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Therapiestuhl erleichtert Philipps Leben

HELFT UNS LEBEN unterstützt Familie mit schwerbehindertem Jungen

Gollenberg. Für Philipp Müller und seine Familie bedeutet diese Spende von HELFT UNS LEBEN (HUL) eine wichtige Erleichterung im täglichen Leben: Dank unserer Leserinitiative konnte für den schwerstbehinderten 18-Jährigen aus Gollenberg (Kreis Birkenfeld), der seit seiner Geburt an einem seltenen Gendefekt leidet, ein höhenverstellbarer Therapiestuhl angeschafft werden. Auf ihm sitzt er zum Beispiel, wenn seine Mutter Claudia ihm am Küchentisch das Essen reicht oder wenn sie ihn im Bad wäscht.

Außerdem hat das Engagement des Vereins, der seit 38 Jahren mithilfe von Spenden unserer Leser Kindern und Familien in Not Unterstützung leistet, dazu geführt, dass sich die Krankenversicherung der Müllers jetzt doch noch zur Finanzierung eines Treppenlifts bereit erklärt hat.

Das war der Grund, warum sich Klaus Günther ursprünglich an HUL gewandt hatte. Er fährt Philipp Müller, der am sogenannten Cornelia-de-Lange-Syndrom mit multiplen Fehlbildungen wie Kleinwüchsigkeit und Anomalien der Gliedmaßen leidet, jeden Tag mit einem Bus des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) zur Peter-Caesar-Förderschule nach Idar-Oberstein. „Wenn ich ihn abgeholt habe, habe ich ja immer die Not der Mutter gesehen, wie sie sich abmühte. Irgendwann habe ich mir dann gedacht, so kann das nicht weitergehen – und habe mich bei HUL gemeldet, um auf die Notsituation der Familie hinzuweisen“, sagt Günther.

Die fünfköpfige Familie – zu ihr gehören noch Vater Edgar und die beiden jüngeren Geschwister Jonas (17) und Emily (12) – lebt in dem idyllischen Dörfchen Gollenberg in einem alten Bauernhaus. Die Schlafzimmer und das Bad befinden sich in der oberen Etage, und wenn Claudia Müller ihren Sohn nach unten brachte, musste sie ihn bisher durch das enge, steile Treppenhaus nach unten tragen. „Das war schon sehr mühsam, auch wenn Philipp nur 36 Kilo wiegt. Ich habe auch schon seit Jahren Rückenprobleme“, berichtet Claudia Müller.

Die Krankenkasse hatte zunächst die Kosten für einen Treppenlift nicht übernehmen wollen, weil der Umbau des Bads, den Vater Edgar überwiegend in Eigenregie übernommen hatte, zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen war. Nachdem sich HUL eingeschaltet hatte, führte das bei der Krankenversicherung aber offenbar zu einem „Motivationsschub“, wie es Anne Schattner formuliert. Sie ist Leiterin des RZ-Lesermarkts sowie Beisitzerin des Vereins und hatte den Kontakt zu den Müllers aufgenommen. Da die Krankenkasse den Treppenlift schließlich doch bezahlte, habe man sich in den Gremien von HUL kurzentschlossen darauf verständigt, das Spendengeld der Gollenberger Familie für einen anderen, ebenso sinnvollen und notwendigen Zweck zu verwenden, sagt Schattner. So wurde der Therapiestuhl gekauft, der nun im alltäglichen Leben für Philipp und seine Familie vieles leichter macht, wie seine Mutter erleichtert betont.

Dass ihr Sohn schwerstbehindert das Licht der Welt erblickte, „kam für uns ohne Vorwarnung“, sagt Claudia Müller. Oft haben Kinder mit dieser Generkrankung eine sehr geringe Lebenserwartung, was laut Vater Edgar häufig damit zusammenhängt, dass sie nur über eine Magensonde ernährt werden können. „Meine Frau hat aber einen eisernen Willen gezeigt und es geschafft, Philipp mit dem Löffel füttern zu können. Das war entscheidend“, sagt er. Auch in der Folgezeit nahm Claudia Müller ihren Sohn überall hin mit, etwa zu den Pferden im Stall, und suchte in Selbsthilfegruppen den Kontakt mit anderen Betroffenen, deren Kinder an dem nach der niederländischen Ärztin Cornelia de Lange benannten Syndrom leiden. Die beiden jüngeren Kinder der Müllers sind übrigens kerngesund, und über Philipp sagt seine Mutter liebevoll: „Er ist eben einfach etwas exotischer.“ Sie betont, wie dankbar die Familie darüber ist, dass sie mithilfe der HUL-Spende nun einen Therapiestuhl für Philipp besitzt. Und dass es wegen des Einlenkens der Krankenversicherung auch inzwischen mit dem Einbau des Treppenlifts geklappt hat. Denn diese beiden Anschaffungen „bedeuten für Philipp und uns alle mehr Lebensqualität und auch mehr Sicherheit“, sagt Claudia Müller.

