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Traktorfreunde „hinterlassen“ fast 6000 Euro

27.11.2018 Spende geht an HELFTUNSLEBEN und die Mukowiszidose-Regionalgruppe in Siegen

               Fensdorf. Das Treffen der Traktorfreunde Westerwald am Sonntag am Fensdorfer Bürgerhaus war von einer starken Portion Wehmut begleitet. „Es ist heute quasi unser Abschiedstreffen nach einem 20-jährigem Wirken“, sagte Gruppensprecher Reinhard Krämer. Als krönenden Abschluss der agilen Interessengemeinschaft überreichte das Team sodann eine Jahresspende in Höhe von 5820 Euro. Das Geld geht in zwei Teilen an HELFT UNS LEBEN, die Hilfsorganisation unserer Zeitung, sowie an die Mukowiszidose-Regionalgruppe in Siegen.

Die langjährige Initiative HELFT UNS LEBEN unterstützt Kinder und Familien in Not. „Dank der Spendenaktion können wir das Leben hilfsbedürftiger Menschen erhellen, auch wenn es manchmal bloß ein Funke ist, den wir bringen“, heißt es da. „Wir kämpfen für die Heilung“, betont Birgit Ger-hardus von der Siegener Regionalgruppe, zumal jährlich einige Hundert Kinder im Land mit der Stoffwechselerkrankung Mukowiszidose geboren werden.

Während die segensreiche Arbeit beider Initiativen zum Wohl der Betroffenen künftig entschlossen fortgeführt wird, endet nun die 20-jährige Ära der Traktorfreunde Westerwald in Fensdorf. Zentraler Punkt der Interessengemeinschaft war das alljährliche Fensdorfer Traktortreffen, jeweils im Dienst an der guten Sache. Insgesamt erwirtschaftete das etwa 15-köpfige Team der Aktiven seit 1999 nahezu 100 000 Euro für gemeinnützige Zwecke. Fans alter Zugmaschinen aus nah und fern zog es Jahr für Jahr am zweiten Augustwochenende nach Fensdorf, des Gaudis und der Geselligkeit wegen, aber auch, um zu helfen.

Beim Abschiedstreffen gruppierten sich die Helfer um einen Eicher-Traktor, genauer gesagt um den legendären „25-er Tiger“, Baujahr 1961. Begonnen hatte 1999 alles mit 19 „eigenen“ Schleppern. „Zur ersten Veranstaltung in Form eines Dorffestes kamen 70 und zu den letzten Treffen je nach Wetterlage bis zu 200 Trecker“, erinnert sich Reinhard Krämer im Beisein der ersten Mitstreiter Christof Becher und Martin Hüsch.

Foto: Mit der Übergabe einer Jahresspende in Höhe von sage und schreibe 5820 Euro beendeten die Traktorfreunde Westerwald am Sonntag ihr 20-jähriges Wirken im Dienst an der guten Sache. Foto: Joachim Weger

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Wieder mobil dank neuem E-Fahrzeug

HELFT UNS LEBEN unterstützt Ochtendunger Mario Gügel mit einem Terrain Hopper

OchtendungBeinahe pünktlich zu seinem 33. Geburtstag wird der größte Traum von Mario Gügel Wirklichkeit – ein neuer Terrain Hopper. HELFT UNS LEBEN (HUL), die Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not, unterstützte ihn und seine Familie mit einer Geldspende und kümmerte sich um Kauf und Transport des neuen Minifahrzeugs.

Mit dem neuen, vierrädrigen Terrain Hopper ist Mario Gügel endlich wieder mobil. Das alte Fahrzeug, das die Familie vor drei Jahren anschaffte, hatte einen Softwarefehler und ließ sich nicht mehr richtig steuern.

Ein Minifahrzeug brauchte der junge Mann aus Ochtendung dringend, denn er ist seit seiner Geburt auf einen Rollstuhl angewiesen. Ein eindeutiger Grund für seine Behinderung konnte bisher nicht festgestellt werden. Die Ärzte vermuteten einen Gendefekt oder Sauerstoffmangel bei der Geburt.

