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Großseifener Nachbarn spenden für HELFT UNS LEBEN

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Großseifen. Aus einer tollen Gemeinschaftsaktion erwächst große Hilfe für Bedürftige: Ein Teil der Nachbarschaft der Straße Am Kirchwäldchen in Großseifen hat 2425 Euro an HELFT UNS LEBEN, die Initiative unserer Zeitung, gespendet. Das Geld stammt aus dem Erlös eines geselligen, zweitägigen Tannenbaumverkaufs, den die Nachbarn im vergangenen Advent bereits zum fünften Mal für einen gemeinnützigen Zweck organisiert hatten. 150 Bäume, zahlreiche Würstchen und Getränke wurden dabei gegen einen Obolus abgegeben. HELFT UNS LEBEN-Geschäftsführer Hans Kary (3. von links) nahm den Spendenscheck der Nachbarn jetzt dankbar entgegen. Gleichzeitig lobte er „das tolle Ergebnis“ dieser Aktion und gratulierte den Anliegern zu ihrer intensiven Gemeinschaft. Foto: Röder-Moldenhauer

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Starke Spenden aus tollen Veranstaltungen

Bretzenheim. Dass der Musikverein Bretzenheim, die katholische Pfarrgemeinde Maria Geburt und mit ihnen viele Bürger immer wieder an die Menschen denken, die nicht unbedingt auf der Sonnenseite des Lebens stehen und auf finanzielle Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind, haben sie häufig in den zurückliegenden Jahren und auch jetzt aktuell wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt: beim vorweihnachtlichen Konzert aller musikalischen Bretzenheimer Vereine in der Pfarrkirche sowie beim traditionellen Weihnachtskonzert des Musikvereins unter freiem Himmel auf dem Plaggen. Beide Veranstaltungen waren für die zahlreichen Besucher kostenfrei, aber es wurde um Spenden gebeten.

Beim begeistert aufgenommenen Konzert wurde für Dr. André Borsche von Interplast Deutschland und für die Hilfsaktion unserer Zeitung „HELFT UNS LEBEN“ gesammelt. Laut Heinz Kunz vom Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde kam dabei das beeindruckende Rekordergebnis von 1580 Euro zusammen, das zu gleichen Teilen an beide Organisationen geht.

Mit 1500 Euro an Spenden wurde auch beim Weihnachtskonzert ein Rekordergebnis erzielt. Das Geld fließt zu gleichen Teilen in die Nachwuchsarbeit des Musikvereins und in die Hilfsaktion „HELFT UNSLEBEN“ der Rhein-Zeitung. Beim Weihnachtskonzert hatten die Bretzenheimer Winzer 120 Liter Glühwein und 25 Liter Traubensaft gespendet, der kostenlos ausgeschenkt wurde.

Anlässlich der mit 50 Mitgliedern überaus gut besuchten Jahreshauptversammlung des Musikvereins übergaben Heinz Kunz im Namen der Pfarrgemeinde und der Vorsitzende des MV, Dietmar Lenz, die symbolischen Spendenschecks an den Redaktionsleiter des Oeffentlichen Anzeigers, Rainer Gräff. Dieser fand herzliche Worte des Dankes, lobte die treuen Helfer und Spender sowie das wiederum tolle Ergebnis.

„Dass sie immer wieder an andere denken, an Menschen, die Hilfe brauchen, das ist einfach nur supertoll“, betonte Rainer Gräff und ging auf die Hilfsaktion der Rhein-Zeitung und ihrer Heimatausgaben ein. Wie schnell könne es geschehen, dass durch Krankheit, Unfall oder Schicksalsschläge ein Mensch oder eine Familie in Not gerate. Dann sei es ein Segen, wenn gezielt und unbürokratisch geholfen werden könne.

