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Benefizkonzert bringt 3500 Euro

Koblenz. Eine Spende in Höhe von 3500 Euro zugunsten der RZ-Hilfsaktion HELFT UNS LEBEN (HUL) haben Birgit Hofacker (Mitte) und Sohn Nils (links) an HUL-Geschäftsführer Hans Kary (rechts) übergeben. Es ist der von der Familie Hofacker aufgestockte Erlös eines von ihr initiierten Benefizkonzerts mit dem Jazztrio Daniel Stickan in der Alten Kirche in Spay. Evert Hofacker hatte die Musiker in Hamburg erlebt, war von ihnen begeistert und hatte spontan beschlossen: „Die müssen in der Region Koblenz auftreten.“ Auch hier faszinierte das Trio mit Daniel Stickan an Piano und Orgel, Uwe Steinmetz (Saxofon) und der Sängerin Simin Tander die 150 Besucher. Foto: Winfried Scholz

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Familie Gorges spendet 33 255 Euro


Laubach. Lichterglanz, Megashow, begeisterte Besucher, glückliche Kinder: Die zweite Veranstaltung Winter-Weihnachts-Wunder-Welt Holywood auf dem Firmengelände der Firma Gorges tent…event in Laubach war einer der Veranstaltungshöhepunkte in Cochem-Zell. Firmenchef und Organisator Karl-Heinz Gorges hatte sich vorgenommen, Kinderaugen zum Strahlen zu bringen. Das ist ebenso geglückt, wie etlichen Vereinen und Institutionen aus Cochem-Zell und der Region eine große Freude zu machen. Denn auch das ist Gorges wichtig: Er möchte den Menschen in der Region etwas zurückgeben. Unterm Strich sind dies 33 255 Euro. Diese Spendensumme, welche sich aus dem Tageseintritt sowie dem Eintritt für die Abendrevue zusammensetzt, wurde aufgeteilt: TuS Düngeheim, 2000 Euro; Rhein-Zeitung HELFT UNSLEBEN, 5000 Euro; Feuerwehr Laubach, 4000 Euro; Pfadfinderstamm Carpe Diem, 3000 Euro; Förderverein Kindergarten Müllenbach, 1755 Euro; Förderverein Kita Masburg, 1500 Euro; Durchblick-Kaisersesch, 4000 Euro; Turn- und Spielverein Klotten, 1000 Euro; Christlicher Hospizverein Cochem-Zell, 3000 Euro; Hospizverein Region Mayen, 3000 Euro, und ISA Stiftung Kinderseele 5000 Euro. Foto: Henri Tornow

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Geste der Nächstenliebe

Statt Weihnachtspräsente an ihre Geschäftspartner zu schicken, hat die Firma Immobilien Zimmermann aus Nastätten 500 Euro an HELFT UNS LEBEN, die Hilfsaktion unserer Zeitung, gespendet. Der Text auf den Weihnachtskarten des Unternehmens lautete: „Anstelle von Geschenken haben wir unsin diesem Jahr entschieden, mit einer Spende an HELFT UNS LEBEN Menschen in unserer Region zu unterstützen, die durch einen Schicksalsschlag dringend Hilfe benötigen. Dadurch möchten wir das Weihnachtsfest als das feiern, was es vom Ursprung her ist: ein Fest der Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Wir wünschen uns, dass wir dies auch in Ihrem Sinne tun.“

Foto: Heike Clos, Steffen Zimmermann, Tina Zimmermann, Thomas Scholl und Anja Scholl (von links nach rechts). Foto: Wolfgang Gerz

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Prinzenpaar spendet 1111 Euro

Fernthal. Als Prinzenpaar der Karnevalsgesellschaft „Mir sinn widder doh“ Fernthal ist für Silke und Marco Fischer kürzlich eine grandiose Session zu Ende gegangen. Das Paar hat während der tollen Tage aber nicht nur ans Feiern gedacht, sondern auch an die gute Sache: Die beiden verteilten ihre Sessions-Buttons kostenlos, baten dafür aber um eine Spende für die Rhein-Zeitungs-Initiative HELFT UNS LEBEN. „Als Abonnenten haben wir schon viel gelesen und wissen, dass das Geld bei den Leuten in der Region ankommt. Das finden wir gut“, begründeten sie ihre Wahl. Zusammengekommen sind in drei Sammelbüchsen stolze 736,45 Euro, die sie nicht nur kürzlich überreichten, sondern auch spontan aus der eigenen Tasche auf närrische 1111 Euro aufstockten. „Wir hatten so eine schöne Session, so viel Spaß und Freude. Nicht jeder hat das Glück, und nicht jeder kann sich das leisten“, wollte das sympathische Paar etwas abgeben. Auf unserem Foto sind „Prinz Marcus I. von Holz und Schwermetall“ und „Prinzessin Silke I. von Steuer und Festival“ zusammen mit Adjutantin Jenny Winkler und deren fünfjähriger Tochter Emily zu sehen. Foto: Ulf Steffenfauseweh