Mit dem neuen Terrain Hopper kann der 33-Jährige jetzt wieder durchstarten. Und das neue Gefährt ist sogar geländegängig. „Das war uns besonders wichtig“, betont HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer, als sie die Familie gemeinsam mit HUL-Geschäftsführer Hans Kary in Ochtendung besucht. „Mario liebt den Wald und die Natur. Das hat uns so begeistert, da mussten wir einfach helfen.“

Der Ochtendunger strahlt über das ganze Gesicht, als er auf seinen neuen Terrain Hopper steigt. Sorgsam achtet er auf vorbeifahrende Autos, bevor er die Straße überquert. Wenn er unterwegs ist, trägt er immer seine gelbe Warnjacke, damit er im Straßenverkehr auch deutlich zu sehen ist. Endlich wieder mobil zu sein – für den 33-Jährigen bedeutet das vor allem mehr Freiheit. Erst kürzlich war er allein auf einer Geburtstagsfeier, und auch den Besuch beim Optiker schafft er ohne seine Eltern. Auch für die ist das neue Fahrzeug eine große Erleichterung im Alltag. „Er braucht nicht mehr nur uns“, erklärt Mutter Klaudia, „wir sind wirklich glücklich, dass uns geholfen wurde.“ Die Anschaffung war alles andere als einfach, denn die Firma, die den Terrain Hopper herstellt, sitzt in England. „Wir mussten wochenlang auf Englisch kommunizieren“, erzählt HUL-Geschäftsführer Hans Kary, „aber wir sind sehr froh, dass alles so gut geklappt hat.“ Sein Gefährt hat Mario Gügel ordentlich aufgepeppt: Star-Wars-Sticker kleben auf den schwarzen Fahrzeugteilen, sogar eine kleine Musikbox hat die Familie angebracht. Ganz besonders freut sich der 33-Jährige über den sogenannten Hasenknopf: Damit kann er 13 km/h schnell fahren, doppelt so schnell wie normalerweise. „Da reichen uns keine Turnschuhe“, sagt Vater Guido lachend, „da brauchen wir schon einen Roller, um hinterherzukommen.“

Foto: HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer (hinten von links) und Geschäftsführer Hans Kary besuchten Klaudia und Guido Gügel in Ochtendung, um sich den neuen Terrain Hopper ihres Sohnes Mario anzuschauen. Foto: Heinz Israel

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Derek liebt Ausflüge mit dem Familienvan

HELFT UNS LEBEN besuchte den Zwölfjährigen in Quirnbach – Warum er auf ein großes Auto angewiesen ist

Quirnbach. Es ist 13 Uhr, Derek Manns ist gerade von der Schule heimgekommen, sitzt am Mittagstisch und isst Pommes frites. Dass er Kartoffelstäbchen um Kartoffelstäbchen genüsslich zu seinem Mund führen kann, ist nicht selbstverständlich. Der Zwölfjährige kam zwölf Wochen zu früh zur Welt, leidet unter Cerebralparese, einer Bewegungsstörung, deren Ursache in einer frühkindlichen Hirnschädigung liegt. Er kann nicht stehen und sich nicht im Liegen umdrehen, braucht Hilfe beim Toilettengang und anderen alltäglichen Dingen. Auch hat er eine Seheinschränkung. Gerade die Monate nach der Geburt waren eine Tortur. „Ich hatte Panik und habe viel geweint“, sagt Mama Bettina. Sofort habe sie gemerkt, dass irgendetwas nicht stimmt. Dereks eineiiger Zwillingsbruder Dustin hingegen ist kerngesund.

Trotzdem ist Derek ein fröhlicher, aufgeschlossener Junge. Gemeinsam mit seinen Eltern René und Bettina Manns sowie seiner 23-jährigen Halbschwester Elena Müller sitzt er am Tisch, hört zu, erzählt und lacht. Doch nicht jeder Moment ist so schön wie dieser. Die Freizeitgestaltung beschränkt sich seit einem Vierteljahr fast ausschließlich auf die eigenen vier Wände in Quirnbach. Denn auf dem Weg ins Ferienhaus in Frankreich ging im Sommer der Familienvan kaputt: Getriebeschaden. Das zweite Auto der Familie, ein Kleinwagen, bietet nicht genügend Platz, um gemeinsam Ausflüge zu unternehmen. Der E-Rolli, auf den Derek angewiesen ist, passt hier nicht hinein. Das Geld für einen neuen Van samt behindertengerechtem Umbau fehlte der Familie bislang. Allein für den Umbau des Wohnhauses samt Außengelände musste die Familie tief in die Tasche greifen.

Und genau hier versucht HELFT UNS LEBEN (HUL), die Hilfsorganisation unserer Zeitung, zu unterstützen. Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und Geschäftsführer Hans Kary besuchten jetzt die Familie, um sich ein Bild von der Situation in Quirnbach zu machen. Schnell wurde den beiden klar: Die Familie braucht Unterstützung. Der Hin- und Rücktransport zur Schule in Bendorf-Sayn stellt kein Problem dar – hier erhalten die Manns Unterstützung zum Beispiel seitens des Deutschen Roten Kreuzes. Doch Ausflüge zum Shoppen, zu Oma und Opa und in den Tierpark sind nicht mehr möglich. Bettina Manns, die ein eigenes Kosmetikstudio betreibt, erklärt, dass der kleine FCK-Fan Beschäftigung braucht und gern unterwegs ist.