„HELFT UNS LEBEN“ konzentriert sich in erster Linie auf die Region, hilft aber auch im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda. Seit 39 Jahren werden Langzeitprojekte unterstützt und es wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Dabei fließen alle eingegangenen Spenden, inzwischen über 28 Millionen Euro, zu 100 Prozent in die Projekte, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut werden. nn

Spenden sind erbeten an „HELFT UNS LEBEN“, IBAN: DE72 5705 0120 0000

Foto: Erfreut nahm Redaktionsleiter Rainer Gräff die symbolischen Schecks von Heinz Kunz (links) und Dietmar Lenz entgegen. Foto: Dieter Ackermann

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Große Hilfe für den kleinen Rico

Koblenz. Große Welle der Hilfsbereitschaft für den kranken Rico: 6100 Euro sind bei einer Spendenaktion der Koblenzer Julius-Wegeler-Schule für HELFT UNS LEBEN, der Initiative unserer Zeitung für Menschen in Not, zugunsten des Vierjährigen aus Obernhof/Lahn zusammengekommen. Christian Reif, Lehrer für Mediengestaltung und Sozialkunde, der das Ganze initiiert hatte, übergab nun mit seinen Kollegen den Spendenscheck an die „HELFT UNS LEBEN“-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und den „HELFT UNSLEBEN“-Geschäftsführer Hans Kary in Anwesenheit von Ricos Mutter Angelina und Großmutter Gabi Bergmann.

Bereits die Mutter war Schülerin bei Reif. Der versprach bei der Übergabe mit Blick auf die Unterstützung: „Das ist noch nicht das Ende.“ Der Spendenerlös soll hauptsächlich für eine Delfintherapie für Rico, die am 2. Februar beginnt, verwendet werden. Seine Mutter rang nach Worten: „Ich bin von der Aktion meiner früheren Schule und der Summe total überwältigt.“

Rückblick: Am 26. September 2018 berichtete unsere Zeitung über das Schicksal des kleinen Rico, der frühkindlichen Autismus hat und unter Intelligenzminderung leidet, sowie seiner alleinerziehenden 28-jährigen Mutter, die rund um die Uhr für Rico da sein muss. Den Spendenaufruf las auch ihr früherer Lehrer Reif. Der beschloss spontan: „Hier müssen wir helfen.“ Sofort nach den Herbstferien startete eine kreative Hilfsaktion an der Julius-Wegeler-Schule. „Die Schulleitung hat die Aktion von Beginn an mitgetragen“, sagt Reif. Die Hauptidee war: Schüler sollten auf freiwilliger Basis für ein gutes Ergebnis bei Klassenarbeiten oder Tests spenden, für die Note Eins 1 Euro, für eine Zwei 80 Cent und so weiter. Die Schüler machten in großer Zahl mit, und zwar an beiden Standorten der Schule.

Und damit nicht genug. Die Mediengestalter, diesen Beruf übt auch Ricos Mutter im Heimbüro aus, entwarfen zehn verschiedene Weihnachtskarten. Die Görres-Druckerei druckte 5000 Exemplare kostenlos. Im Hauswirtschaftsbereich der Schule wurden Weihnachtsplätzchen gebacken. Die Hälfte vom Erlös des Weihnachtsbasars an der Julius-Wegeler-Schule ging an die Spendenaktion. Der Radsportverein Tour 3333 spendete 1333 Euro. Die Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich gab 800 Euro. Der Vater der Schülerin Lorina Schwall fügte 700 Euro von seinem Weihnachtsbaumverkauf hinzu. Die Band No Kidding erspielte bei einem Benefizkonzert 440 Euro.

Zu den 6100 Euro werden noch 200 Euro dazu kommen, die der Schüler Leon Catak aus dem Verkauf von Weihnachtskarten im Rewe Andernach erzielt hat – dort jobbt er am Wochenende. Weiterhin wird Geld aus Benefizkonzerten des Chors der Kärlicher Kolpingfamilie „pianoforte“ aufaddiert. Der Erlös von drei Neujahrskonzerten wird unter drei Spendenempfängern aufgeteilt, einer davon ist Rico. Beim ersten Konzert in Kärlich kamen nach Informationen von Reif 3070 Euro zusammen. Weitere Konzerte sind am 20. Januar um 17 Uhr in der Bassenheimer Kirche St. Martin und am 17. Februar um 17 Uhr in der Abteikirche Bendorf-Sayn.