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Auch ohne Konzert kam viel Geld zusammen

Niederelbert. Es sollte ein kultureller Höhepunkt des noch jungen Jahres 2019 werden: das lange erwartete Jubiläumskonzert der Tanzkapelle Vagabunden. Doch aus dem geplanten Auftritt in der Elberthalle wurde nichts. Weil einer der fünf Musiker so schwer erkrankte, dass er sein Instrument nicht spielen kann, musste die Veranstaltung schweren Herzens abgesagt werden. Ihr Versprechen, das 50-jährige Bandbestehen auch für eine Spende an hilfsbedürftige Menschen zu nutzen, machten die Vagabunden und der Niederelberter Wander- und Kulturverein nun aber trotzdem wahr. Bei einem Treffen mit dem Vorstand der Initiative HELFT UNS LEBEN unserer Zeitung wurde jetzt ein Spendenscheck über 1500 Euro übergeben. Weitere 200 Euro gingen an den Förderverein Savalou/Benin für Schulbauprojekte in Afrika.

Möglich war dies, weil viele Eintrittskarten schon im Vorverkauf abgesetzt worden waren und die Käufer auf die Erstattung verzichteten, berichtete Ferdi Schmitz vom Veranstaltungsteam. Da sich zudem auch einige Sponsoren großzügig zeigten, kam trotz der Konzertabsage ein stolzer Betrag zusammen. „Wir hatten ursprünglich zwar auf eine doppelt so hohe Summe gehofft“, ergänzte Schmitz, denn bei einem Konzert hätte es freilich weitere Umsätze gegeben. „Unser Ziel war es aber schon immer, den Erlös einem guten Zweck zukommen zu lassen, und das wollen wir hiermit tun.“

Wofür die Spendengelder genutzt werden, erläuterten die Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, Manuela Lewentz-Twer, und Geschäftsführer Hans Kary. Die Stiftung hat sich darauf spezialisiert, bedürftige Menschen in unserer Heimat zu unterstützen. Obwohl Deutschland eigentlich ein reiches Land ist, gibt es auch im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung immer wieder Familien, die durch Schicksalsschläge in eine Notlage geraten. Die Teams von HELFT UNS LEBEN leisten viel Vorarbeit, bevor die Entscheidung für ein Hilfsprojekt getroffen wird. Die Unterstützung reicht dabei von großen Maßnahmen wie dem behindertengerechten Umbau eines Badezimmers bis hin zu kleineren Hilfen wie zum Beispiel der Bereitstellung von Einkaufsgutscheinen.

Die Niederelberter freuten sich nicht nur darüber, dass ihre Spende in guten Händen ist. Sie hoffen außerdem weiterhin auf einen Auftritt ihrer Vagabunden. Das Jubiläumskonzert werde zwar nicht nachgeholt, machte Keyboarder Rainer Mies deutlich. Aber zumindest im kleineren Rahmen soll den Fans mit Verspätung noch etwas geboten werden: Geplant ist demnach ein Auftritt bei der offiziellen Einweihung des neuen Dorfplatzes am 1. Mai.

Foto: Zur Spendenübergabe trafen sich (von links): Rainer Mies und Reinhard Keul (Vagabunden), HUL-Geschäftsführer Hans Kary, Ferdi Schmitz und Axel Neuroth (Wander- und Kulturverein), Manuela Lewentz-Twer (HUL-Vorsitzende) sowie Werner Ferdinand und Christoph Fasel (Vagabunden). Foto: Werner Ferdinand

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kfd-Frauen spenden 2300 Euro

Vettelschoß. Auch in diesem Jahr spendet die kfd Vettelschoß an gemeinnützige Organisationen. Der Vorstand der Katholischen Frauengemeinschaft Vettelschoß bedankt sich bei allen Gästen und Helfern, die es durch ihren Besuch beim Uhlesessen und Adventsbasar 2018 möglich machten, die Summe von 2300 Euro zu spenden. Bei der Jahreshauptversammlung Mitte Februar einigte man sich darauf, folgende Institutionen zu unterstützen: die Hilfsaktion der Rhein-Zeitung, HELFT UNS LEBEN, die Hospizakademie Waldbreitbach, den Förderkreis Bonn: tumorkranke Kinder und Jugendliche, das Netz Bangladesch, das African Project: Nigeria, Rollstuhltennis Windhagen, das kfd-Projekt Rojava (Nordsyrien) sowie Frauenwürde Neuwied. Foto: kfd