Als Manuela Lewentz-Twer der Familie Mut zuspricht, gluckst Derek vor Freude. Seine braunen Augen strahlen. „Ich sehe: Der kleine Mann braucht ein großes Auto mit Umbau, Rampe und Anhängerkupplung. Unsere Leser können Sie bestimmt unterstützen“, sagt die HUL-Vorsitzende optimistisch. Wichtig sei dabei, so Geschäftsführer Hans Kary, dass die Rampe auch für die Frauen in der Familie händelbar sei. Denn als Berufsfeuerwehrmann im 24-Stunden-Schichtbetrieb in Köln ist der 45-jährige Familienvater nicht immer zu Hause. Die Kids – neben Elena sind das ihr Zwillingsbruder Pascal sowie die 15-jährige Jil-Juliana – unterstützen schon, wo sie nur können.

Immerhin eine Delfintherapie in der Türkei, die dank einer Spende wahrgenommen werden konnte, zeigte vor rund zwei Jahren gesundheitliche Erfolge. Mama Bettina beschreibt es als ein einschneidendes Erlebnis. „Wenn man selbst nicht dabei war, kann man es nicht glauben“, erklärt die 47-Jährige das Phänomen. Alle Übungen seien auf ein Ziel abgestimmt gewesen: dass Derek sein Gleichgewicht besser halten kann, wenn er sitzt. Manuela Lewentz-Twer sagt dazu: „Es ist einfach schön, wenn man Erfolge sieht.“ Ein mehr als kleiner Erfolg ist es auch, dass Derek überhaupt sprechen und schlucken kann. Dies konnten Ärzte damals nicht glauben, da er eigentlich keinen Schluckreflex habe. „Das habe ich ihm laut den Ärzten irgendwie antrainiert. Ich dachte mir: Dustin kann normal essen, dann muss es Derek doch auch können“, erzählt Bettina Manns der HUL-Vorsitzenden. Als Derek das mitbekommt, sagt er stolz: „Ich esse alles außer Gemüse.“ Vielleicht kann er dank eines neuen Vans bald auch noch mal außerhalb der eigenen vier Wände Pommes frites essen.

Foto: Manuela Lewentz-Twer (vorne links) und Hans Kary (vorne rechts) machten sich ein Bild von der Lebenssituation von Familie Manns in Quirnbach. Um wieder Ausflüge machen zu können, brauchen der zwölfjährige Derek (vorne), seine Mama Bettina (von links), Papa René und Schwester Elena einen neuen Familienvan. Foto: Sabrina Rödder

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Beste Schängel mit Erlebnispreisen geehrt

Koblenzer Sparkassen-Marathon: Rück- und Ausblick

Koblenz. Letzter Akt des zweiten Koblenzer Sparkassen-Marathons: Die schnellsten Schängel in den Disziplinen Marathon, Halbmarathon und Zehnkilometerlauf erhielten ihre Preise. Und der Erlös der Spendenmatte geht an die Initiative HELFT UNS LEBEN.
Der Koblenz-Marathon zieht neue Gäste ans Eck: Allein der Campingpark gegenüber dem Kaiserdenkmal zählte 60 Läufer als Übernachtungsgäste. 20 Personen nahmen beim Rahmenprogramm an der Deinhard-Kellerführung teil, 25 am Frühstückslauf am Vortag sowie 100 am Powerschmaus an Bord eines Rundfahrtschiffes. 30 Gäste waren für die Stadtführung angemeldet. 85 Personen besuchten die Dachterrasse des Forums Confluentes. Ihren „Heldenbonus“ bei der Seilbahn lösten 53 Finisher ein. 400 Teilnehmer nutzten den Online-Gesundheitscheck auf der Webseite des Koblenz-Marathons, eine Entwicklung der Deutschen Sporthochschule Köln mit Deutscher Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention.
„In allen Rückmeldungen wurde uns bestätigt, dass die neue Strecke und das Gesamtangebot spitze waren“, so Bernhard Scharpey, Vorsitzende des Ausrichtervereins. „Aber auch ehrenamtliche Helfer an der Strecke und Zuschauer sind gelobt worden.“ Rund 500 Schängel haben ihre Stadt auf der Strecke sportlich fair präsentiert. 750 Läufer überquerten die Spendenmatte vor dem Kurfürstlichen Schloss und trugen so 1500 Euro zugunsten von HELFT UNS LEBEN zusammen. Die Initiative der Rhein-Zeitung unterstützt in Not geratene Kinder und Familien aus der Region. Mit der Sonderwertung „Beste Koblenzer“ würdigt der Ausrichterverein das Engagement der Schängel. Ebenfalls als Zeichen der Anerkennung haben Unternehmen besondere Erlebnispreise zur Verfügung gestellt: das Café Hahn Tickets fürs Festungsvarieté, der Turnverband Mittelrhein Freiplätze für die Turngala „Gymmotion“ und die Seilbahn Koblenz mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Jahreskombikarten. Der dritte Koblenzer Sparkassen-Marathon findet am 1. September 2019 statt.
Die Anmeldung wird am Freitag, 23. November freigeschaltet auf www.koblenz-marathon.de.