Foto: Durch dieses enge Treppenhaus musste Claudia Müller (sitzend, Mitte) ihren Sohn Philipp bisher nach unten tragen. Über den Einbau eines Lifts und den dank einer Spende von HUL möglich gewordenen Kauf eines Therapiestuhls freuen sich Schwester Emily, Vater Erhard (oben), Betreuer Klaus Günther und Anne Schattner, Leiterin des RZ-Lesermarkts. Foto: Reiner Drumm

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Auch Niklas stand die Freude im Gesicht

Neues Auto macht Familie mit schwerstbehindertem zehnjährigen Kind das Leben erträglicher

Vallendar. „Niklas hat ein Zeichen gegeben, dass er sich freut.“ Diese Aussage seiner Eltern Gina und Albert Kolic aus Vallendar war wohl für alle, die in diesem Fall geholfen haben, das schönste Dankeschön. Die RZ-Initiative für Kinder und Familien in Not, HELFT UNS LEBEN (HUL), konnte das Schicksal des Jungen und seiner Familie zumindest etwas erträglicher machen. Dank einer Spende von HUL übergaben im Koblenzer Volkswagen Nutzfahrzeugzentrum die Geschäftsführerin Gabi Esser und Vertriebsleiter Sonderfahrzeuge Ralf Schneider ein VW-Nutzfahrzeug T6 Kombi mit Klapprampe und geprüftem Rückhaltesystem für einen Rollstuhl.

Der zehnjährige Niklas Kolic ist seit Geburt schwerstbehindert. Komplikationen während der Geburt führten zu Sauerstoffmangel in seinem Gehirn. Dadurch sind Hirnbereiche außer Kraft, die für die Steuerung von Bewegungen zuständig sind. Deswegen kann der Junge weder seine Gliedmaßen noch sonstige Körperteile bewusst ansteuern und bewegen. Die Folge: Niklas kann weder laufen noch sprechen oder selbstständig essen. Außerdem leidet der Junge an epileptischen Anfällen, bei denen immer wieder die Gefahr besteht, dass er sich und andere verletzt. Er ist vollständig auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen und muss ständig betreut werden. Momentan muss noch davon ausgegangen werden, dass sich an Niklas‘ Gesundheitszustand nichts ändert. Durch spezielle Therapien und Operationen hoffen die Ärzte jedoch, Körperfunktionen wieder aktivieren zu können.

Messungen im Gehirn haben ergeben, dass Niklas sehr wohl bewusst ist, was um ihn herum passiert. Er ist durchaus in der Lage, Dinge intellektuell einzuschätzen und emotional darauf zu reagieren. So war zum Beispiel die Freude in seinem Gesicht zu sehen, als sein Vater ihn im Rollstuhl das erste Mal ins neue Auto schob.

Auch sonst strahlt er häufig Zufriedenheit aus. Man sieht ihn lachen, und seine Augen verraten, dass er sich geborgen fühlt. Dafür sorgen rund um die Uhr seine Eltern und Großeltern, die er über alles liebt. Ihnen ist keine Mühe zu groß, allerdings ist die Pflege mit größten Einschränkungen für die Familie verbunden. Der Vater ist Busfahrer. Er hat seine Schichten so legen lassen, dass er möglichst viel Zeit für seinen Sohn aufwenden kann. Er fährt mit dem Rad zur Arbeit. Den Kleinwagen benötigt die Mutter für Besorgungen und Arztbesuche.

Ein weiteres Problem, das immer prekärer wird: Niklas wiegt inzwischen 20 Kilogramm und wird naturgemäß ständig schwerer. Dadurch wird es absehbar nicht mehr möglich, den Jungen in den Kleinwagen zu tragen, um zu seinen medizinischen Behandlungen zu fahren. In dieser Situation wandten sich der Vallendarer Architekt Guido Fries und seine Frau Christine an HUL. Sie kennen die Familie Kolic seit zehn Jahren. Im HUL-Vorstand wurde dann entschieden, dass hier mit einem Fahrzeug geholfen wird. Dabei handelt es sich um einen Umbau eines VW-Nutzfahrzeuges in Zusammenarbeit mit der Firma AMF in Apen/Norddeutschland. Damit ist es möglich, dass der Junge während der Fahrt im Rollstuhl sitzen bleiben kann.

