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Danny Johannes ist jetzt in der Eifel ganz flott unterwegs

HELFT UNS LEBEN finanziert Rollstuhlantrieb für jungen Mann

Düngenheim. Danny Johannes und Werner Theisen kennen sich seit mittlerweile zehn Jahren. Regelmäßig besucht Theisen den 27-jährigen schwerbehinderten jungen Mann im Pflegeheim St.  Martin in Düngenheim, um mit ihm spazieren zu fahren. Das fiel Theisen jedoch in letzter Zeit zunehmend schwerer, denn das Heimgelände und die Umgebung sind sehr bergig, der Rollstuhl von Danny Johannes ist ziemlich schwer. Daher beschloss der Rentner, Spenden für einen elektrischen Antrieb für den Rollstuhl zu sammeln.

„Die Krankenkasse AOK hat den Antrag auf einen  Antrieb mehrfach abgelehnt, es hieß, das sei eine Luxusmaßnahme, die Grundversorgung sei ja gesichert“, erklärt Werner Theisen. Der Masburger überlegte deshalb, wie er helfen kann, die  gemeinsamen Ausflüge leichter zu gestalten.

„Wir hatten bereits verschiedene Sachen geplant, zum Beispiel ein Straßenfest mit irischer Musik, um Spenden zu sammeln“, sagt Theisen. Eine  Spendenaktion mit der Justizvollzugsanstalt in Wittlich hatte sogar schon Früchte getragen, hier kamen bereits stolze 500 Euro zusammen. Weil das aber noch nicht reichte, wandte sich Theisen  an HELFT UNS LEBEN, die Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not. Zu seiner großen Überraschung sagte Hans Kary, Geschäftsführer von HELFT UNS LEBEN, zu, den kompletten Umbau des Rollstuhls zu finanzieren. So konnte das Gerät mit der neusten elektronischen Technik ausgerüstet werden, die derzeit auf dem Markt ist. „Bergauf muss ich jetzt ganz  schön mithalten“, sagt Theisen und lacht, der begeistert von dem leistungsfähigen Antrieb ist. Der unterstützt ihn nun bei den gemeinsamen Spazierfahrten mit Danny Johannes, die ihm aufgrund eines Herzinfarkts vor einigen Jahren zunehmend schwererfielen.

Kennengelernt haben sich Werner Theisen und Danny Johannes übrigens durch Theisens Tochter. Die Physiotherapeutin hat den heute 27-Jährigen vor rund zehn Jahren behandelt. Sie ist außerdem seine Patentante. Theisen, der damals gerade in Frührente ging, fasste sich ein Herz, und nutzte die neu gewonnene Freizeit, um sich regelmäßig mit Danny Johannes zu treffen. Denn der junge Mann hat keine Eltern, seine drei Geschwisterkümmern sich nicht um ihn. Auch heute noch sehen die beiden sich regelmäßig und unternehmen gemeinsam verschiedene Ausflüge. Sie sind längst Freunde geworden.

Foto: Margit Theisen (von links), Axel Mohrs (Bereichsleitung Wohngruppe), Denise Gilles (Wohngruppenleiterin), Danny Johannes, Muriel Jasbinschek (Grundschullehrerin), Werner Theisen, Hans Kary (Geschäftsführer HELFT UNS LEBEN), Markus Wagener (Einrichtungsleiter). Foto: Christoph Bröder

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Jetzt hat das „Pfefferminzje“ sogar ein Ruderboot

Rhenania spendet 5.000 Euro für HELFT UNS LEBEN – Festakt mit Ehrungen

Koblenz. Beim Festakt zum 140. Geburtstag des Koblenzer Ruderclubs Rhenania überreichten die siebenmalige Weltmeisterin im Ergometer- Rudern, Petra Schallenberger, und der Sieger des Bundeswettbewerbs 2016, Luca Schneider, einen Scheck über 5.000 Euro zugunsten von HELFT UNS LEBEN, der Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not, an deren   Vorsitzenden Fred Pretz. Es war der Erlös eines 24-Stunden-Ergometerruderns, bei dem 92 Starter 1366 Kilometer gerudert waren (die RZ berichtete). „Damit wollen wir an weniger Privilegierte  etwas zurückgeben“, betonte Rhenania- Präsident Lutz Itschert.