 

Foto: Strahlende Gewinner im Café Hahn vor der Kulisse von Weihnachts- und Festungsvarieté (von links): Diana Hellebrand und Mario Pommer (die schnellsten Koblenzer im Marathon), Judith Wirth und Thomas Kirschey (Halbmarathon), Marco Weber und Monika Gemein (10-Kilometer-Lauf) sowie Bernhard Scharpey vom Ausrichterverein und Carlos Alexandre von der Rhein-Zeitung mit dem Spendenscheck für HELFT UNS LEBEN, der Hilfsaktion unserer Zeitung. Foto: Koblenzer Sparkassen-Marathon

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Triumph und Tragödie lagen dicht beieinander

Hans Kammerlander hält Vortrag in Liebshausen

Liebshausen. Die Faszination der Berge – auch im Hunsrück und am Mittelrhein sind naturverbundene und sportlich ambitionierte Menschen infiziert mit diesem Bazillus. Ein Multivisionsvortrag mit dem Extrembergsteiger Hans Kammerlander in Liebshausen war der Beweis dafür. Der Bauunternehmer Volker Schmitt – ebenfalls ein Infizierter – hat den Südtiroler eingeladen. Innerhalb weniger Tage waren die 450 Karten ausverkauft. 5000 Euro aus dem Ticketverkauf und zusätzlich noch der komplette Gewinn aus dem Verzehr des Abends fließt an HELFT UNS Leben, der Hilfsorganisation der Rhein-Zeitung.

Hans Kammerlander gehört zu den ganz Großen der Bergsteigerszene. 13 der 14 Achttausender hat bestiegen, dabei hat er Triumphe und Tragödien erlebt. Trotz allem verlor er nie seine Ursprünglichkeit, seine Bodenständigkeit und tiefe Verbundenheit zu seiner Südtiroler Heimat. Kammerlander lebt immer noch in Ahornach, dem Dorf, in dem er vor 61 Jahren geboren wurde.

Und hier im Südtiroler Ahrntal begann Kammerlanders Reise in sein Bergsteigerleben. Aus purer Neugier begann er schon als Junge die Berge seiner Heimat zu erkunden. Gipfel um Gipfel stieg er ein in eine unbekannte Welt. Er entwickelte sich zum Extrembergsteiger, der heute zu den erfolgreichsten Alpinisten unserer Zeit gehört. In einer Zeit der Spezialisierung, die auch vor dem Bergsteigen nicht Halt macht, gehört er zu den letzten Allroundern, die ihre Route in jedem Terrain finden.

Im ersten Teil seines Vortrags nahm Kammerlander seine Besucher mit faszinierenden Bildern auf eine Reise durch Südtirol. Er erzählte von seinem Leben, von der bergbäuerlichen Ursprünglichkeit, die ihn tief prägte und das Fundament seines Erfolges, vielleicht auch seines Überlebens ist. Sehr viele seiner (Berg)-Kameraden hat er bei seinen Gipfeltouren verloren, sie sind abgestürzt ins Nichts, wurden zum Teil nie mehr in der Stein- und Eiswüste des Hochgebirges gefunden. Ein hoher Preis, den Alpinsten für ihre Leidenschaft bezahlen.

Extreme Aufnahmen von Klettertouren wechseln sich ab mit atemberaubende Filmsequenzen von Steilabfahrten auf Skiern und Touren ins Gletschereis: „Wenn Du dabei ausrutschst, hast Du keine Zahnschmerzen mehr.“ Kammerlander liebt die extreme körperliche Belastung und das kalkulierte Risiko bei seinen 3500 Klettertouren, darunter 50 Erstbesteigungen. Im Herbst 1961 umrundet er mit Reinhold Messner in sechs Wochen Südtirol entlang der Landesgrenzen. Sie besteigen 300 Gipfel, sind dabei 1200 Kilometer zu Fuß unterwegs, absolvieren 100 000 Höhenmeter. Messner bezeichnet Kammerlander als seinen Lehrmeister: „An seiner Seite hat sich mein Leben verändert“. Messner öffnete ihm den Weg zu den ganz hohen Bergen der Erde. Im zweiten Teil seines Vortrags steigt Kammerlander in die höchsten Berge der Welt im Himalaja. Gigantische Riesen aus Eis stehen im Mittelpunkt. Er erzählt von der Erstbesteigung des Nuptse East. 20 Expeditionen waren vor ihm daran gescheitert. Kammerlanders Expedition wird ein dramatischer Kampf mit Sturm, Eis und grimmiger Kälte. Der Vortrag mit dem bezeichnenden Titel „Am seidenen Faden“, endet mit der Besteigung des 7350 Meter hohen Jasemba. Tod und Leben, Glück und Tragödie lagen hier wie oft in der hochalpinen Welt ganz nah beieinander. Drei Anläufe waren notwendig, um den Gipfel zu erreichen. Der Erste scheiterte am Wetter. Beim zweiten Versuch stürzte Kammerlanders enger Freund Alois Brugger ab. „Plötzlich war er weg“, berichtet der Bergsteiger. Völlige Stille herrscht bei diesen Worten in der Antoniushalle. Sentimentalität würde auch für den Rest der Seilschaft den Tod bedeuten. Man steigt schleunigst ab und versucht in Angedenken an den verlorenen Freund es Tage später ein drittes Mal. Und dieses mit Erfolg.„ Die Linie zum Himmel“, so Kammlerlander, „wird geknackt.“