Guido Fries sagte bei der Fahrzeugübergabe: „Wir sind superglücklich, dass HELFT UNS LEBEN hier schnell und unbürokratisch geholfen hat. Sie erfüllen der Familie Kolic heute einen Traum.“ Albert Kolic bedankte sich mit bewegenden Worten: „Wir haben ganz viel Freude, weil uns das Leben dadurch erleichtert wird.“

Foto: Die Freude im Gesicht des zehnjährigen Niklas Kolic ist unübersehbar. Mit ihm freuen sich seine Eltern (Bildmitte) sowie (von links) Gabi Esser, die Geschäftsführerin des VW-Nutzfahrzeugzentrums, das Ehepaar Christine und Guido Fries, Vertriebsleiter Ralf Schneider sowie (von rechts) die HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und HUL-Geschäftsführer Hans Kary. Foto: Winfried Scholz

 

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Landräte spenden für Zoo und HUL

Statt Geschenken bei Abschied und Einführung

Kreis Neuwied. Blumenberge und überquellende Weinkeller wollten sie nicht. Deshalb verzichteten Neuwieds Landrat Achim Hallerbach und sein Vorgänger Rainer Kaul bei der Amtsübergabe auf Geschenke. Stattdessen baten sie die Gäste der Feier um Spenden für HELFT UNS LEBEN (HUL) und den Neuwieder Zoo. Das hoch erfreuliche Ergebnis präsentierten sie jetzt bei der symbolischen Scheckübergabe. Direktor Mirko Thiel freute sich über 8400 Euro für den privat getragenen Zoo. HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer bedankte sich im Namen des Spendeninitiative unserer Zeitung für 4525 Euro und versicherte, dass das Geld für bedürftige Menschen in der Region eingesetzt wird.

Foto: Landrat Achim Hallerbach (links) und sein Amtsvorgänger Rainer Kaul (rechts) überbrachten dicke Schecks für Zoo und HUL. Es freuten sich (von links) Zoo-Direktor Mirko Thiel, Zoo-Wirtschaftsberater Dieter Rollepatz, die HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und Birgit Klütsch, Geschäftsführerin des Zoo-Fördervereins. Foto: Ulf Steffenfauseweh

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Mörschbacher Wehr setzt auf Gemeinschaft

Weihnachtsbaumverkauf widmet Freiwillige Feuerwehr dem sozialen Zweck – Erlös geht an HELFT UNS LEBEN

Mörschbach. Gemeinschaft leben und pflegen, dies hat sich die Freiwillige Feuerwehr Mörschbach zur Aufgabe gemacht. Mit einer außergewöhnlichen Aktion hat sie in den vergangenen Jahren nicht nur dafür gesorgt, dass viele Einheimische und Ortsfremde einen schönen Weihnachtsbaum erhalten konnten, sondern auch gesellschaftlich ein wichtiges Signal gesetzt. Im Rahmen von HELFT UNS LEBEN, der Spendenaktion unserer Zeitung, unterstützt die Feuerwehr mit dem Erlös ihrer Weihnachtsbaumaktion in diesem Jahr die Familie von Bettina Badermann aus Erbach.

Für die Besucher des Weihnachtsbaumverkaufs war es ein gelungenes Erlebnis, im vergangenen Dezember beim Baumverkauf der Mörschbacher Feuerwehr Gast sein zu können. „Das war eine ungeheure Arbeit“, erinnern sich die Feuerwehrleute ein knappes halbes Jahr später zurück an die Aktion in der Adventszeit, „aber der Einsatz hat sich absolut gelohnt.“

Bereits zum zweiten Mal lud die Feuerwehr am dritten Advent zum Weihnachtsbaumverkauf ein, um den Erlös der Aktion am Berghof zugunsten eines sozialen Zwecks zu spenden. „Es war uns wichtig, diese gute Aktion fortzuführen“, erklären Wehrleiter Michael Kassel und Stellvertreter Oliver Hemb. Nach dem Erfolg des Vorjahres waren auch im vergangenen Dezember die 18 Mitglieder der Feuerwehr, deren Familien und Freunde wieder mit großem Eifer im Einsatz, um für die Kunden die passende Nordmanntanne zu finden.

Rund 600 Leute kamen zur Veranstaltung, obwohl das Wetter sehr durchwachsen war und damit auch die Rahmenbedingungen für die Feuerwehr anspruchsvoll. „Es war trotz der Witterung ein Fest von Früh bis Dunkel“, sagen Hemb und Kassel. Vor allem stimmte die Einstellung bei allen Beteiligten. „Der Gedanke an die gute Sache stand bei allen im Vordergrund.“

Insgesamt etwa 200 Tannen wurden bei der zweiten Auflage der Mörschbacher Aktion in der Schonung am Berghof gefällt und an die Kunden verkauft. „Für uns ist der Weihnachtsbaumverkauf zu einer Herzenssache geworden“, erklären die Wehrleute. Die erste Auflage des Mörschbacher Weihnachtsbaumverkaufs war den Kindern einer Familientragödie gewidmet worden, die Folgeveranstaltung sollte nun über die Aktion HELFT UNS LEBEN ebenfalls Menschen in der Region zugute kommen. Der Erlös des Weihnachtsbaumverkaufs in Höhe von 3700 Euro fließt diesmal an die Familie Badermann. Seit 25 Jahren betreut Bettina Badermann in Erbach ihre mehrfach schwerstbehinderte Tochter Annika rund um die Uhr – sie soll durch die Spendenaktion unserer Zeitung unterstützt werden (wir berichteten).