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Großseifener Nachbarn spenden für HELFT UNS LEBEN

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Großseifen. Aus einer tollen Gemeinschaftsaktion erwächst große Hilfe für Bedürftige: Ein Teil der Nachbarschaft der Straße Am Kirchwäldchen in Großseifen hat 2425 Euro an HELFT UNS LEBEN, die Initiative unserer Zeitung, gespendet. Das Geld stammt aus dem Erlös eines geselligen, zweitägigen Tannenbaumverkaufs, den die Nachbarn im vergangenen Advent bereits zum fünften Mal für einen gemeinnützigen Zweck organisiert hatten. 150 Bäume, zahlreiche Würstchen und Getränke wurden dabei gegen einen Obolus abgegeben. HELFT UNS LEBEN-Geschäftsführer Hans Kary (3. von links) nahm den Spendenscheck der Nachbarn jetzt dankbar entgegen. Gleichzeitig lobte er „das tolle Ergebnis“ dieser Aktion und gratulierte den Anliegern zu ihrer intensiven Gemeinschaft. Foto: Röder-Moldenhauer

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Starke Spenden aus tollen Veranstaltungen

Bretzenheim. Dass der Musikverein Bretzenheim, die katholische Pfarrgemeinde Maria Geburt und mit ihnen viele Bürger immer wieder an die Menschen denken, die nicht unbedingt auf der Sonnenseite des Lebens stehen und auf finanzielle Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind, haben sie häufig in den zurückliegenden Jahren und auch jetzt aktuell wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt: beim vorweihnachtlichen Konzert aller musikalischen Bretzenheimer Vereine in der Pfarrkirche sowie beim traditionellen Weihnachtskonzert des Musikvereins unter freiem Himmel auf dem Plaggen. Beide Veranstaltungen waren für die zahlreichen Besucher kostenfrei, aber es wurde um Spenden gebeten.

Beim begeistert aufgenommenen Konzert wurde für Dr. André Borsche von Interplast Deutschland und für die Hilfsaktion unserer Zeitung „HELFT UNS LEBEN“ gesammelt. Laut Heinz Kunz vom Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde kam dabei das beeindruckende Rekordergebnis von 1580 Euro zusammen, das zu gleichen Teilen an beide Organisationen geht.

Mit 1500 Euro an Spenden wurde auch beim Weihnachtskonzert ein Rekordergebnis erzielt. Das Geld fließt zu gleichen Teilen in die Nachwuchsarbeit des Musikvereins und in die Hilfsaktion „HELFT UNSLEBEN“ der Rhein-Zeitung. Beim Weihnachtskonzert hatten die Bretzenheimer Winzer 120 Liter Glühwein und 25 Liter Traubensaft gespendet, der kostenlos ausgeschenkt wurde.

Anlässlich der mit 50 Mitgliedern überaus gut besuchten Jahreshauptversammlung des Musikvereins übergaben Heinz Kunz im Namen der Pfarrgemeinde und der Vorsitzende des MV, Dietmar Lenz, die symbolischen Spendenschecks an den Redaktionsleiter des Oeffentlichen Anzeigers, Rainer Gräff. Dieser fand herzliche Worte des Dankes, lobte die treuen Helfer und Spender sowie das wiederum tolle Ergebnis.

„Dass sie immer wieder an andere denken, an Menschen, die Hilfe brauchen, das ist einfach nur supertoll“, betonte Rainer Gräff und ging auf die Hilfsaktion der Rhein-Zeitung und ihrer Heimatausgaben ein. Wie schnell könne es geschehen, dass durch Krankheit, Unfall oder Schicksalsschläge ein Mensch oder eine Familie in Not gerate. Dann sei es ein Segen, wenn gezielt und unbürokratisch geholfen werden könne.