Kammerlander vergisst nicht die Sherpas, die nepalesischen Träger und Helfer die ihn begleiten. „Ohne ihre Unterstützung wäre die Extrembergsteigerei nicht möglich“. Aus Dankbarkeit engagiert er sich für die „Nepalhilfe Beilngries“, die 15 Schulen, ein Alters- und ein Waisenheim betreibt.

Foto: Im Anschluss an den Vortrag signierte Hans Kammerlander seine Bücher und unterhielt sich mit den Besuchern. Der gesamte Erlös fließt an HELFT UNS Leben. Den Scheck überreichten Volker Schmitt (von links) und Hans Kammerlander an HELFT UNS Leben Geschäftsführer Hans Kary.  Foto: Werner Dupuis

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Alte Herren des TSV spenden zum Jubiläum

 Tombola bringt in Emmelshausen 1600 Euro für HELFT UNS LEBEN

Emmelshausen. Ein buntes Programm hatten die Alten Herren des TSV Emmelshausen anlässlich ihres 50. Jubiläums zusammengestellt. Das Herzstück des Festwochenendes bildete der Sport mit einem Fußballturnier mit sechs Mannschaften, bei dem am Ende der SSV Boppard den Sprung ganz nach oben aufs Siegertreppchen schaffte. Die Mannschaft des Jubiläumsvereins, die SG Emmelshausen/Leiningen, kam auf Platz zwei. Im Anschluss an die Siegerehrung erfuhr das Gründungsmitglied Kar-Heinz Schmaus noch eine besondere Ehrung für seine langjährige Treue zum Verein.

Eindeutige Gewinner waren aber vor allem Menschen in Not, die von der Hilfsorganisation der Rhein-Zeitung, HELFT UNS LEBEN, unterstützt werden. Die Organisatoren des Jubiläumsfests, Thomas Seis, Franz-Josef Stoffel und Uwe Hahn, hatten nämlich eine große Tombola für die Gäste veranstaltet, bei dem heimische Firmen zahlreiche attraktive Preise zur Verfügung stellten. 1500 Lose wurden verkauft, 300 davon brachten einen Gewinn.

Die Glücksfee Mila Volk aus Spay musste nur einen Umschlag ziehen. Und in dem steckte die Farbe Blau. Somit hatten alle Inhaber eines blauen Loses einen Preis gewonnen. Der Zufall wollte es, dass Mila mit glücklicher Hand auch noch die Vereinsfarbe gezogen hatte. Der Erlös aus Losverkauf und einige Geldspenden erbrachten schließlich einen Spendenbetrag von 1600 Euro für HELFT UNS LEBEN, der mit einer symbolischen Scheckübergabe an den Redaktionsleiter der Rhein-Hunsrück-Zeitung, Thomas Torkler, übergeben wurde.

Foto: 1600 für HELFT UNS LEBEN: Redaktionsleiter Thomas Torkler (2. von links) nahm den Spendenscheck von (von links) Thomas Seis, Uwe Hahn und Franz-Josef Stoffel entgegen. Glücksfee bei der TSV-Tombola, die den Spendenbetrag erbrachte, spielte Mila Volk aus Spay. Foto: Werner Dupuis

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Jonas gewinnt ein weiteres Stück Selbstständigkeit

Ein Treppenlifter hilft der Familie Kaiser aus Kaifenheim im Alltag – HELFT UNS LEBEN übernimmt Löwenanteil der Kosten

Kaifenheim. Jonas Kaiser ist richtig gut gelaunt, seine Eltern sind stolz. Der 16-Jährige hat gerade erfahren, dass er einen Ausbildungsplatz in der Verbandsgemeindeverwaltung in Kaisersesch sicher hat. Jonas hat im Praktikum überzeugt, richtig los geht es aber erst in einem Jahr. Bis dahin besucht der Kaifenheimer die zehnte Klasse der Realschule plus in Kaisersesch. Die Noten sind gut, die Zukunft scheint rosig. Und obwohl Jonas Kaiser mit der Zusage eines Ausbildungsplatzes schon einen Schritt weiter sein mag als viele seiner Mitschüler, fallen dem 16-Jährigen viele Wege schwer.