Der Erlös der Mörschbacher Aktion soll der Erbacher Familie zukommen und zu einer weiteren Verbesserung der Situation beitragen. Die Mörschbacher Feuerwehr ist froh, dass sie den Alltag der Familie Badermann somit etwas erleichtern kann. Zuletzt konnte ein behindertengerechter Bus für die Familie angeschafft werden, weiterhin ist geplant, eine bislang geschotterte Einfahrt so zu befestigen, dass diese mit dem Rollstuhl bewältigt werden kann. Das an HELFT UNS LEBEN gespendete Geld der Mörschbacher Aktion erfüllt damit einen sinnvollen Zweck.

„Uns ist es wichtig, dass unsere Spende in der Region verwendet wird“, erklären Oliver Hemb und Michael Kassel stellvertretend. In Zukunft wollen die Mörschbacher Feuerwehrleute mit ihrem sozialen Engagement weitermachen. Der Weihnachtsbaumverkauf soll fortgesetzt werden.

„Wenn die Aktion von der Bevölkerung weiter so angenommen wird, könnte es sich zur Tradition entwickeln“, erklären die Aktiven, denen die beiden Erstauflagen des Weihnachtsbaumverkaufs noch in sehr guter Erinnerung sind. Insbesondere den bislang letzten verkauften Baum haben die Wehrleute noch besonders im Kopf. „Der letzte Baum, der im vergangenen Jahr verkauft wurde, war mehr als vier Meter lang“, erinnert sich Oliver Hemb, „da brauchte es schon die komplette Mannschaftsstärke, um den Baum einzupacken.“

Von dieser stolzen Nordmanntanne profitiert nun auch die Erbacher Familie Badermann unmittelbar – dank des sozialen Engagements der Mörschbacher Feuerwehr.

Foto: Eine gelungene Gemeinschaftsaktion stellt die Freiwillige Feuerwehr Mörschbach seit nunmehr zwei Jahren mit dem Weihnachtsbaumverkauf auf die Beine. Das gesamte Team der Feuerwehr und die Angehörigen engagieren sich beim Baumverkauf im Advent für den sozialen Zweck. Foto: Volker Boch

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Schicksal von Annika berührt ganz Erbach

Familie Badermann ist wieder mobil – Freundin aus Schulzeiten findet Mutter über Spendenaufruf wieder

Erbach. Es war eine riesengroße Welle der Hilfsbereitschaft, die Bettina Badermann und ihrer schwerstbehinderten Tochter Annika in den vergangenen Wochen entgegenschlug. Bettina Badermann ist immer noch gerührt, wenn sie davon spricht. Seit zwei Wochen steht nun der rote Kleinbus in der Einfahrt vor dem Haus der Familie Badermann in Erbach und erleichtert den Alltag für Annika und ihre Mutter.

Bettina Badermann öffnet die Schiebetür und drückt einen Knopf auf einer Fernbedienung. Piepend fährt eine Rampe hervor und senkt sich ab. Jetzt kann sie Annikas Rollstuhl auf die Rampe schieben, diese per Knopfdruck wieder hochfahren, Annika in den Bus rollen und mitsamt ihrem Rollstuhl angurten. Das hydraulisch gefederte Spezialfahrzeug konnte mit Spenden von HELFT UNS LEBEN angeschafft werden, der Hilfsorganisation unserer Zeitung.

Mutter und Tochter können alleine wieder Ausflüge unternehmen

Mit dem neuen Fahrzeug können die Badermanns nicht nur wieder Ausflüge unternehmen, auch im Alltag ist es eine große Erleichterung. Bettina Badermann kann losfahren und Annika aus der Tagesförderstätte der Lebenshilfe in Kastellaun abholen, wenn sie wieder einen Krampfanfall hat. „Früher musste ich immer einen Fahrdienst organisieren“, sagt sie.

Bettina Badermann musste schon viele Schicksalsschläge verkraften und hat doch ihren Mut und ihre freundlich-warme und hilfsbereite Art nie verloren. Annika kam vor 25 Jahren als gesundes Baby zur Welt. Doch vier Tage nach ihrer Geburt erlitt sie eine Hirnhautentzündung und eine Blutvergiftung. In Folge dessen kam es zu einer schweren Hirnblutung. Annika lag 14 Tage im Koma. Ihr Gehirn wurde schwer geschädigt. Seitdem ist sie blind und hat keine Kontrolle über ihren Körper. Sie kann nicht stehen, nicht allein essen, und kaum sprechen. Hinzu kommen epileptische Anfälle.

Das Haus, in dem Bettina Badermann mit ihrem erwachsenen Sohn und ihrer Tochter Annika lebt, hatten damals ihre Eltern gekauft, als noch nicht zu erahnen war, dass Annika ein Leben lang auf den Rollstuhl und Hilfe angewiesen sein wird. Es ist nicht behindertengerecht eingerichtet, doch sie arrangieren sich in den beengten Räumen mit dem Rollstuhl. Bettina Badermanns Eltern sind beide an Krebs gestorben und besaßen keine Restschuldversicherung. Das Haus muss sie weiter abbezahlen. Auch Annikas Vater ist bereits verstorben.