Foto: Lehrer Christian Reif (Mitte) übergab mit seinen Kollegen (von rechts) Katrin Hering, Jennifer Nollen, Heinz Sticha und Reinhard Stolzenbach (2. von links) einen Scheck in Höhe von 6100 Euro an die „HELFT UNS LEBEN“-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und Geschäftsführer Hans Kary (hinten 3. und 4. von links). Bestimmt ist das Geld für den kleinen Rico Bergmann (auf dem Schoß seiner Mutter Angelina). Mit ihnen freut sich Großmutter Gabi. Foto: Scholz

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Türen für Hilfe in der Region

Nievern. Mit Glühwein kann man den Nieverner Ortschef Lutz Zaun voraussichtlich bis zur nächsten Adventszeit nicht mehr hinter dem Ofen hervorlocken – während der Aktion „Lebendiger Adventskalender“ in Nievern stand Zaun nämlich bei fast allen Türchen parat, die in der Gemeinde geöffnet wurden. Bevorzugtes Getränk für die erwachsenen Besucher: Glühwein. „Ich bin ein bisschen übersättigt“, gestand er schmunzelnd beim Empfang im Nieverner Pfarrheim und konnte die Freude über die gelungene Aktion nicht verhehlen. 19 Mal luden Nieverner Bürger alle, die mitfeiern wollten zum Türchenöffnen im Advent ein. Und die Gäste fütterten das aufgestellte Sparschwein so üppig, dass der Ortschef jetzt einen Spendenscheck in Höhe von beeindruckenden 3066 Euro für die Hilfsaktion der Rhein-Zeitung HELFT UNS LEBEN überreichen konnte. Umgerechnet hat also jeder Bürger der 1000 Einwohner starken Gemeinde gut 3 Euro gespendet.

Alle fleißigen Mitorganisatoren und Helfer hatte die Gemeinde ins Pfarrheim eingeladen, um ausdrücklich Danke zu sagen. Mit dabei war auch Vanessa Hirsch mit ihrer Familie, die vor zwei Jahren mit der Idee des Lebendigen Adventskalenders an den Ortschef herangetreten war. Und weil das gesellige Stelldichein an den Dezemberabenden so gut ankam und die Dorfgemeinschaft maßgeblich fördert, gab es auch dieses Jahr wieder einen extra Blumenstrauß für die Ideengeberin.

Die Adventskalenderaktion füllte das Sparschwein allerdings nicht allein. Auch das traditionelle Adventssingen, das dieses Jahr zum 27. Mal über die Bühne ging, sorgt immer wieder für eine große Spendensumme, die in fast allen Fällen an HELFT UNS LEBEN überreicht wurde. Auch 2018 war die Pfarrkirche St. Katharina wieder rappelvoll, denn das Konzert mit Liedbeiträgen verschiedener Chöre und Solisten sowie Instrumentalisten ist nicht nur eine gute Tradition, sondern auch immer ein musikalischer Leckerbissen, der ganz wundervoll auf Weihnachten einstimmt. Den Hut an hat hier Gert Gilles, der das Konzert seit Anfang an organisiert.

Zusammen haben die beiden Aktionen schon einen beachtlichen Betrag erreicht. „Tja, und dann gab es noch einige andere Spender, die unbedingt die 3000er-Marke knacken wollten“, erzählte Lutz Zaun. Und so nahm Birgit Reiferscheid-Zupp von HELFT UNS LEBEN den symbolischen Scheck staunend entgegen.

Einen weiten Anreiseweg hatte die Mitarbeiterin der Rhein-Zeitung, die sich, wie alle anderen im HELFT UNS LEBEN-Team ehrenamtlich für die Hilfsorganisation engagiert, nicht. Denn als Fachbacherin musste sie quasi nur über die Brücke spazieren. „Ich beobachte die tolle Dorfgemeinschaft hier von der anderen Seite“, verriet sie augenzwinkernd und berichtete den Gästen von der Hilfe, die die Rhein-Zeitungs-Initiative mit den Spenden in der Region leistet. „Wir helfen denen, die in Not geraten sind, im Kleinen wie im Großen“, erklärte sie. „Die finanzielle Situation kann sehr schnell aus dem Ruder geraten, wenn zum Beispiel ein Familienmitglied erkrankt.“ Von speziell für Rollstühle ausgestatteten Fahrzeugen über Treppenlift bis hin zum Zahlen der Stromrechnung springe HELFT UNS LEBEN unbürokratisch und wirksam ein, und zwar immer dann, wenn alle staatlichen finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und das Geld trotzdem nicht reicht.