„HELFT UNS LEBEN“ konzentriert sich in erster Linie auf die Region, hilft aber auch im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda. Seit 39 Jahren werden Langzeitprojekte unterstützt und es wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Dabei fließen alle eingegangenen Spenden, inzwischen über 28 Millionen Euro, zu 100 Prozent in die Projekte, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut werden. nn

Spenden sind erbeten an „HELFT UNS LEBEN“, IBAN: DE72 5705 0120 0000

Foto: Erfreut nahm Redaktionsleiter Rainer Gräff die symbolischen Schecks von Heinz Kunz (links) und Dietmar Lenz entgegen. Foto: Dieter Ackermann

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Große Hilfe für den kleinen Rico

Koblenz. Große Welle der Hilfsbereitschaft für den kranken Rico: 6100 Euro sind bei einer Spendenaktion der Koblenzer Julius-Wegeler-Schule für HELFT UNS LEBEN, der Initiative unserer Zeitung für Menschen in Not, zugunsten des Vierjährigen aus Obernhof/Lahn zusammengekommen. Christian Reif, Lehrer für Mediengestaltung und Sozialkunde, der das Ganze initiiert hatte, übergab nun mit seinen Kollegen den Spendenscheck an die „HELFT UNS LEBEN“-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und den „HELFT UNSLEBEN“-Geschäftsführer Hans Kary in Anwesenheit von Ricos Mutter Angelina und Großmutter Gabi Bergmann.

Bereits die Mutter war Schülerin bei Reif. Der versprach bei der Übergabe mit Blick auf die Unterstützung: „Das ist noch nicht das Ende.“ Der Spendenerlös soll hauptsächlich für eine Delfintherapie für Rico, die am 2. Februar beginnt, verwendet werden. Seine Mutter rang nach Worten: „Ich bin von der Aktion meiner früheren Schule und der Summe total überwältigt.“

Rückblick: Am 26. September 2018 berichtete unsere Zeitung über das Schicksal des kleinen Rico, der frühkindlichen Autismus hat und unter Intelligenzminderung leidet, sowie seiner alleinerziehenden 28-jährigen Mutter, die rund um die Uhr für Rico da sein muss. Den Spendenaufruf las auch ihr früherer Lehrer Reif. Der beschloss spontan: „Hier müssen wir helfen.“ Sofort nach den Herbstferien startete eine kreative Hilfsaktion an der Julius-Wegeler-Schule. „Die Schulleitung hat die Aktion von Beginn an mitgetragen“, sagt Reif. Die Hauptidee war: Schüler sollten auf freiwilliger Basis für ein gutes Ergebnis bei Klassenarbeiten oder Tests spenden, für die Note Eins 1 Euro, für eine Zwei 80 Cent und so weiter. Die Schüler machten in großer Zahl mit, und zwar an beiden Standorten der Schule.

Und damit nicht genug. Die Mediengestalter, diesen Beruf übt auch Ricos Mutter im Heimbüro aus, entwarfen zehn verschiedene Weihnachtskarten. Die Görres-Druckerei druckte 5000 Exemplare kostenlos. Im Hauswirtschaftsbereich der Schule wurden Weihnachtsplätzchen gebacken. Die Hälfte vom Erlös des Weihnachtsbasars an der Julius-Wegeler-Schule ging an die Spendenaktion. Der Radsportverein Tour 3333 spendete 1333 Euro. Die Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich gab 800 Euro. Der Vater der Schülerin Lorina Schwall fügte 700 Euro von seinem Weihnachtsbaumverkauf hinzu. Die Band No Kidding erspielte bei einem Benefizkonzert 440 Euro.

Zu den 6100 Euro werden noch 200 Euro dazu kommen, die der Schüler Leon Catak aus dem Verkauf von Weihnachtskarten im Rewe Andernach erzielt hat – dort jobbt er am Wochenende. Weiterhin wird Geld aus Benefizkonzerten des Chors der Kärlicher Kolpingfamilie „pianoforte“ aufaddiert. Der Erlös von drei Neujahrskonzerten wird unter drei Spendenempfängern aufgeteilt, einer davon ist Rico. Beim ersten Konzert in Kärlich kamen nach Informationen von Reif 3070 Euro zusammen. Weitere Konzerte sind am 20. Januar um 17 Uhr in der Bassenheimer Kirche St. Martin und am 17. Februar um 17 Uhr in der Abteikirche Bendorf-Sayn.

