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Den Verbrauch von Plastiktüten senken

Mode- und Textilhaus Burghaus geht mit gutem Beispiel voran

Betzdorf. Als der Handelsverband Deutschland (HDE) im letzten Jahr zum 1.Juli 2016 die freiwillige Selbstabgabe für die Weitergabe von Plastiktüten an Kunden einführte, stand auch das Betzdorfer Mode- und Textilhaus Burghaus vor der Frage, wie es zukünftig den Kunden die erstandene Ware mit nach Hause geben sollte. Die Lösung war schnell gefunden. Gegen eine Spende von 20 Cent pro Stück in die an der Kasse bereitstehende Spendendose können Kunden auch weiterhin eine Plastiktüte für ihre neue Kleidung bekommen – ansonsten bietet das Modehaus kostenlos Papiertüten an. Diese seien zwar in der Produktion teurer, so Geschäftsführer Hermann-Josef Burghaus, dafür aber im Recycling deutlich umweltfreundlicher.

Die Resonanz der Kunden auf die Neuerung fällt überwiegend positiv aus. Die Kunden sind mit den 20 Cent für eine Plastiktüte einverstanden, viele bringen mittlerweile auch selbst Tüten oder Stoffbeutel mit. Insgesamt ist der Verbrauch an Tüten um mindestens ein Drittel zurückgegangen. Somit liegt das Unternehmen voll im Plan auf dem Weg zum Ziel der Bundesregierung, den Verbrauch an Plastiktüten pro Kopf in Deutschland auf 40 Stück pro Jahr zu senken.

Die mittlerweile aufgelaufen Spenden hat das Modehaus auf den Betrag von 300 Euro aufgestockt und an die Organisation „Helft uns leben“ gespendet. Für den guten Zweck zu spenden liegt dem Unternehmen am Herzen und besonders wichtig war es für Burghaus, eine regionale Organisation zu unterstützen betont Hermann-Josef Burghaus: „Es gibt so viele Organisationen, an die das Geld gehen könnte, aber hier weiß man auch direkt, das der Betrag bei hilfebedürftigen Familien ankommt.“

Foto: Mode- und Textilhaus Burghaus

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Mehr als 100 Stimmen beim „Mit-Sing-Abend“ für HELFT UNS LEBEN

Neuwied. Mehr als 100 Mitsinger kamen ins Neuwieder Bootshaus und unterstützten HELFT UNS LEBEN, die Hilfsaktion unserer Zeitung. Der Funke war bereits beim ersten gemeinsamen Song („Sag mir quando“) übergesprungen. Das Neuwieder Bootshaus hatte gemeinsam mit dem Feldkirchener Musiker Jens Martienssen und Schlagzeuger Willi Weber zum großen „Mit-Sing-Abend“ eingeladen, und das wollten sich viele heimische Karaoke-Fans natürlich nicht entgehen lassen. Ob auf Deutsch oder Englisch, Martienssen zog die Zuhörer und Mitmacher mit seinen Klassikern der Rock- und Popgeschichte mit Gesang und Gitarre in seinen Bann. Dank eines Beamers liefen die Liedtexte gleich hinter der Zweimannband auf einer Riesenleinwand mit, und aus dem Sologesang von Martienssen wurde schnell ein großer Chor mit über 100 Stimmen. Der Eintritt war übrigens frei, doch die aufgestellte Spendendose für die RZ-Aktion HELFT UNS LEBEN füllte sich im Laufe des Abends immer mehr.

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Mitsingparty: Spaß für den guten Zweck

Jens Martienssen organisiert Event im Bootshaus

Neuwied. Spaß haben und etwas für einen guten Zweck tun – das will Jens Martienssen am heutigen Freitagabend im Bootshaus an der Rheinbrücke (Rheinstraße 80) miteinander verbinden, wenn er um 20 Uhr zur großen Mitsingparty einlädt. Der Eintritt ist dabei frei, die Gäste werden aber gebeten, eine Spende für HELFT UNS LEBEN, zu geben. Die Leserinitiative der Rhein-Zeitung setzt sich für Not leidende Menschen in der Region ein und will unbürokratisch da Hilfe leisten, wo Menschen durch die Maschen des Sozialsystems rutschen oder an starren Schranken des Gesundheitskassen scheitern.