Bis vor zwei Wochen war es Mutter und Tochter nicht einmal mehr möglich, gemeinsam Ausflüge zu unternehmen, denn Annika wiegt 50 Kilo. Bettina Badermann muss sie täglich mehrmals heben, vom Bett in den Rollstuhl und zurück. Sie hatte schon vier Bandscheibenvorfälle und lebt mit zwei künstlichen Kniegelenken. Kürzlich ist ein weiterer Bandscheibenvorfall hinzugekommen. Als Annika nachts wach wurde und Bettina Badermann sich zu ihr beugte, um sie hochzuheben, spürte sie wieder diesen stechenden Schmerz im Rücken. Und nichts ging mehr.

„Ich kenne das schon“, sagt sie, „mit der Zeit versteift sich die Stelle und es wird wieder besser.“ Die 57-Jährige kann auf ihre eigene Gesundheit wenig Rücksicht nehmen, sie kümmert sich rund um die Uhr um Annika, die im April 26 Jahre alt wird. Aber auch für ihre Mutter gibt es nun Lichtblicke im Alltag. Bevor der erste Artikel mit dem Spendenaufruf in unserer Zeitung erschien, war Bettina Badermann sozial isoliert, denn durch die Pflege ihrer schwerstbehinderten Tochter und das fehlende Spezialfahrzeug war es ihr kaum möglich, das Haus zu verlassen, geschweige denn Freundschaften zu pflegen.

Über Zeitung gefunden: Nach 40 Jahren meldet sich Schulfreundin

Vor Kurzem meldete sich unverhofft eine alte Schulfreundin, die sie mehr als 40 Jahre lang nicht gesehen hat. Über unseren Spendenaufruf, der auch im Internet veröffentlicht wurde, hatte ihre Schulfreundin sie ausfindig gemacht. „Sie hatte mich schon länger gesucht, aber da ich nicht bei Facebook vertreten bin, konnte ich nicht gefunden werden“, sagt Bettina Badermann.

An einem Sonntagnachmittag klingelte ihr Telefon. Eine leise, zögerliche Stimme meldet sich mit ihrem Namen. „Entschuldigung, wenn ich störe, kennen Sie eine Bettina?“ Viel haben sich die beiden zu erzählen. Ein halbes Leben. Ihre Freundin verspricht, sie bald besuchen zu kommen, wenn das Winterwetter vorbei ist.

Seitdem hat Bettina Badermann auch wieder Kontakt zu fast allen damaligen Klassenkameraden, mit denen sie in Rüsselsheim zur Schule gegangen ist, erzählt sie und ihre Augen strahlen. Ihre Schulfreunde treffen sich einmal im Monat dort zu einem Stammtisch: „Da kann ich zwar leider nicht mit dabei sein, aber es gibt eine Whatsapp-Gruppe, in der sich alle regelmäßig austauschen.“ Ihre Klassenkameraden hatte Bettina Badermann am Tag der Mittleren Reife das letzte Mal gesehen. „Jetzt ist es ein bisschen so, als wäre ich wieder mit dabei. Ich kann mitlesen und halte so den Kontakt.“

Die Jungfernfahrt im neuen Auto haben Bettina Badermann und Annika bereits hinter sich. Es ging gemeinsam zum Einkaufen. „Ich war sehr aufgeregt, am Ende aber erleichtert, dass wir endlich wieder gemeinsam losfahren können und alles funktioniert hat“, sagt Bettina Badermann. Auch Annika gefällt es, mit ihrer Mutter wieder unterwegs zu sein. „Sie kennt das Ratschen der Gurte bereits vom Fahrdienst, der sie zur Tagesförderstätte in Kastellaun gebracht hat. Sobald sie dieses Geräusch hört, lacht sie“, erzählt ihre Mutter. Die Fahrt mit dem neuen Auto zum Einkaufen war auch für Annika ein besonderes Erlebnis: „Sie mag es, unter Menschen zu kommen. Sie liebt die leise Musik und die Stimmen im Hintergrund“, erzählt ihre Mutter.

Durch die zahlreichen Spenden aus der Bevölkerung an die Stiftung unserer Zeitung HELFT UNS LEBEN wurde dies erst möglich gemacht: „Zwei junge Frauen, Alina Lambrich und Celine Oppermann, sind mit der Sammelbüchse durch den Ort gegangen“, berichtet Bettina Badermann gerührt. Erbachs Ortsbürgermeister Paul Schirra hatte organisiert, dass der Erlös der Weihnachtsfeier in der Gemeinde gespendet wird, die Theatergruppe aus Erbach hatte gespendet und extra zu diesem Zweck eine Generalversammlung einberufen, die freiwillige Feuerwehr aus Erbach, die Frauen der Kleiderkammer Rheinböllen und die freiwillige Feuerwehr aus Mörschbach – sie alle zögerten nicht lange und wollten Familie Badermann helfen.