Unter den Festgästen waren Rhenanen, die Welt- und Europameisterschaften sowie Olympiamedaillen gewonnen hatten. Die Präsidentin des Sportbunds Rheinland, Monika Sauer, lobte unter anderem die Entscheidung des heutigen Ehrenpräsidenten, Rolf Wegeler, kurz nach der Maueröffnung den damaligen  DDR-Trainer Peter Berger zu verpflichten. Berger, der heute Landestrainer am Stützpunkt Koblenz ist, wurde vom Ehrenpräsidenten des Deutschen Ruderverbands (DRV), Helmut Griep, mit der DRV-Auszeichnung für Trainer in Gold geehrt. Ulrich Siewert wurde für 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Später wurden fünf neue Boote getauft. Einen Einer für das leistungssportliche Training von Kindern und Jugendlichen taufte Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig auf den Namen des Altstadtoriginals „Pefferminzje“.

Foto: Den Erlös in Höhe von 5.000 Euro aus einem 24-Stunden-Ergometer-Rudern stiftete der Klub anlässlich seines 140. Geburtstags für HELFT UNS LEBEN (HUL), der Initiative unserer Zeitung für  Kinder und Familien in Not. Die siebenmalige Weltmeisterin im Ergometer-Rudern, Petra Schallenberger (rechts), und der Sieger des Bundeswettbewerbs 2016, Luca Schneider, (links) überreichten den Scheck an den HUL-Vorsitzenden Fred Pretz. Foto: Scholz

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Familie freut sich über neues Spezial-Auto für kranken Tugra

Engagement Spenden von HELFT UNS LEBEN und PSD Bank helfen junger Mutter und ihrem Sohn

Westerwaldkreis. Ihr Glück kann Gülsüm Ulutürk aus Selters kaum fassen: Dank der Spenden von HELFT UNS LEBEN, der Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not, konnte die junge Mutter jetzt ein rollstuhlgeeignetes Auto mit Auffahrrampe für ihren schwerst körperlich und geistig behinderten Sohn Tugra entgegennehmen. „Ich kann es noch immer nicht richtig
glauben. Ich sage von Herzen Danke“, freut sich die 35-Jährige überschwänglich bei der Übergabe des Fahrzeugs durch Manuela Lewentz- Twer, stellvertretende Vorsitzende der Initiative, und Geschäftsführer Hans Kary. „Wir sind sehr froh, dass wir Ihnen helfen und das Leben ein klein wenig erleichtern können“, betont Manuela Lewentz-Twer.

Unsere Zeitung hatte Ende Dezember zu Spenden für die alleinerziehende Mutter aus Selters und ihren Sohn aufgerufen. Denn aus eigener Kraft konnte die kleine Familie, die von Arbeitslosengeld II lebt, den Kauf des dringend  benötigten behindertengerechten Autosnicht stemmen. Die Resonanz auf  den Spendenaufruf von HELFT UNS LEBEN war enorm: Unsere Leser spendeten insgesamt rund 29 000 Euro für die  Familie. Der Löwenanteil kam dabei mit 18 000 Euro von der PSD Bank in Koblenz. „Das Schicksal der jungen Mutter hat uns so berührt, dass wir spontan beschlossen haben, mit einem größeren Betrag zu helfen“, begründet Vorstandsvorsitzender Franz Merkes das Engagement der PSD Bank. Auch vor dem Hintergrund eigener familiärer Betroffenheit habe ihm die Unterstützung von  Gülsüm Ulutürk und ihrem Sohn sehr am Herzen gelegen, sagt der Banker. „Ich weiß, was die junge Mutter durchmacht und mit welchen Problemen sie tagtäglich kämpfen muss“, betont Merkes.