„Die Idee für die Mitsingparty kam mir, als mir jemand vom Rudelsingen erzählte. Da hat es bei mir klick gemacht, weil ich das aus meiner Collegezeit in England kenne, und immer schon mal in meiner Heimat machen wollte. Die Leinwand mit den Texten wirkt wie ein Magnet auf das Publikum, wenn man das Lied kennt“, sagt der in Feldkirchen praktizierende Mediziner und weiß: „Singen ist gesund, und fast jeder singt auch gerne. Es macht einfach riesig Spaß. “

Im Unterschied zu anderen Veranstaltungen gleicher Art gibt Martienssen vor den Gesang immer noch ein kleines Rätsel auf. So projiziert er vor jedem Song ein Bild an die Wand, und die Gäste dürfen raten, welches Lied folgt. Allzu schwer dürfte das jedoch nicht werden, da Martienssen aus seinem durchaus umfassenden Repertoire nur etwa 60 der bekanntesten Lieder für die Mitsingparty vorbereitet hat, wie er mitteilt. Rock-, Pop-, Swing-, Schlager-, Tanz- und Trinklieder will er mit seiner Gitarre spielen, und dann sollen alle singen: „Falsch, laut und mit Begeisterung. Denn gemeinsam klingt es immer gut“, sagt er.

Foto: Jens Martienssen will gemeinsam mit den Besuchern singen (Foto: privat).

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Bei der Rhenania wird für den guten Zweck gerudert

Aktion für HELFT UNS LEBEN anlässlich des 140-jährigen Bestehens des Clubs

Koblenz. Dutzende von Ruderern und Hobbysportlern setzten sich am Wochenende im Bootshaus des Koblenzer Ruderclubs Rhenania an die Ruderergometer, um für HELT UNS LEBEN, eine Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not, Spendergelder zu sammeln. Grund für den 24-stündigen Spendenmarathon, dessen Startschuss am Samstag um 12 Uhr war, ist das 140-jährige Bestehen des Ruderclubs Rhenania.

„Wir haben in der Vergangenheit so viel Gutes von Sponsoren von außen bekommen, da haben wir uns gesagt, dass wir im Jubiläumsjahr gerne auch etwas zurückgeben möchten“, sagt Petra Schallenberg, Vorsitzende Sport des Ruderclubs Rhenania. Beim Start in den Rudermarathon am Samstagmittag gehörte die siebenfache Ruderergometer-Weltmeisterin auch zu den neun Startern, die sich an die Ruderergometer setzten. Neben ihr zog Fred Pretz, Vorsitzender von HELFT UNS LEBEN, an den Seilen des Ergometers.

Wie viele Spendengelder am Ergometer erzielt wurden, hängt dabei von der Leistung der einzelnen Sportler ab. „In der Regel erreicht ein Ruderer einen Wert von zehn Kilometern pro 45 Minuten. Und die Sponsoren geben meistens zwischen fünf und zehn Euro pro gefahrenen Kilometer“, erklärt Jürgen Neidhöfer, Vorsitzender Verwaltung des Ruderclubs, der sich von 2 bis
3.30 Uhr in der Nacht zusammen Vizeruderweltmeisterin Helena Schäfer, Schatzmeister Achim Weidenfeller und Rhenania-Präsident Lutz Itschert an die Ergometer setzte. Im Rahmen eines
Festakts zum 140-jährigen Bestehen des Ruderclubs Rhenania wird das erruderte Geld am 29. April an HELFT UNS LEBEN übergeben.

Foto: Fred Pretz, Vorsitzender von HELFT UNS LEBEN, und Minka Bojara, Koordinatorin des Koblenzer Bündnis für Familien, zogen zusammen mit den Sportlern des Ruderclubs Rhenania an den Seilen der Ergometer beim 24-Stunden-Spendensammeln (Foto: Peter Karges).