Die Nieverner freuen sich, dass ihr Beitrag Menschen in der Region zu Gute kommt, die unverschuldet in Not geraten sind. „Es gibt überall auf der Welt Not und Kummer“, räumte Lutz Zaun ein. „Aber es gibt auch viel Not direkt vor der Haustür. Es ist schön, dass wir dort helfen können.“

Foto: Die Nieverner pflegen eine gute Dorfgemeinschaft. Ihr Lebendiger Adventskalender und das Adventskonzert sorgten für ein sattes Spenden-Sparschwein. Foto: Michaela Cetto

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Feldkirchener Weihnachtshaus bringt über 6741 Euro für HELFT UNS LEBEN

Feldkirchen. Und hier noch ein Stück Weihnachten im neuen Jahr: Mit dem stolzen Spendenbetrag von 6741,42 Euro können die Weihnachtshausmacher im Neuwieder Stadtteil Feldkirchen wieder die Hilfsaktion unserer Zeitung, HELFT UNS LEBEN, unterstützen. Bei insgesamt 18 Shows am zweiten und dritten Adventwochenende hatten Meikel Rockenfeller, Felix Jung und ihre Helfer das Weihnachtshaus in der Feldkirchener Heinrich-Heine-Straße auch 2018 wieder musikalisch und optisch zum Leuchten gebracht und dabei Spenden gesammelt. Ein dickes Dankeschön ging auch an die ehrenamtlichen Ordner, Einweiser, Beleuchter, Bastler, Glühweinausschenker und die Nachbarschaft. Unterstützt wurde die Aktion von der Firma Haugwitz Design (Internet- und Flyergestaltung), den Stadtwerken Neuwied (kostenloser Ökostrom und Steiger-Lkw) und REWE Müller (Glühwein). Mit dem aktuellen Spendenbetrag erhöhten die Veranstalter den bisherigen Spendenstand auf fast 47 000 Euro. Klar, dass sich RZ-Redakteur Ulf Steffenfauseweh (von links) bei der Scheckübergabe ganz besonders freute. Foto: Kristina Seeberg, Karsten Ernert, Felix Jung, Katharina Müller, Marina Domanski und Meikel Rockenfeller. „Und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr“, sagte Rockenfeller. Foto: Jörg Niebergall

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Familie Richter ist wieder mobil

Mayen/Nickenich. Wie abhängig man von einem Auto ist, merkt man meistens erst, wenn es nicht mehr fährt. Alltägliche Dinge lassen sich dann vielleicht noch zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen. Für Menschen mit einer Beeinträchtigung ist kein Auto allerdings keine Option – so auch bei Familie Richter aus Nickenich. HELFT UNS LEBEN, die Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not, konnte ihr mit einem neuen Fahrzeug aushelfen.

Seit zwei Monaten sind Angelika Richter und ihre Tochter Jennifer Konrad mit ihrem neuen Gefährt unterwegs. Ein Auto ist für die Familie unabdingbar, denn Tochter Jennifer leidet unter infantiler Cerebralparese – eine Störung des Nervensystems und der Muskulatur, die auf eine frühkindliche Gehirnschädigung zurückgeht. Zurzeit besucht die 18-Jährige das Wilhelm-Remy-Gymnasium in Bendorf.

„Das Auto ist für uns ein großes Glück“, erzählt die alleinerziehende Mutter, „und es ist auch noch neu – damit hätten wir nie gerechnet.“ Das alte Fahrzeug der Familie war nach mehr als zehn Jahren nicht mehr zu gebrauchen. Dank einer Spendenaktion von HELFT UNS LEBEN, ist die Familie endlich wieder mobil. Nicoll Waltenberger und Prof. Dr. Peter Billigmann aus dem HUL-Vorstand freuen sich mit der Familie. Auch Moritz Lischke vom Autohaus Nett in Mayen ist froh, dass Angelika Richter und Tochter Jennifer so gut mit dem neuen Wagen zurechtkommen. „Jetzt haben wir eine Sorge weniger“, sagt Angelika Richter erleichtert.

Der neue Citroën Berlingo stammt aus dem Autohaus Nett in Mayen und bietet der Familie genug Stauraum. Den braucht sie auch, denn Jennifer sitzt im Rollstuhl und der muss auch im Auto transportiert werden können. Mit Hilfe von zwei Schienen kann Angelika Richter den Rollstuhl in den Kofferraum schieben. „In nächster Zeit wird auch noch eine Vorrichtung eingebaut, in die ich die beiden Schienen einhängen kann“, erklärt die 55-Jährige, „das macht das Ein- und Ausladen des Rollstuhls leichter und die Schienen haben direkt den richtigen Abstand zueinander.“

Platz im Auto brauchen Angelika Richter und Jennifer Konrad auch für den Begleithund der 18-Jährigen. Wenn die drei mit dem Auto unterwegs sind, sitzt er meist auf der Rückbank. „Ohne Auto geht es bei uns einfach nicht“, erzählt Angelika Richter. Arztbesuche, Einkäufe und dreimal die Woche Krankengymnastik – für all diese Erledigungen ist die Familie aus Nickenich auf ein Auto angewiesen. Dank der Spende von HELFT UNS LEBEN hat die Familie so ein Stück mehr Freiheit zurückgewinnen können.