150 Kilogramm wiegt der flotte elektrische Rollstuhl, der dem Kaifenheimer zu Hause und unterwegs Bewegungsfreiheit ermöglicht. Jonas Kaiser hat eine Muskelerkrankung, das Laufen fällt ihm schwer, auch die Lunge arbeitet nicht so, wie sie soll. Seine Situation verschlechterte sich in den vergangenen Jahren, seine Eltern Alexander und Bettina Kaiser nahmen viel Geld in die Hand, um das Eigenheim den Bedürfnissen anzupassen. Doch fiel es dem 16-Jährigen zunehmend schwer, die Treppe zu seinem Zimmer zu überwinden. „Wenn ich abends müde war, musste mich jemand tragen“, sagt Jonas Kaiser. Eine für einen 16-Jährigen und seine Familie unhaltbare Situation. Bettina Kaiser wendet sich im März an den Verein HELFT UNS LEBEN, eine Initiative der Rhein-Zeitung. „Wir hatten über einen Aufzug nachgedacht, aber unser Haus ist dafür einfach nicht geeignet“, blickt Alexander Kaiser zurück. Ein Treppenlift ermöglicht es Jonas Kaiser nun, sein Zimmer zu erreichen, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Die Krankenkasse beteiligt sich mit 4000 Euro, den größeren Anteil übernimmt HELFT UNS LEBEN. „Irgendwann stoßen Familien an ihre Grenzen, da greift dann unsere Vereinsarbeit“, sagt Anne Schattner. Jonas Kaiser schwingt sich aus seinem Rollstuhl auf den Sitz des Treppenlifters, der sich auf Knopfdruck in Bewegung setzt. „Ein wenig langsam ist das Ding schon“, scherzt der 16-Jährige, der mit seinem elektrischen Rollstuhl gerne etwas schneller unterwegs ist.

Zu seiner Ausbildungsstelle wird der Kaifenheimer, wie derzeit zu seiner Schule, mit dem Taxi fahren. Dass für ihn selbstverständliche Dinge wie der Schulbesuch in einer Regelschule möglich sind, dafür musste die Familie oft kämpfen. Glück hatte sie allerdings in Kaisersesch, „die Schule ist vorbildlich, was Inklusion angeht“, sagt Bettina Kaiser. Pünktlich zur Einschulung von Jonas wurde zum Beispiel ein Aufzug gebaut. Manche Dinge machen Jonas Kaiser aber auch das Leben schwer. In der neuen Turnhalle wurden nachträglich Gelenke eingebaut, damit sich die Türen automatisch schließen. „Die bekomme ich jetzt aber auch nicht mehr auf“, sagt der 16-Jährige und schüttelt mit dem Kopf. Leichter ist da mittlerweile der Weg in den Jugendraum. Eine selbst gebaute Rampe reicht aus, damit Jonas Kaiser auch dort selbstbestimmt und fast ohne Hilfe seine Zeit mit Freunden verbringen kann.

Foto: Jonas Kaiser aus Kaifenheim mit seinen Eltern Alexander und Bettina sowie Anne Schattner (rechts) vom Verein HELFT UNS LEBEN. Foto: Kevin Rühle

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Leserspenden ebnen Wittlichs einen Weg

Familienvater kann wieder Wohnung verlassen

Oberraden. Multiple Sklerose hat Markus Wittlich an den Rollstuhl gefesselt, seinem Körper fast jede Kraft genommen. Und als die Ärzte dann auch noch bei seiner Frau – und Pflegerin – Sabine Brustkrebs diagnostizierten, war die Belastung für die kleine Familie aus Oberraden zu groß. Sie bat via HELFT UNS LEBEN um Hilfe – und bekam riesige Resonanz. Die Leser der Rhein-Zeitung zeigten sich so bewegt wie spendenfreudig und ebneten damit für die Wittlichs einen Weg.

Und das ist in diesem Fall ganz wörtlich zu verstehen. Denn wenn Markus Wittlich bislang die Wohnung verlassen wollte, war das ein echter Akt. Entweder mussten Freunde gerufen werden, um ihn über die Treppen nach draußen zu hieven, oder seine Frau schob ihn über einen wackeligen Steg durch den abschüssigen Garten. Das ging ohnehin nur bei gutem Wetter, und selbst dann war es ein Unterfangen, das nicht nur einmal, auf der Seite liegend, in einem Busch endete. „Ein echtes Abenteuer“, sagt Sabine Wittlich und kann heute darüber schmunzeln. Denn jetzt kann sie ihren Mann über einen gepflasterten Weg in das von HUL rollstuhlgerecht umgebaute Auto schieben, was der Familie ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

„Meinen Geburtstag konnten wir in einem Café in Roßbach feiern, und kürzlich waren wir bei ,Horizonte‘ auf der Ehrenbreitstein“, berichtet sie freudestrahlend und erzählt, wie schön es für sie und vor allem Markus war, dort „endlich mal jemanden wiederzutreffen“.