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Dauerrudern für einen guten Zweck

Sportler sind von Samstag, 12 Uhr, bis Sonntag, 12 Uhr aktiv – Erlös für HELFT UNS LEBEN

Koblenz. Morgen, Samstag, kurz vor 12 Uhr, wird der Startschuss gegeben für eine Aktion, mit der Mitglieder des Ruderclubs Rhenania Spenden sammeln wollen. Im Bootshaus „Am Moselstausee“ 16 stehen neun Ruderergometer bereit, die von 12 bis 12 Uhr bewegt werden können, zuvor gibt es ein paar Begrüßungsreden.

Das Verfahren läuft ähnlich wie bei den Sponsorenläufen, die es häufiger gibt, erklärt Petra Berger vom Ruderclub Rhenania. Jeder Mitruderer sucht Sponsoren oder spendet selbst für jeden
„zurückgelegten“ Kilometer. „Alle Teilnehmer, vom Jugendlichen bis zum Master sowie Mitglieder des allgemeinen Ruderbetriebs zwischen 12 und 80 Jahren werden mindestens 30 Minuten und länger rudern. Viele Teilnehmer haben sich auch für die Nachtstunden eingetragen und werden im Bootshaus übernachten“, beschreibt Petra Berger.

Entstanden war die Idee aus dem Bedürfnis heraus, zum 140-jährigen Bestehen des Vereins eine besondere Aktion zu machen, die über den eigenen Verein hinausgeht. Gespendet wird das erlöste Geld deshalb an HELFT UNS LEBEN, die Initiative der Rhein-Zeitung für Kinder und Familien in Not. So wird HELFT-UNS-LEBENVorsitzender Fred Pretz am Samstag, 4. März, kurz vor 12 Uhr nicht nur die Aktion eröffnen, sondern auch selbst eine Weile mitrudern. Außerdem wird die siebenfache Ruderergometer-Weltmeisterin und Vorsitzende Sport des Koblenzer Ruderclubs Rhenania, Petra Schallenberger, mitrudern.

Mitstreiter und Zuschauer sind willkommen und können einfach im Bootshaus vorbeischauen. Der erruderte Geldbetrag wird dann am Samstag, 29. April, beim Festakt zum 140-jährigen Bestehen des Ruderclubs an HELFT UNS LEBEN übergeben.

Foto: Viel Bewegung wird es im Bootshaus der Rhenania am kommenden Wochenende geben, auch wenn die Ruderergometer fest auf einem Fleck stehen. 24 Stunden lang wird gerudert (Foto: Ruderclub Rhenania/Franke Kommunikation).

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Antweiler Weihnachtsmarkt: 4631 Euro sind zusammengekommen

Antweiler. Wie in den Vorjahren verzeichnete der Antweiler Weihnachtsmarkt des Vereins zur Heimatpflege ein sehr hohes Spendenergebnis. 4631 Euro kommen nun mehreren sozialen Zwecken zugute: der Aktion HELFT UNS LEBEN der Rhein-Zeitung, der Initiative „Unser Notarzt“, Hilfsinitiativen in Tansania und in Eritrea, der Organisation „Save the Children“, der Pfarrgemeinde Antweiler-Müsch, dem Kindergarten, dem Förderverein Betreuende Grundschule Antweiler, der Rentnergruppe sowie Belangen der Ortsgemeinde. Allen, die zu dem Ergebnis beigetragen haben, danken die Organisatoren.

Foto: Werner Dreschers

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Ehemalige Kirmesburschen helfen Kindern

Erlös vom Heimatabend an Initiative HELFT UNS LEBEN der Rhein-Zeitung gespendet

Herold. Ordentlich feiern und dabei gleichzeitig Gutes tun für Bedürftige: Das haben die Flecker Kirmesburschen „anno dazumal“ aus Katzenelnbogen geschafft. Während des Heimatabends beim Bartholomäusmarkt im vergangenen Jahr sammelten sie kräftig Spenden für HELFT UNS LEBEN, die Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not. Einen symbolischen Scheck über 700 Euro überreichten sie nun der zweiten Vorsitzenden der Stiftung Manuela Lewentz-Twer.