Foto: Jennifer Konrad mit ihrer Mutter Angelika Richter, Vorstandsmitglieder von HELFT UNS LEBEN Nicoll Waltenberger und Prof. Dr. Peter Billigmann, Moritz Lischke vom Autohaus Nett in Mayen (von links). Foto: Jessica Pfeiffer

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Ein gemütliches Essen und eine großzügige Spende

Wissen/Selbach. Die Frauen der DJK Wissen-Selbach trafen sich zu ihrem jährlichen gemeinsamen Weihnachtsessen. In gemütlicher Runde saß man zusammen. Die verschiedenen Abteilungen (Gymnastik, Yoga, Fitnessstudio und Walken) spendeten wie schon in den zurückliegenden Jahren auch diesmal einen ansehnlichen Betrag für HELFT UNS LEBEN, die Leseraktion der Rhein-Zeitung. Foto: DJK Wissen/Seelbach

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Sparda-Bank setzt sich für Menschen in Not ein

Rheinland-Pfalz. Die Sparda-Bank Südwest zeigt erneut viel Einsatz für die gute Sache: Mit 10 000 Euro unterstützt sie HELFT UNS LEBEN, die große Leseraktion unserer Zeitung. Die Spende ist schon seit längerer Zeit eine gute Tradition: Seit nunmehr 18 Jahren gehört die Sparda-Bank Südwest zu den regelmäßigen und treuen Geldgebern. Insgesamt kamen bisher 142 556,46 Euro zusammen. Die Mittel stammen – wie viele andere Spenden der Genossenschaftsbank – aus Überschüssen des Gewinnsparvereins. Petra Hahn, Leiterin der Gebietsdirektion Koblenz-Trier, und Thomas Grebel, Leiter Filialvertrieb aus Koblenz (rechts), überreichten jetzt den Spendenscheck an Hans Kary, Geschäftsführer bei HELFT UNS LEBEN.

Foto: Sascha Ditscher

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Traktorfreunde „hinterlassen“ fast 6000 Euro

Spende geht an HELFTUNSLEBEN und die Mukowiszidose-Regionalgruppe in Siegen

Fensdorf. Das Treffen der Traktorfreunde Westerwald am Sonntag am Fensdorfer Bürgerhaus war von einer starken Portion Wehmut begleitet. „Es ist heute quasi unser Abschiedstreffen nach einem 20-jährigem Wirken“, sagte Gruppensprecher Reinhard Krämer. Als krönenden Abschluss der agilen Interessengemeinschaft überreichte das Team sodann eine Jahresspende in Höhe von 5820 Euro. Das Geld geht in zwei Teilen an HELFT UNS LEBEN, die Hilfsorganisation unserer Zeitung, sowie an die Mukowiszidose-Regionalgruppe in Siegen.

Die langjährige Initiative HELFT UNS LEBEN unterstützt Kinder und Familien in Not. „Dank der Spendenaktion können wir das Leben hilfsbedürftiger Menschen erhellen, auch wenn es manchmal bloß ein Funke ist, den wir bringen“, heißt es da. „Wir kämpfen für die Heilung“, betont Birgit Ger-hardus von der Siegener Regionalgruppe, zumal jährlich einige Hundert Kinder im Land mit der Stoffwechselerkrankung Mukowiszidose geboren werden.

Während die segensreiche Arbeit beider Initiativen zum Wohl der Betroffenen künftig entschlossen fortgeführt wird, endet nun die 20-jährige Ära der Traktorfreunde Westerwald in Fensdorf. Zentraler Punkt der Interessengemeinschaft war das alljährliche Fensdorfer Traktortreffen, jeweils im Dienst an der guten Sache. Insgesamt erwirtschaftete das etwa 15-köpfige Team der Aktiven seit 1999 nahezu 100 000 Euro für gemeinnützige Zwecke. Fans alter Zugmaschinen aus nah und fern zog es Jahr für Jahr am zweiten Augustwochenende nach Fensdorf, des Gaudis und der Geselligkeit wegen, aber auch, um zu helfen.