Große Dankbarkeit und Freude über die kleinen Dinge im Alltag

Wenn es wieder wärmer wird, möchte Bettina Badermann mit ihrer Tochter einen Ausflug an den Rhein nach St. Goar machen. „Dort gibt es eine ganz tolle Pommesbude. Da können wir uns an den Rhein stellen und gemeinsam Würstchen essen“, sagt sie. Denn es sind schon die kleinen Freuden um Alltag, die Familie Badermann sehr viel bedeuten. „Gemeinsam zum Rhein gefahren sind wir bestimmt seit vier oder fünf Jahren nicht mehr“, sagt Bettina Badermann. Deshalb ist es ihr auch eine Herzensangelegenheit, allen zu danken, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben.

Und weil so viele Spenden bei HELFT UNS LEBEN eingegangen sind, ist sogar noch Geld übrig, um die steile, geschotterte Auffahrt vor Familie Badermanns Haus zu befestigen, die für Annika und ihre Mutter mit dem Rollstuhl nicht zu bewältigen ist.

Foto: Das Schicksal der schwerstbehinderten Annika und ihrer Mutter hat eine ganze Region berührt. Ohne rollstuhlgerechtes Auto hatten sie keine Möglichkeit mehr, das Haus zu verlassen. Seit zwei Wochen hat sich ihr Leben dank zahlreicher Spenden an HELFT UNS LEBEN grundlegend geändert – und Bettina Badermann hat nach über 40 Jahren wieder Kontakt zu ihrer früheren Schulklasse. Eine Schulfreundin hatte sich auf unseren Artikel gemeldet. Foto: Denise Bergfeld

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Hilfe für eine Familie in Not

 Spenden unserer Leser erleichtern den Alltag von Bettina Badermann und ihrer schwerstbehinderten Tochter

Erbach. Die Spendenbereitschaft aus Leserschaft und Bevölkerung war enorm, als unsere Zeitung im Oktober über das schwere Schicksal von Bettina Badermann und ihrer schwerstbehinderten Tochter Annika aus Erbach im Rhein-Hunsrück-Kreis berichtete. Als gesundes Baby zur Welt gekommen, erlitt die kleine Annika eine Hirnhautentzündung und eine Blutvergiftung. In der Folge kam eine schwere Hirnblutung hinzu. Annika lag 14 Tage im Koma. Auch wenn die Ärzte damals wenig Hoffnung hatten: Sie kämpfte sich zurück ins Leben.

Aber die Krankheit blieb nicht ohne Folgen. Die Hirnhautentzündung hat Annikas Gehirn schwer geschädigt. Sie erblindete und hat keine Kontrolle über ihren Körper, kann nicht stehen, nicht allein essen, kaum sprechen. Hinzu kommen epileptische Anfälle, mit denen die junge Frau, die am 14. April 26 Jahre alt wird, regelmäßig zu kämpfen hat.

So gravierend die Krankheit von Annika ist, so mühsam gestaltete sich der Alltag ihrer Mutter, die sich für ihre Tochter aufopferte, bis ihr eigener Körper nicht mehr mitspielte. Die erwachsene Tochter regelmäßig vom Rollstuhl ins Auto zu heben, hat nach jahrelanger Belastung Spuren hinterlassen. Die Mutter erlitt vier Bandscheibenvorfälle, bekam im September 2014 das erste und im Juni 2016 das zweite künstliche Kniegelenk eingesetzt. Im vergangenen Jahr war die Belastungsgrenze bei Bettina Badermann erreicht. Sie war nicht mehr in der Lage, ihre Tochter zu heben.

Damit Annika aber weiterhin viermal in der Woche die Tagesförderstätte der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück in Kastellaun besuchen kann, musste dringend ein Spezialfahrzeug angeschafft werden, in das Annikas Rollstuhl über eine Rampe hineingeschoben wird und in dem sie im Rollstuhl sitzen bleiben kann.

Seit die Ärzte bei Annika im Alter von 16 Jahren in einer elfstündigen Operation die Wirbelsäule versteiften, um ihr die Schmerzen zu nehmen, ist ihre Wirbelsäule äußerst empfindlich. Daher muss der Spezialtransporter auch hydraulisch gefedert sein, um Stöße abzufangen. Die Anschaffung eines solchen Fahrzeugs überstieg die finanziellen Möglichkeiten von Bettina Badermann bei Weitem. Ein Fall für HELFT UNS LEBEN. Nach dem Aufruf bei unserer Zeitung war die Hilfsbereitschaft unserer Leser enorm, sodass jetzt der entsprechende Kleinbus in Koblenz an die Familie übergeben werden konnte. Manuela Lewentz-Twer, Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, freute sich, dass die Spendenorganisation in diesem schweren Fall ein wenig Linderung für Bettina Badermann und ihre Tochter Annika ermöglichen konnte. Geschäftsführer Hans Kary nahm nicht nur den Dank der Fahrzeugempfängerinnen mit nach Hause. „Frau Badermann erzählte uns bei der Übergabe, dass unter anderem aufgrund unseres Artikels nach 40 Jahren eine ihrer Schulfreundinnen Kontakt zu ihr aufgenommen habe.“ Ein schöner Nebeneffekt, der durch die Hilfe unserer Zeitung, neben der praktischen Unterstützung für das tägliche Leben, auch möglich gemacht wurde.