Im Rahmen der nachträglichen Weihnachtsfeier blickten die Kirmesburschen dabei zurück auf die Schnapsidee, aus der zunächst ihre muntere Truppe und nun eine erfreuliche Spendensumme entstand. „Vor vier Jahren haben wir unser kleines Klübchen gegründet“, berichtete Michael Biehl. Damals hatte er einen Aufruf gestartet, dass sich doch ehemalige Kirmesburschen treffen könnten. Anfangs war es nur eine Handvoll, mittlerweile füllen die alten Recken locker die gesamte gemütliche Tenne im Gasthof Dörsbachhöhe in Herold. Dort trafen sie sich nun und erinnerten sich gern daran, wie im vergangenen Jahr sogar ihr heimlicher Traum wahr wurde, nochmals die Kirmesburschen darstellen zu dürfen: Als sich nämlich keine aktuelle jugendliche Kirmesgesellschaft für das Heimatfest fand, sprangen die erfahrenen Herren samt Begleitung gern in die Bresche.

Am Heimatabend standen schließlich 80 von ihnen auf der Bühne, als der Kirmesspruch verkündet wurde. Bei dieser Gelegenheit gaben die Flecker Kirmesburschen „anno dazumal“, wie es Tradition ist, Schnaps an die Festbesucher aus und sammelten dafür im Gegenzug Spenden. „Wir hatten schnell die Idee, dass wir das Geld an HELFT UNS LEBEN spenden werden“, erzählte Michael Biehl.

Das freute natürlich die zweite Vorsitzende der Initiative Manuela Lewentz-Twer, die sich seit Jahren für Bedürftige einsetzt. Sie nahm den Scheck in Herold strahlend entgegen. Ihr war es wichtig, darüber zu informieren, wohin das Spendengeld fließt. Sie wies besonders darauf hin, dass das Geld eins zu eins für wohltätige Zwecke verwendet wird, weil kein Cent für Verwaltungs- oder Reisekosten verloren geht.

Manuela Lewentz-Twer engagiert sich sehr stark, ist regelmäßig in der Region unterwegs, besucht Familien, führt Telefonate mit Behörden und kümmert sich persönlich um das Schicksal der Menschen, die die Stiftung unterstützt. „Wir verhelfen ihnen zu mehr Lebensqualität“, unterstrich sie. Es sei ihr ein großes Bedürfnis, vor Ort zu sehen, wo das Geld hingeht. „Ihr habt bedürftigen Menschen mit Eurer Spende sehr geholfen. Das ist ein schöner Auftakt, um zu feiern“, betonte sie mit Blick auf die Weihnachtsfeier im Anschluss an die Spendenübergabe.

Ihr Mann, Verleger Walterpeter Twer, berichtete: „Drei bis vier Mal pro Woche ist meine Frau unterwegs und bekommt wirklich viel Elend von Menschen zu sehen, die in schlimmen Verhältnissen leben.“ Es sei sehr bedrückend, wie viel Elend man oft schon „direkt vor der Tür“ erlebe. Er dankte den Lesern, die HELFT UNS LEBEN regelmäßig unterstützen „ganz einfach, weil sie sehen, welchen Erfolg die Initiative hat und was sie bewirkt. Die Leute spüren, dass alles korrekt läuft und das Geld da ankommt, wo es wirklich gebraucht wird.“

Foto: Manuela Lewentz-Twer, zweite Vorsitzende der Aktion HELFT UNS LEBEN freute sich über das Engagement der Flecker Kirmesburschen „anno dazumal“, die ihr in Herold einen symbolischen Scheck über 700 Euro überreichten. Die Spenden hatten sie beim Heimatabend während des Bartholomäusmarktes im vergangenen Jahr gesammelt. Foto: Dagmar Schweickert

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„Boomer Kameraden“ übergeben Scheck

Ransbach-Baumbach. Einen Scheck in Höhe von 1200 Euro aus den Erlösen ihres Glühweinverkaufs in der Adventszeit übergaben jetzt die Mitglieder des Ransbach-Baumbacher Stammtisches „Boomer Kameraden“ in ihrem Vereinslokal JoCo-Loco an die HELFT UNS LEBEN, die Initiative unserer Zeitung für Kinder und Familien in Not. „Die Aktion gab es jetzt bereits im vierten Jahr, aber noch nie ist dabei so viel Geld zusammengekommen, wie dieses Mal“, freute sich Andreas Spang bei der Übergabe.