Dank der großzügigen Spenden nennt die kleine Familie jetzt einenneuen Ford Tourneo Connect ihr eigen. Das Auto wurde im Autohaus Foerster in Koblenz für die Bedürfnisse des behinderten Jungen umgebaut. Gülsüm Ulutürk kann den Achtjährigen nun bequem im Rollstuhl über eine Rampe direkt ins Wageninnere schieben und sicher zum Arzt und zur Physiotherapie fahren oder spontan etwas unternehmen. „Ich habe meinen Nichten und Neffen versprochen, dass wir mit Tugra einen Ausflug ins Aquarium Sea Life nach Königswinter machen“, sagt die 35-Jährige und
strahlt.

Das Auto ist der jungen Mutter eine große Hilfe im Alltag: Denn der Achtjährige ist inzwischen so groß und schwer, dass es Gülsüm Ulutürk nur mit Mühe gelingt, ihn aus dem Haus zu tragen und in den Kinderautositz zu heben. Tugra hat keinerlei Körperspannung und kann seiner Mutter nicht helfen. „Ich habe inzwischen starke Rückenprobleme“, sagt die zierliche 35-Jährige.

Welch ein schweres Schicksal Gülsüm Ulutürk trägt, merkt man der lebensfrohen jungen Frau nicht an. Ihr Sohn Tugra kam als Frühchen mit nur 500 Gramm Körpergewicht und schwersten  körperlichen und geistigen Behinderungen zur Welt. Seit seiner Geburt wurde der Junge bereits 16 Mal operiert. Tugra ist auf den Rollstuhl angewiesen. Er kann nicht gehen, nicht aus eigener Kraft sitzen, er kann nicht sprechen und ist fast blind. Mutter Gülsüm betreut den Achtjährigen, der die Förderschule in Neuwied besucht, rund um die Uhr. Ihr Leben dreht sich ausschließlich um ihr Kind; auch ihren Beruf als Friseurin im Salon der Schwester musste die 35-Jährige ganz aufgeben.

Auch wenn es traurige Momente gibt, Momente, in denen sich Gülsüm Ulutürk allein  und erschöpft fühlt, gibt die junge Mutter nicht auf, sondern packt ihr Leben an. Ihre 70-jährige Mutter und die drei Geschwister mit Familien sind der Selterserin dabei eine große Hilfe. So  kümmert sich etwa der zwölfjährige Murat-Can liebevoll um seinen behinderten Cousin und besucht ihn täglich. „Seit Tugras Geburt steht mein Leben kopf. Aber ich bin froh, dass er da ist. Ich nehme mein Leben so an, wie es ist“, sagt Gülsüm Ulutürk zufrieden.

Gülsüm Ulutürk und ihr achtjähriger Sohn Tugra suchen eine behindertengerechte Wohnung im Raum Selters, Wirges oder Montabaur. Die Wohnung sollte vier Zimmer, Küche und  Bad haben und bezahlbar sein. Wichtig sind ein barrierefreier Eingang sowie breite Flure und Türen, sodass sich Tugra mit dem Rollstuhl bequem fortbewegen kann. Von Vorteil ist ein  Badezimmer mit einer höheren Badewanne, die mit einem Lifter nachgerüstet werden kann, oder eine ebenerdige Dusche, die mit dem Rollstuhl befahrbar ist. Wer der Familie ein neues Heim  geben kann, meldet sich bitte bei uns unter montabaur@rhein-zeitung.net.

Foto: Unsere Leser machen es möglich: Gülsüm Ulutürk (2. von links) hat jetzt ein rollstuhlgeeignetes Auto für ihren Sohn Tugra. Manuela Lewentz-Twer, Vize-Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, und Geschäftsführer Hans Kary (oben, 2. von links) übergaben mit dem Vorstand der PSD Bank, Franz Merkes, und SaschaDevant vom Autohaus Foerster (oben rechts) den Schlüssel. Mit dabei Cousin Murat-Can und die Cousinen Esra (links) und Nazli. Foto: Verena Hallermann

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Kirchenchor Eitelborn spendet für Vanessa