Foto: Lehrer Christian Reif (Mitte) übergab mit seinen Kollegen (von rechts) Katrin Hering, Jennifer Nollen, Heinz Sticha und Reinhard Stolzenbach (2. von links) einen Scheck in Höhe von 6100 Euro an die „HELFT UNS LEBEN“-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und Geschäftsführer Hans Kary (hinten 3. und 4. von links). Bestimmt ist das Geld für den kleinen Rico Bergmann (auf dem Schoß seiner Mutter Angelina). Mit ihnen freut sich Großmutter Gabi. Foto: Scholz

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Türen für Hilfe in der Region

Nievern. Mit Glühwein kann man den Nieverner Ortschef Lutz Zaun voraussichtlich bis zur nächsten Adventszeit nicht mehr hinter dem Ofen hervorlocken – während der Aktion „Lebendiger Adventskalender“ in Nievern stand Zaun nämlich bei fast allen Türchen parat, die in der Gemeinde geöffnet wurden. Bevorzugtes Getränk für die erwachsenen Besucher: Glühwein. „Ich bin ein bisschen übersättigt“, gestand er schmunzelnd beim Empfang im Nieverner Pfarrheim und konnte die Freude über die gelungene Aktion nicht verhehlen. 19 Mal luden Nieverner Bürger alle, die mitfeiern wollten zum Türchenöffnen im Advent ein. Und die Gäste fütterten das aufgestellte Sparschwein so üppig, dass der Ortschef jetzt einen Spendenscheck in Höhe von beeindruckenden 3066 Euro für die Hilfsaktion der Rhein-Zeitung HELFT UNS LEBEN überreichen konnte. Umgerechnet hat also jeder Bürger der 1000 Einwohner starken Gemeinde gut 3 Euro gespendet.

Alle fleißigen Mitorganisatoren und Helfer hatte die Gemeinde ins Pfarrheim eingeladen, um ausdrücklich Danke zu sagen. Mit dabei war auch Vanessa Hirsch mit ihrer Familie, die vor zwei Jahren mit der Idee des Lebendigen Adventskalenders an den Ortschef herangetreten war. Und weil das gesellige Stelldichein an den Dezemberabenden so gut ankam und die Dorfgemeinschaft maßgeblich fördert, gab es auch dieses Jahr wieder einen extra Blumenstrauß für die Ideengeberin.

Die Adventskalenderaktion füllte das Sparschwein allerdings nicht allein. Auch das traditionelle Adventssingen, das dieses Jahr zum 27. Mal über die Bühne ging, sorgt immer wieder für eine große Spendensumme, die in fast allen Fällen an HELFT UNS LEBEN überreicht wurde. Auch 2018 war die Pfarrkirche St. Katharina wieder rappelvoll, denn das Konzert mit Liedbeiträgen verschiedener Chöre und Solisten sowie Instrumentalisten ist nicht nur eine gute Tradition, sondern auch immer ein musikalischer Leckerbissen, der ganz wundervoll auf Weihnachten einstimmt. Den Hut an hat hier Gert Gilles, der das Konzert seit Anfang an organisiert.

Zusammen haben die beiden Aktionen schon einen beachtlichen Betrag erreicht. „Tja, und dann gab es noch einige andere Spender, die unbedingt die 3000er-Marke knacken wollten“, erzählte Lutz Zaun. Und so nahm Birgit Reiferscheid-Zupp von HELFT UNS LEBEN den symbolischen Scheck staunend entgegen.

Einen weiten Anreiseweg hatte die Mitarbeiterin der Rhein-Zeitung, die sich, wie alle anderen im HELFT UNS LEBEN-Team ehrenamtlich für die Hilfsorganisation engagiert, nicht. Denn als Fachbacherin musste sie quasi nur über die Brücke spazieren. „Ich beobachte die tolle Dorfgemeinschaft hier von der anderen Seite“, verriet sie augenzwinkernd und berichtete den Gästen von der Hilfe, die die Rhein-Zeitungs-Initiative mit den Spenden in der Region leistet. „Wir helfen denen, die in Not geraten sind, im Kleinen wie im Großen“, erklärte sie. „Die finanzielle Situation kann sehr schnell aus dem Ruder geraten, wenn zum Beispiel ein Familienmitglied erkrankt.“ Von speziell für Rollstühle ausgestatteten Fahrzeugen über Treppenlift bis hin zum Zahlen der Stromrechnung springe HELFT UNS LEBEN unbürokratisch und wirksam ein, und zwar immer dann, wenn alle staatlichen finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und das Geld trotzdem nicht reicht.

Die Nieverner freuen sich, dass ihr Beitrag Menschen in der Region zu Gute kommt, die unverschuldet in Not geraten sind. „Es gibt überall auf der Welt Not und Kummer“, räumte Lutz Zaun ein. „Aber es gibt auch viel Not direkt vor der Haustür. Es ist schön, dass wir dort helfen können.“

Foto: Die Nieverner pflegen eine gute Dorfgemeinschaft. Ihr Lebendiger Adventskalender und das Adventskonzert sorgten für ein sattes Spenden-Sparschwein. Foto: Michaela Cetto

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