Angefangen habe alles mit der Idee, etwas Gutes tun zu wollen. „Einer unserer Jungs hat einen Weihnachtsbaumverkauf im Ort, da haben wir dann an zwei Samstagen an der dortigen Scheune zusätzlich einen Glühweinverkauf aufgemacht“, ergänzt er. Da die Truppe die Arbeit von HELFT UNS LEBEN als eine tolle Sache empfindet, war schnell klar, an wen der Gewinn in diesem Jahr gehen sollte. Foto: Boldt

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Kirmesburschen pflegen Geselligkeit

Beim Neujahrsumtrunk unter freiem Himmel steigt die Stimmung

Katzenelnbogen. Die Tradition hochhalten, das ist das Motto der ehemaligen Kirmesburschen des Heimatvereins Katzenelnbogen. Bereits zum zweiten Mal traf man sich zu einem Neujahrsumtrunk. Es wurde angestoßen auf ein neues Jahr nach einem ereignisreichen 2016 mit der großen Freude, dass sie als Kirmesburschen anno dazumal die aktuellen Kirmesburschen sein durften, da es an jüngeren mangelte.

Als Ort des Geschehens war der Parkplatz des Rewe-Marktes gewählt. Auf dem Parkplatz waren Tische und Bänke aufgestellt und der Kälte wurde an der beheizbaren Theke getrotzt. So manches gutes Gespräch über künftige Markttage kam zustande, oder man schwelgte gemeinsam in Erinnerungen. Das gelang auch bei strahlendem Sonnenschein bei einem Bierchen und duftenden Bratwürsten.

Noch geselliger wurde es, als die Stimmungsmacher des CGV 1837 unter der Leitung von Conny Hengstler dazukamen und mit ihren munteren Liedern für Frohsinn sorgten. „Da sind wir dabei, das ist prima“, hieß es da, denn „Als Sänger geboren“ erschallte über den Parkplatz.

Nebenbei konnte man so manches über das Brauchtum erfahren, denn „Bartholomäusmarkt fürwahr, gibt’s nur einmal im Jahr“. „Diese Tradition wollen wir hochhalten und sind immer bemüht, den aktuellen Kirmesburschen tatkräftig zur Seite zu stehen“, sagte Detlef Weis, der zusammen mit Michael Biehl vor ein paar Jahren die Gruppe der ehemaligen Kirmesburschen gegründet hat. Auch im Lauf des Jahres hält man Kontakt und trifft sich mehrmals zum Stammtisch, auch um Aktuelles zu besprechen.

Die ehemaligen Kirmesburschen im Alter von 40 bis 80 Jahren, etwa 20 an der Zahl, wollen auch Gutes tun. Der Erlös aus dem Korn, der am Heimatabend die Runde macht, und der Erlös des Neujahrsumtrunkes kommen einem guten Zweck zugute. In diesem Jahr für die Aktion „HELFT UNS LEBEN“, eine Initiative der Rhein-Zeitung. Die Spendenübergabe erfolgt am Samstag, 28. Januar, ab 19 Uhr im Gasthaus „Dörsbachhöhe“ in Herold.