HELFT UNS LEBEN Schicksal der Teenagerin aus Arzbach bewegt Menschen

Arzbach/Eitelborn. Der Kirchenchor Cäcilia Eitelborn richtet jedes Jahr im Dezember einen Adventsbasar aus. Die Einnahmen fließen an einen guten Zweck. Auch dieses Mal wollten die  rührigen Sänger die Summe in Höhe von 600 Euro spenden, „am liebsten für ein Hilfsprojekt in der Augst“, erklärt Arthur Silberbauer, Schriftführer des Eitelborner Chores. Und da brauchte der Chor nicht lange suchen: Kaum ein Schicksal bewegte die Leser unserer Zeitung im vergangenen Jahr so sehr wie das der Familie Heymann aus Arzbach.

Seit der Geburt ihrer Tochter Vanessa pflegt Rebecca Heymann ihr schwerst körperlich und geistig behindertes Kind, tatkräftig unterstützt von ihrem Mann Michael und von der jüngeren Tochter
Saphira, die ihre große Schwester  über alles liebt. Wegen akuten Sauerstoffmangels während der Geburt und einer anschließenden Lungenentzündung leidet Vanessa an einem irreparablen frühkindlichen  Hirnschaden. Die schweren körperlichen und geistigen Behinderungen sind die Folge davon. Obwohl Ärzte der kleinen Vanessa damals nicht viele Überlebenschancen einräumten, kämpften das  Mädchen und ihre Familie tapfer immer weiter. Heute ist Vanessa ein Teenager und feiert bald ihren 17. Geburtstag.

Für die Cäcilia-Sänger gab es keinen Zweifel: Die 600 Euro sind bei Heymanns bestens aufgehoben. Und so votierte der Chor einstimmig für  Vanessa. Jetzt brachten die beiden Vorsitzenden des  Chores, Irmgard und Anke Best, sowie Schriftführer Arthur Silberbauer den Spendenscheck nach Arzbach, wo er gemeinsam von der Familie Heymann und Hans Kary, dem Geschäftsführer des
Vereins HELFT UNS  LEBEN, der Hilfsorganisation unserer Zeitung, in Empfang genommen wurde. Unsere Zeitung hat mit HELFT UNS LEBEN viele Spendenund Hilfsaktionen für Vanessa ins Rollen gebracht.

Die Familie Heymann ist unendlich dankbar für die große Hilfs- und Spendenbereitschaft der Menschen.

Foto: Über eine Spende in Höhe von 600 Euro vom Kirchenchor Cäcilia Eitelborn freut sich Familie Heymann aus Arzbach.  Von links: Irmgard Best, Hans Kary, Anke Best, Arthur Silberbauer,  Michael und Rebecca Heymann sowie ihre Töchter Saphira und Vanessa. Foto: Sascha Ditscher

 

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Leserspenden erleichtern das Leben

HELFT UNS LEBEN sorgt mit dringend benötigtem Treppenlift für Familie Brenner

Rosenheim. Für die Brenners aus Rosenheim (Kreis Altenkirchen) ist HELFT UNS LEBEN seit ein paar Wochen viel mehr als ein Slogan: Die Familie durfte ganz persönlich erfahren, dass der Name der Hilfsorganisation unserer Zeitung tatsächlich und konkret eine große Hilfe für das Leben bedeutet. Denn die Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not machte es möglich, dass ein neuer Treppenlift im Haus der Brenners eingebaut wurde. Damit muss der 28-jährige Dennis, seit seiner Geburt gelähmt und schwerstbehindert, nun nicht mehr von seinen
Eltern die Treppen herauf- und hinuntergetragen werden.

Denn das bedeutete für das Ehepaar bei ihrem 70 Kilo wiegenden Sohn eine kaum noch zu stemmende Herausforderung, zumal Mutter Katja (55) unter Fibromyalgie – chronischen Schmerzen in
mehreren Körperregionen – leidet und Vater Klaus-Peter an einer fortgeschrittenen Morbusbechterew, einem schmerzhaften chronischen Rheuma an der Wirbelsäule. Nachdem der 58-Jährige, der die Familie allein versorgen muss, auch noch einen schweren Herzinfarkt erlitt, hatte seine Schwägerin Brigitte Franz aus Hachenburg HELFT UNS LEBEN angeschrieben. Bereits im Februar hatten daraufhin Manuela Lewentz-Twer und Hans Kary von HELFT UNS LEBEN die Rosenheimer besucht, um sich ein Bild von der Situation in der Familie zu machen.