Bettina Badermann war ihre Dankbarkeit anzumerken. Neben den vielen Spendern hob sie stellvertretend die Unterstützung der Feuerwehr und der Kleiderkammer Rheinböllen hervor. Die 17 Frauen hatten kürzlich aus dem Verkaufserlös ihrer Kleidung 2000 Euro beigesteuert, die mithalfen, das Spezialfahrzeug zu finanzieren.

Foto: Im Volkswagen Nutzfahrzeugzentrum Koblenz wurde das Spezialfahrzeug übergeben. Verkaufsleiter Ralf Schneider (von links) und Geschäftsführerin Gabi Esser übergaben Bettina Badermann die Autoschlüssel und einen Blumenstrauß. Ihr Sohn Lars und Tochter Annika haben schon in dem neuen Kleinbus Platz genommen. Rechts im Bild HELFT UNS LEBEN-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und Geschäftsführer Hans Kary. Foto: Sascha Ditscher

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3000 Euro für neunjährige Sophie Queitsch

Hogano-Hotels und ihre Gäste spenden an Silvester für die Rhein-Zeitungs-Aktion HELFT UNS LEBEN

Bad Marienberg. In den Hotels der Hogano-Gruppe mit Sitz in Bad Marienberg ist es seit vier Jahren guter Brauch, dass unter den Gästen der Silvesterarrangements eine Verlosung für den guten Zweck durchgeführt wird. „Dazu sammeln wir bei unseren Lieferanten und Geschäftspartnern attraktive Präsente an, die dann gemeinsam mit eigenen Übernachtungsgutscheinen zu einer großen Verlosungsaktion zusammengestellt werden“, erläuterte Carolin Stahl, Assistentin der Geschäftsleitung und Gesellschafterin von Hogano, bei der Übergabe des diesjährigen Gesamtbetrages von 3000 Euro an HELFT UNS LEBEN, die große Hilfsaktion unserer Zeitung.

„Die Gäste in unseren beiden Bad Marienberger Häusern, Wildpark Hotel und Landhotel Kristall, und unseren Häusern in Weilburg, Schlosshotel und Hotel Lahnschleife, konnten an Silvester Lose kaufen, die 1 Euro kosteten. Den Erlös führen wir immer einem wohltätigen Zweck zu. In diesem Jahr kamen 2045 Euro zusammen, die wir auf 3000 Euro aufgerundet haben.“ Stahl dankt dafür auch ihren Mitarbeitern in allen vier Betrieben, die immer wieder gerne die Lose an den Mann beziehungsweise die Frau bringen.

In diesem Jahr hat sich die Geschäftsleitung entschieden, dass die 3000 Euro der in eine Notlage geratenen Familie Queitsch aus Kleinmaischeid zugute kommen sollen. So werden von HELFT UNS LEBEN unter anderem Spenden für einen dringend benötigten Pkw gesammelt, den die Familie braucht, um die neunjährige Tochter Sophie zu fahren, die an Leukämie leidet und nach einer Hirnblutung gelähmt und blind ist.

Gern nimmt die Hilfsaktion unserer Zeitung weitere Spenden entgegen, um bei schweren Schicksalsschlägen helfen zu können. Die Bankverbindung lautet: „HELFT UNS LEBEN“, Iban DE72 570 501 200 000 001 313, BIC MALADE51KOB.

Foto: Den Erlös der Silvesterspende in den Hogano-Hotels in Bad Marienberg und Weilburg in Höhe von 3000 Euro übergab Carolin Stahl (rechts) im Kreise einiger Mitarbeiter an WZ-Redaktionsleiter Markus Müller, der sie als Mitglied von HELFT UNS LEBEN gerne für die Hilfsaktion unserer Zeitung entgegennahm. Foto: Röder-Moldenhauer

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Kleiderkammer spendet fürs Rollstuhl-Auto

Frauen aus Rheinböllen geben 2000 Euro für HELFT UNS LEBEN – Erleichterung für Erbacher Schwerstbehinderte

Rheinböllen. Annika Badermann aus Erbach braucht dringend ein rollstuhlgerechtes Auto, denn ihre Mutter Bettina kann die 25-Jährige nicht mehr alleine heben. Im Oktober vergangenen Jahres berichtete unsere Zeitung über die Notlage und bat um Spenden an die Hilfsorganisation der Rhein-Zeitung, HELFT UNS LEBEN.

Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung war groß. Unter anderem haben jetzt die 17 Frauen der Kleiderkammer der Verbandsgemeinde Rheinböllen 2000 Euro beigesteuert, um der schwerstbehinderten Annika und ihrer Mutter das tägliche Leben ein wenig zu erleichtern.