Für fröhliche Lieder war ebenfalls gesorgt beim Umtrunk. Foto: Sigrid Baumann

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Rekordergebnis für einen guten Zweck

Nieverner spenden 868 Euro aus dem traditionellen Adventssingen an RZ-Aktion HELFT UNS LEBEN

Nievern. Ruhe finden, zur Besinnung kommen, Musik genießen und das alles für einen guten Zweck: Das Adventssingen in Nievern ist eine tolle Aktion und längst eine lieb gewonnene Tradition. Zum 25. Mal ging das vorweihnachtliche Konzert der Nieverner Sänger in der Pfarrkirche St. Katharina über die Bühne – ein echtes Jubiläum, über das sich Kulturfreunde und hilfsbedürftige Menschen gleichermaßen freuen dürften. Seit vielen Jahren nämlich spenden die Organisatoren die Einnahmen an die Hilfsaktion unserer Zeitung, HELFT UNS LEBEN. Dieses Jahr widmeten die Nieverner ihre Veranstaltung einem HELFT-UNS-LEBEN-Projekt, das die Herzen der Menschen im vergangenen Jahr besonders berührt hat: die Aktion für die Familie von Vanessa Heymann. „Das Schicksal der Arzbacher Familie hat uns sehr bewegt“, gesteht der Nieverner Ortsbürgermeister Lutz Zaun.

Eigentlich hätte im Dezember ein Fußballspiel zwischen Nievern und Arzbach stattfinden sollen, dessen Einnahmen für die Familie des schwerst behinderten Mädchens bestimmt waren. Der Fußballverband hatte aber sämtliche Spiele wegen der schlechten Wetterlage abgesagt. Und weil Nievern sich damit nicht an der Spendenaktion für Vanessa beteiligen konnte, beschlossen die Organisatoren kurzerhand, die Einnahmen des Adventssingen über HELFT UNS LEBEN speziell für Vanessa zu spenden. „So konnte wir doch noch unseren Anteil beitragen“, freut sich Zaun. Wenn Hilfe gebraucht werde, müsse man zusammenstehen. Und passend zum Jubiläum der Aktion kam die Spitzensumme von 868 Euro zusammen. „Das ist Rekord“, sagt Gerd Gilles, der jedes Jahr in Absprache mit den Chor- beziehungsweise Ensembleleitern das Programm zusammenstellt. Zur Spendenübergabe in unserer Redaktion gesellte sich auch die Ortsbürgermeisterin von Arzbach, Marlene Meyer, die sich ausdrücklich für das Engagement der Nieverner bedankte.

Seinen Anfang nahm das Adventssingen 1990. Nachdem der MGV Cäcilia unter der Leitung von Ottmar Schmidt zwei Jahre zuvor an verschiedenen Orten der Gemeinde die Weihnacht eingesungen hatte, verlegte man das Konzert in die schöne Pfarrkirche mit dem Anspruch, aus der Idee eine Tradition zu machen (und um dem ungewissen Wetter ein Schnippchen zu schlagen). Die ersten Mitwirkenden waren der Männergesangverein, der Kirchenchor, der Kolping-Singkreis und die Flötengruppe. Zwischen den Auftritten trugen damals wie heute Mitglieder der Kolpingsfamilie besinnliche Texte vor, die unter der Federführung von Diakon Bernhard Müller ausgesucht werden.

Die drei Nieverner Gesangsgruppen waren auch beim jüngsten Adventssingen wieder mit von der Partie – der MGV natürlich mittlerweile mit dem üppigen MGV Cäcilia 1862 Nievern/Gemischter Chor Belcanto. Außerdem bereicherten Musica Miellahno und Septime aus Miellen sowie das Bläserensemble des Musikvereins Niedermeilingen das Konzert. Alle Musiker verzichten übrigens auf Gage für den guten Zweck. Bei einem gemütlichen Tässchen Glühwein, organisiert vom Sportverein Hertha Nievern, ließen die Besucher das adventliche Ereignis ausklingen. „Das war wieder eine richtig schöne, runde Sache“, resümiert Ortschef Zaun.

Foto: Sattes Sümmchen – der Nieverner Ortschef Lutz Zaun (links) und Gerd Gilles (rechts) überreichten den Spendenscheck für HELFT UNS LEBEN an RLZRedakteurin Michaela Cetto (2. von rechts). Die Arzbacher Ortschefin Marlene Meyer freute sich, dass die Spende an eine Familie aus ihrer Ortsgemeinde geht. Foto: Andreas Jöckel

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