Für beide war es keine Frage: HELFT UNS LEBEN übernimmt die Kosten für den dringend nötigen Treppenlift. Die fast 13000 Euro hätten die Brenners selbst kaum aufbringen können. Dennis sitzt im Rollstuhl, hat eine Spastik und Epilepsie, kann kaum sprechen, seine rechte Seite ist komplett gelähmt.

Dieser Tage konnten Lewentz-Twer, zweite Vorsitzende der Initiative, und Geschäftsführer Kary sich davon überzeugen, wie sehr der neue Treppenlift den Brenners im Alltag hilft: „Wir haben sicher 50 Prozent weniger Belastung dadurch“, freut sich Dennis‘ Vater, und seine Frau fügt hinzu: „Ich dachte, wo ist denn mein Sohn eigentlich geblieben – weil diese große Belastung plötzlich
wegfiel …“

Seine Wohnung hat der junge Mann im ersten Stock des Einfamilienhauses, wohin zwei Treppen führen. Die Eltern müssen Dennis, der tagsüber bei der Lebenshilfe Steckenstein betreut wird, nun zwar nicht mehr die Treppen hinauftragen, haben aber noch genug damit zu tun, ihn aufs WC, in die Badewanne oder ins Bett zu heben. Und natürlich, ihn auf den Treppenlift zu setzen und wieder heraus zu holen.

„Wir haben die Angebote von zwei Fachfirmen eingeholt, die Treppenlifte bauen“, erklärt Hans Kary, „die kamen dann in Rosenheim vorbei, haben den Flur ausgemessen – und 13 Tage später
wurden die Fertigteile dort angeliefert. Jetzt wollten wir prüfen, ob auch alles so geworden ist, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Das Ehepaar Brenner konnte sich nur wundern, dass der Lift an einem einzigen Vormittag eingebaut war. Und Boden und Wand im Eingangsbereich und im Flur wurden beim Einbau des Lifts gleich mitsaniert. „Jetzt können die Brenners den Lift per  Fernbedienung steuern“, sagt Manuela Lewentz-Twer. „Für uns ist es immer das Schönste, wenn die Hilfe von HELFT UNS LEBEN vor Ort ankommt.“

Foto: Der neue Treppenlift für Familie Brenner konnte dank HELFT UNS LEBEN eingebaut werden. Darüber freuen sich (von links) Manuela Lewentz-Twer, Zweite Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, Vater Klaus-Peter, HELFT-UNS-LEBEN-Geschäftsführer Hans Kary, Dennis Brenner und Mutter Katja (Foto: Markus Döring).

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Familie Elteste ist jetzt endlich wieder mobil

Große Spendenbereitschaft bei Aktion von HELFT UNS LEBEN erleichtert das Leben des Sohrener Witwers mit seinen fünf Kindern

Sohren. Von einem Tag auf den anderen war im Leben der Familie Elteste nichts mehr so, wie es war. Als am 20. November Mutter Jennifer plötzlich verstarb, standen Vater Marco und die fünf Kinder, Julian Pascal (11), Joel Timo (9), Etienne Collin (7), Phil Dennis (6) und Madeleine Noelle (4) vor dem Nichts. Jetzt keimt wieder Hoffnung in der Straße der Freundschaft in Sohren.

Nach und nach ist es dem Vater gelungen, mit der schweren Situation halbwegs umzugehen und den Tagesablauf für seine fünf Kinder, die nun ohne ihre Mutter aufwachsen müssen, zu bewältigen. Eine große Hürde bildete aber bisher das defekte Auto der Familie.