Ähnlich ist es im Alltag. Einfach mal raus, ein bisschen spazieren fahren, mit Nachbarn reden – das geht jetzt. „Und wenn dann wie kürzlich plötzlich ein dickes Gewitter aufzieht, schafft man es auch wieder zurück ins Haus“, sagt sie. „Einfach toll“, findet Markus. „Echt deutlich mehr Lebensqualität“, sagt Sabine.

Und dass sie dabei lacht, dass sie deutlich erholter, ja richtiggehend aufgeblüht aussieht, freut die HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und Geschäftsführer Hans Kary beim neuerlichen Besuch am meisten. Ganz, so sagt sie, ist der Kampf mit dem Krebs zwar noch nicht ausgestanden, aber auch hier ist sie auf einem guten Weg. Ihren Halbtagsjob als Physiotherapeutin wieder aufzunehmen, hat sie jedenfalls schon fest im Blick. „Ich brauch‘ Arbeit“, unterstreicht sie. Zu Hause freut sie sich trotzdem, dass es mit Nina Ragus seit einigen Monaten eine echte Hilfe gibt, die sich für die Familie auch menschlich als Glücksfall herausgestellt hat. Bis zum Ende des Jahres wird ihre Stelle noch von HUL finanziert. „Aber wir kommen im Oktober wieder und schauen, wie es aussieht“, stellt Manuela Lewentz-Twer eine Verlängerung in Aussicht. „Wir bleiben dran.“

Foto: Markus Wittlich kann dank der Leserspenden jetzt über einen sicheren Weg die Wohnung der Familie verlassen. Foto: Ulf Steffenfauseweh
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Spontan einen weiteren Treppenlift gebaut

Initiative unserer Zeitung löst weitere Hilfsaktion aus

Mendig. HELFT UNS LEBEN (HUL) trägt dazu bei, das Schicksal von Menschen mit Handicap erträglicher zu machen. Aber HUL kann noch mehr: Die Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not löst ihrerseits weitere Hilfsaktionen von privater Seite aus. Davon konnten sich jetzt die HUL-Vorsitzende Manuela Lewentz-Twer und HUL-Geschäftsführer Hans Kary in Mendig überzeugen.

Die neunjährige Lina Meurer leidet unter dem „Phelan-McDermit-Syndrom“ (PMS), einer genetisch bedingten globalen Entwicklungsstörung (die RZ berichtete). Besonders belastend sind die epileptischen Anfälle, die im Alter von drei bis vier Jahren begonnen haben. Ihre Mutter Melanie Geilen berichtet: „In der letzten Zeit hat sich die Situation noch verschlechtert. In der vergangenen Nacht hatte Lina drei Anfälle.“ Die Mutter ist Hebamme im Andernacher St.-Nikolaus-Stiftshospital.

Ihr Lebensgefährte Sven Meurer ist gelernter Elektriker. Nach seiner zwölfjährigen Dienstzeit bei der Bundeswehr arbeitet er heute als Haustechniker im Mendiger Caritas-Zentrum. Er klagt über bürokratische Probleme: „Die Krankenkasse lässt nun von ihrem Medizinischen Dienst (MDK) überprüfen, ob die Kosten für die ärztlich verordnete Begleitung durch eine medizinische Fachkraft für die Fahrt zur Christiane-Herzog-Schule in Neuwied weiter übernommen werden.“ Neben ihren Problemen gibt es aber auch positive Nachrichten: Manuela Lewentz-Twer und Hans Kary waren gekommen, um den Treppenlift zu besichtigen, mit dem Lina von den Wohnräumen im Erdgeschoss zum Schlaf- und Badezimmer im Untergeschoss gefahren werden kann. Die Anlage sowie eine Rampe, auf der Lina im Rollstuhl in den Familienbus geschoben werden kann, waren durch HELFT UNS LEBEN finanziert worden.

Bei einer leckeren, von Melanie Geilen gebackenen Erdbeer-Joghurt-Torte berichteten die Eltern, der kürzlich erschienene HUL-Bericht über ihre Familie habe eine zusätzliche Hilfsaktion ausgelöst: So haben die Schlosserei-Mitarbeiter der Mayener Firma Ontex, Familienmitglieder und Freunde eine weitere Liftanlage an der Außentreppe des Hauses gebaut. Dadurch kann Lina im Rollstuhl auch außerhalb des Hauses sicher und bequem transportiert werden. Die Familie hatte das Haus gekauft. Deswegen konnte es nicht von Beginn an behindertengerecht geplant werden.