Die Frauen sind seit 28 Jahren ehrenamtlich aktiv. Sie sammeln Kleiderspenden, sortieren diese und bieten sie Bedürftigen zum Verkauf an. Donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr hat der „Laden“ geöffnet. Ganz oben unterm Dach stapeln sich Kleidungsstücke für Kinder und Erwachsene in den Regalen der Kleiderkammer auf engstem Raum. Kinderkleidung wechselt meist für 50 Cent den Besitzer, Leder- und Pelzwaren kosten 5 Euro. Im Schnitt zahlen die Kunden aber 1 Euro pro Kleidungsstück.

Das Geld, das die Frauen aus Rheinböllen und den umliegenden Dörfern einnehmen, spenden sie schon immer für wohltätige Zwecke. „Wir wollen mit dem Erlös anderen helfen, und damit überspielen wir die Nachteile unserer ehrenamtlichen Tätigkeit“, sagt die Sprecherin Käthe Wagner. Es ist staubig, extrem beengt und kalt in den Wintermonaten. In der warmen Jahreszeit ist die stickige Hitze unterm Dach dafür nahezu unerträglich. Da ist das Gefühl, mit der selbstlosen Tätigkeit unter schweren Bedingungen zusätzlich anderen Menschen helfen zu können, Motivation für die Frauen, immer weiterzumachen.

Die räumliche Situation wird sich in absehbarer Zeit nicht verbessern. Die Verbandsgemeinde stellt die Räume den Frauen kostenlos zur Verfügung. „Es würde daher keinen Sinn ergeben, wenn wir selbst andere Räumlichkeiten anmieten würden“, sagt Gabi Frank, auch wenn „man dann mehr machen könnte“. Eine ansprechendere Präsentation der Waren, mehr Platz für Kunden, um Kleidungsstücke in Augenschein zu nehmen und eine Erweiterung des Sortiments um Haushaltsgegenstände wie Geschirr wären wünschenswert. Aber bei angemieteten Räumlichkeiten wäre kein Erlös mehr übrig, den man Hilfsbedürftigen spenden könnte.

Etwa 100 Euro haben die Frauen nach einem Öffnungstag in der Kasse, macht 400 Euro pro Monat. „Die gespendete Kleidung kommt aus Rheinböllen und den umliegenden Dörfern, daher lassen wir die Einnahmen auch in der Verbandsgemeinde“, sagt Käthe Wagner. Mehr als 40 000 Euro haben die Frauen schon an Spendengeldern in den zurückliegenden 28 Jahren ausgeschüttet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zu Anfang die Kleidung noch umsonst an Bedürftige abgegeben wurde.

Nutznießer waren bisher Organisationen und Vereine in der Verbandsgemeinde Rheinböllen, wie die Rumänienhilfe Argenthal, Schulen, Kindergärten, Messdiener, Kirchengemeinden, Pfadfinder, Feuerwehren, Pfadfinder, Hospiz, Telefonseelsorge und DRK. „Wir stimmen immer darüber ab, an wen wir spenden“, sagt Käthe Wagner. 1000 Euro erhält diesmal die Soonwaldstiftung.

Und 2000 Euro sind ein stattlicher Beitrag für das rollstuhlgerechte Fahrzeug für Annika Badermann und ihre Mutter Bettina, das dank der Initiative HELFT UNS LEBEN der Rhein-Zeitung aller Voraussicht nach bald angeschafft werden kann. Foto: Werner Dupuis

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Evangelischer Verein sammelt für guten Zweck

Heddesdorf. Die Teilnehmer der Adventsfeier des Evangelischen Vereins Heddesdorf haben für den guten Zweck gesammelt, genauer gesagt für HELFT UNS LEBEN, die Leser-Initiative der Rhein-Zeitung für Menschen in Not. Dabei sind – vom Verein leicht aufgerundet – 500 Euro zusammengekommen, die die Vorsitzende Marita Krämer und Kassierer Konrad Graßmann jetzt mit einem symbolischen Scheck an HUL-Vorstandsmitglied Ulf Steffenfauseweh überreichten. Er versprach ihnen, dass das Geld für bedürftige Familien in der Region eingesetzt wird. Foto: Christina Nover
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Some Songs spenden für HELFT UNS LEBEN

Willmenrod. Zweimal hat die Westerburger Band Some Songs ihren Geburtstag mit einem Benefizkonzert in der Willmenroder Dorfkirche (die WZ berichtete) gefeiert – beide Male zugunsten von HELFT UNS LEBEN, der Hilfsaktion unserer Zeitung. Günter Weigel, Gitarrist und Ortsbürgermeister von Willmenrod, und seine Bandkollegen übergaben jetzt einen Scheck über 2000 Euro an WZ-Redaktionsleiter und HUL-Mitglied Markus Müller (rechts). Bislang hat Some Songs insgesamt rund 15 000 Euro an soziale Projekte in der Region gespendet. Foto: Röder-Moldenhauer

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