Ein Fall für HELFT UNS LEBEN. Geschäftsführer Hans Kary machte sich zunächst ein Bild von der Situation vor Ort und  erkannte sofort: „Hier müssen wir etwas tun.“ Wenn eine Familie mit fünf Kindern auf einmal ohne Mutter dasteht, fehlt es natürlich an allen Ecken und Enden. Das größte Problem stellte jedoch der fahrbare Untersatz dar. Das Auto der Familie war nicht mehr zu gebrauchen. Für eine teure Reparatur fehlte das Geld, denn Marco Elteste ist aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeitsfähig.  Die Familie bezieht Arbeitslosengeld II.

Unsere Zeitung startete einen Spendenaufruf über HELFT UNS LEBEN. Die Resonanz war überwältigend. Schnell stand fest, dass es gelingen würde, mit Unterstützung des Koblenzer Autohauses
Foerster, die Familie wieder mobil zu machen.

Jetzt freute sich die stellvertretende Vorsitzende der Hilfsorganisation unserer Zeitung, Manuela Lewentz-Twer, der Familie ein nagelneues Fahrzeug übergeben zu können. Mit dem Ford Grand CMax, einem Siebensitzer, kann der Familienvater nun endlich wieder seine Kinder zu Terminen fahren, er ist nicht mehr auf fremde Hilfe beim Erledigen von Einkäufen und anderen Dingen des täglichen Lebens angewiesen.

Manuela Lewentz-Twer hatte die drei Kleinsten der Familie, die bei der Fahrzeugübergabe dabei waren, gleich ins Herz geschlossen, erkannte aber auch, dass die Hilfsorganisation unserer Zeitung angesichts des großen Spendenaufkommens der Familie noch weiter unter die Arme greifen kann. Geschäftsführer Hans Kary erklärt: „Die Spendenbereitschaft war sensationell gut. Frau Lewentz-Twer und ich sind überein gekommen, der Familie auch noch eine neue Küche einzubauen.“ Hier stand der Familie aufgrund betagter Elektrogeräte nämlich in absehbarer Zeit eine weitere finanzielle Belastung ins Haus.

Marco Elteste freute sich bei der Übergabe des neuen Fahrzeugs über die große Hilfsbereitschaft der Leser der Rhein-Zeitung: „Ich bin sehr dankbar, dass wir wieder mobil sind und nicht ständig um fremde Hilfe bitten müssen.“

Foto: Etienne Collin (7), Phil Dennis (6) und die kleine Madeleine Noelle (4) nahmen das neue Familienauto gleich in Beschlag. Die stellvertretende Vorsitzende von HELFT UNS LEBEN, Manuela Lewentz-Twer, übergab mit HULGeschäftsführer Hans Kary den nagelneuen Ford Gand C-Max vom Koblenzer Autohaus Foerster, vertreten durch Verkaufsberater Stephan Kern (links), an Marco Elteste (rechts) und seine Familie (Foto: Thomas Torkler).

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Dank Leserspenden wird das Leben leichter

HELFT UNS LEBEN sorgt für Treppenlift

Rosenheim. Das Jahr 2017 fängt für die Brenners mit guten Nachrichten an: Manuela Lewentz-Twer und Hans Kary von HELFT UNS LEBEN, der Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not, besuchten die Rosenheimer Familie, um ihr mitzuteilen, dass die RZAktion die Kosten für einen dringend benötigten Treppenlift im Haus übernimmt. Die fast 13.000 Euro dafür hätten die Brenners selbst kaum aufbringen können.

Gebraucht wird der Lift für den 28-jährigen Sohn Dennis, der bei seiner Geburt eine Hirnblutung erlitt und seitdem mehrfach schwerstbehindert ist. Dennis sitzt im Rollstuhl, hat eine Spastik und
Epilepsie, kann kaum sprechen. Seine rechte Seite ist gelähmt. Seine Wohnung hat der junge Mann im ersten Stock des Einfamilienhauses, wohin es über Treppen geht. An der oberen der beiden befand sich bis Weihnachten ein Treppenlift, den Bekannte den Brenners vor Jahren geschenkt hatten. Mutter Katja (55) und Vater Klaus-Peter (58) trugen ihren Sohn bisher mehrmals am Tag die erste Treppe bis zum Lift, was ihnen bei dem 70 Kilogramm schweren Dennis von Jahr zu Jahr immer schwererfiel. „Als dann Weihnachten der Lift kaputtging“, erzählt der Vater, „waren wir ratlos. Wir werden schließlich nicht jünger und müssen unser Leben lang für den Jungen gesund bleiben.“