Auch die dreijährige Ella kümmert sich ihrem Alter entsprechend rührend um ihre ältere Schwester. Sie ist ein wahrer Wirbelwind. Stolz zeigt sie ihren Kaufladen. „Hier kannst du auch mit EC Cash bezahlen“, sagt sie fachmännisch.

Rasch spürt man, Ella tut allen gut, ihrer Schwester und den Eltern. Sven Meurer sagt, sie wären als Eltern lange Zeit skeptisch gewesen, ob sie sich einen weiteren Kinderwunsch erfüllen sollten. Melanie Geilen erklärt: „Heute wissen wir, es war die beste Entscheidung, noch ein zweites Kind zu bekommen.“ Beim Abschied sagen die Eltern: „Wir sind HUL megadankbar.“

Foto: Manuela Lewentz-Twer (links) und Hans Kary (rechts) konnten sich von der Funktionsfähigkeit des Treppenlifts überzeugen. Er transportiert die behinderte Lina sicher vom Erd- ins Untergeschoss des elterlichen Hauses. Melanie Geilen und Sven Meurer sowie Linas Schwester Ella sind froh über die von HELFT UNS LEBEN finanzierte Anlage. Foto: Winfried Scholz
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Mobile Toilette hilft Behinderten mit einem dringenden Bedürfnis

Peter Butz stellt Anlage in Mayen vor – Zahl der Anfragen könnte zum Problem werden

Mayen. Für Peter Butz ist es ein voller Erfolg: Am Samstag hat er auf dem Marktplatz in Mayen die mobile barrierefreie Toilette (MBT) präsentiert, die er für die Kontaktstelle des Bundesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) angeschafft hat. Das Interesse war so groß, dass es Butz mittelfristig sogar vor Probleme stellen könnte.

Butz’ Grundgedanke ist ganz einfach: Viele Menschen mit Behinderung können an öffentlichen Veranstaltungen nicht genauso teilnehmen wie Menschen ohne Behinderung – eben weil geeignete Toiletten fehlen. Da möchte Butz Abhilfe schaffen. Gegen eine Leihgebühr können Interessierte die MBT bei Veranstaltungen aller Art aufstellen. Aus den Gebühren – 150 Euro pro Wochenende plus eventuell anfallende Fahrtkosten – bestreitet der BSK die laufende Unterhaltung der mobilen Toilette.

Bei der MBT handelt es sich um einen gut 4 Meter langen und 2,5 Meter breiten Containerwagen mit einer Anhängerkupplung. An Ort und Stelle kann der Container ans Strom- und Wassernetz angeschlossen werden. Der barrierefreie Zugang wird über eine flache Rampe ermöglicht.

Im Innern des Wagens befindet sich neben der behindertengerechten Toilette mit Wasserspülung und Handwaschbecken auch eine Liege, die Menschen mit Katheter nutzen können. Außerdem ist der Container mit einem Hebelift ausstattet, sodass Menschen, die im Rollstuhl sitzen, eine Unterstützung beim Umsetzen bekommen. Die MBT ist eine Maßanfertigung für die Mayener Kontaktstelle des BSK.

Rund zwei Jahre lang hatte Peter Butz an der Finanzierung der MBT gearbeitet, Die Hälfte der Kosten von rund 54 000 Euro hat die „Aktion Mensch“ beigesteuert, die andere Hälfte musste der BSK über weitere Spenden selbst finanzieren. Zu den Unterstützern zählt neben privaten Gönnern und Sponsoren aus der Wirtschaft auch HELFT UNS LEBEN, die Spendeninitiative unserer Zeitung, die sich mit einer Summe von 5000 Euro beteiligt hat.

Bei der Präsentation auf dem Mayener Marktplatz ist die MBT laut Peter Butz sehr gut angekommen. „Die Leute haben begriffen, dass man Menschen mit körperlicher Behinderung nicht zurücklassen darf“, sagt Butz. Für das laufende Jahr liegen ihm schon eine ganze Reihe von Buchungen vor, und auch für das kommende Jahr gibt es bereits Anfragen. „Der Wagen ist nicht angeschafft worden, damit er herumsteht“, sagt Peter Butz. „Aber wenn das so weitergeht, haben wir spätestens 2020 ein Problem. Dann reicht ein Wagen allein nicht mehr aus.“

Foto: Peter Butz hat die Anschaffung einer mobilen barrierefreien Toilette auf den Weg gebracht. Jetzt wurde die Anlage vorgestellt. Foto: Andreas Walz

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