Beim Abschiedstreffen gruppierten sich die Helfer um einen Eicher-Traktor, genauer gesagt um den legendären „25-er Tiger“, Baujahr 1961. Begonnen hatte 1999 alles mit 19 „eigenen“ Schleppern. „Zur ersten Veranstaltung in Form eines Dorffestes kamen 70 und zu den letzten Treffen je nach Wetterlage bis zu 200 Trecker“, erinnert sich Reinhard Krämer im Beisein der ersten Mitstreiter Christof Becher und Martin Hüsch.

Foto: Mit der Übergabe einer Jahresspende in Höhe von sage und schreibe 5820 Euro beendeten die Traktorfreunde Westerwald am Sonntag ihr 20-jähriges Wirken im Dienst an der guten Sache. Foto: Joachim Weger

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Wieder mobil dank neuem E-Fahrzeug

HELFT UNS LEBEN unterstützt Ochtendunger Mario Gügel mit einem Terrain Hopper

OchtendungBeinahe pünktlich zu seinem 33. Geburtstag wird der größte Traum von Mario Gügel Wirklichkeit – ein neuer Terrain Hopper. HELFT UNS LEBEN (HUL), die Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not, unterstützte ihn und seine Familie mit einer Geldspende und kümmerte sich um Kauf und Transport des neuen Minifahrzeugs.

Mit dem neuen, vierrädrigen Terrain Hopper ist Mario Gügel endlich wieder mobil. Das alte Fahrzeug, das die Familie vor drei Jahren anschaffte, hatte einen Softwarefehler und ließ sich nicht mehr richtig steuern.

Ein Minifahrzeug brauchte der junge Mann aus Ochtendung dringend, denn er ist seit seiner Geburt auf einen Rollstuhl angewiesen. Ein eindeutiger Grund für seine Behinderung konnte bisher nicht festgestellt werden. Die Ärzte vermuteten einen Gendefekt oder Sauerstoffmangel bei der Geburt.

Mit dem neuen Terrain Hopper kann der 33-Jährige jetzt wieder durchstarten. Und das neue Gefährt ist sogar geländegängig. „Das war uns besonders wichtig“, betont HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer, als sie die Familie gemeinsam mit HUL-Geschäftsführer Hans Kary in Ochtendung besucht. „Mario liebt den Wald und die Natur. Das hat uns so begeistert, da mussten wir einfach helfen.“

Der Ochtendunger strahlt über das ganze Gesicht, als er auf seinen neuen Terrain Hopper steigt. Sorgsam achtet er auf vorbeifahrende Autos, bevor er die Straße überquert. Wenn er unterwegs ist, trägt er immer seine gelbe Warnjacke, damit er im Straßenverkehr auch deutlich zu sehen ist. Endlich wieder mobil zu sein – für den 33-Jährigen bedeutet das vor allem mehr Freiheit. Erst kürzlich war er allein auf einer Geburtstagsfeier, und auch den Besuch beim Optiker schafft er ohne seine Eltern. Auch für die ist das neue Fahrzeug eine große Erleichterung im Alltag. „Er braucht nicht mehr nur uns“, erklärt Mutter Klaudia, „wir sind wirklich glücklich, dass uns geholfen wurde.“ Die Anschaffung war alles andere als einfach, denn die Firma, die den Terrain Hopper herstellt, sitzt in England. „Wir mussten wochenlang auf Englisch kommunizieren“, erzählt HUL-Geschäftsführer Hans Kary, „aber wir sind sehr froh, dass alles so gut geklappt hat.“ Sein Gefährt hat Mario Gügel ordentlich aufgepeppt: Star-Wars-Sticker kleben auf den schwarzen Fahrzeugteilen, sogar eine kleine Musikbox hat die Familie angebracht. Ganz besonders freut sich der 33-Jährige über den sogenannten Hasenknopf: Damit kann er 13 km/h schnell fahren, doppelt so schnell wie normalerweise. „Da reichen uns keine Turnschuhe“, sagt Vater Guido lachend, „da brauchen wir schon einen Roller, um hinterherzukommen.“

Foto: HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer (hinten von links) und Geschäftsführer Hans Kary besuchten Klaudia und Guido Gügel in Ochtendung, um sich den neuen Terrain Hopper ihres Sohnes Mario anzuschauen. Foto: Heinz Israel

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