Da ergriff Dennis‘ Tante aus Hachenburg die Initiative: Brigitte Franz schrieb an HELFT UNS LEBEN. „Meine Schwester und ihr Mann würden niemals um Hilfe bitten“, wandte sie sich an Manuela Lewentz-Twer, stellvertretende Vorsitzende der Initiative, „aber ich denke, dass ich Sie in ihrem Namen darum bitten darf.“ Sie berichtete darüber, dass die Familie zudem mit weiteren Handicaps zu kämpfen hat. So leidet Mutter Katja, nicht zuletzt durch die körperliche Belastung in all den Jahren, unter Fibromyalgie – chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen (wörtlich übersetzt Faser-Muskel-Schmerz). Weiter schrieb Brigitte Franz, dass Vater Klaus-Peter an einem fortgeschrittenen Morbus Bechterew erkrankt ist, einem schmerzhaften, chronischen Rheuma, das sich vor allem an der Wirbelsäule auswirkt. „Und dann bekam er nach einem schweren Herzinfarkt sieben Stents gesetzt. Er arbeitet im Schichtdienst und ist Alleinverdiener für die Familie.“

Auch die Schwiegereltern, die ebenfalls im Haus wohnen, muss Katja Brenner mitversorgen. Beide sind über 85 Jahre alt und nicht mehr gesund. Die Eltern müssen Dennis, der tagsüber bei der Lebenshilfe Steckenstein betreut wird, nicht nur die Treppen hinauftragen, sondern ihn auch aufs WC, in die Badewanne oder ins Bett heben. Brigitte Franz, die sich um die Eltern des jungen Mannes sorgt, schrieb HELFT UNS LEBEN: „Dennis kann bald nicht mehr von seinen Eltern getragen werden. Deshalb bitte ich Sie inständig um Hilfe.“

Manuela Lewentz-Twer und Hans Kary, Geschäftsführer der RZHilfsinitiative, ließen sich nicht zweimal bitten. Sie besuchten die Brenners und überzeugten sich davon, dass hier Hilfe dringend erforderlich ist. „Eine solche Lage“, sagte Lewentz-Twer, „können Menschen, die das Leid nicht kennen, kaum ermessen. Ebenso wenig, was die Brenners hier jeden Tag leisten und wie sie sich aufopfern. Und selbstverständlich helfen wir hier. Das wusste ich sofort, als ich die Mail von Dennis‘ Tante las. Aber wir schauen uns jeden einzelnen Fall selbst an, bevor Geld fließt.“ Kary bestätigte, dass er umgehend ein Fachunternehmen beauftragt, das sich die Treppe anschaut und den Lift einbaut. Ein weiterer Lift für die Badewanne dürfte aber wegen der Konstruktion des Hauses nicht möglich sein. Dafür hatten die beiden Botschafter von HELFT UNS LEBEN aber ein Trostpflaster dabei: Als das Ehepaar beiläufig erzählt, dass es seit 25 Jahren keinen Urlaub gemacht habe, entschieden Kary und Lewentz-Twer, der Familie einen behindertengerechten Kurzurlaub an der Mosel zu stiften.

Foto: HELFT UNS LEBEN lässt Familie Brenner nicht im Stich: Für den schwerstbehinderten Sohn Dennis muss ein Treppenlift gebaut werden, den die RZ-Initiative bezahlt. Die gute Nachricht überbrachten (von links) „HELFT UNS LEBEN“-Geschäftsführer Hans Kary und die 2. Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer an Brigitte Franz, Dennis, Klaus-Peter und Katja Brenner. Foto: Döring

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