitz, denn bei einem Konzert hätte es freilich weitere Umsätze gegeben. „Unser Ziel war es aber schon immer, den Erlös einem guten Zweck zukommen zu lassen, und das wollen wir hiermit tun.“

Wofür die Spendengelder genutzt werden, erläuterten die Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, Manuela Lewentz-Twer, und Geschäftsführer Hans Kary. Die Stiftung hat sich darauf spezialisiert, bedürftige Menschen in unserer Heimat zu unterstützen. Obwohl Deutschland eigentlich ein reiches Land ist, gibt es auch im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung immer wieder Familien, die durch Schicksalsschläge in eine Notlage geraten. Die Teams von HELFT UNS LEBEN leisten viel Vorarbeit, bevor die Entscheidung für ein Hilfsprojekt getroffen wird. Die Unterstützung reicht dabei von großen Maßnahmen wie dem behindertengerechten Umbau eines Badezimmers bis hin zu kleineren Hilfen wie zum Beispiel der Bereitstellung von Einkaufsgutscheinen.

Die Niederelberter freuten sich nicht nur darüber, dass ihre Spende in guten Händen ist. Sie hoffen außerdem weiterhin auf einen Auftritt ihrer Vagabunden. Das Jubiläumskonzert werde zwar nicht nachgeholt, machte Keyboarder Rainer Mies deutlich. Aber zumindest im kleineren Rahmen soll den Fans mit Verspätung noch etwas geboten werden: Geplant ist demnach ein Auftritt bei der offiziellen Einweihung des neuen Dorfplatzes am 1. Mai.

Foto: Zur Spendenübergabe trafen sich (von links): Rainer Mies und Reinhard Keul (Vagabunden), HUL-Geschäftsführer Hans Kary, Ferdi Schmitz und Axel Neuroth (Wander- und Kulturverein), Manuela Lewentz-Twer (HUL-Vorsitzende) sowie Werner Ferdinand und Christoph Fasel (Vagabunden). Foto: Werner Ferdinand

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